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Ratgeber: Lästige Nager im Reisemobil

Im April haben wir unser Reisemobil aus dem Winterlager geholt und mit Schrecken feststellen müssen, dass sich dort Mäuse eingenistet haben. Neben dem penetranten Gestank ha­ben sie auch Sachschaden angerichtet: durchgebissene Kabel, ange­nagte Stoffe usw. Wie konnten diese Viecher in unser Fahrzeug kommen? Und was können wir tun?
Roland Woidig

Antwort:

Grundsätzlich sollte man über die Winterpause sämtliche Lebensmittel aus dem Reisemobil entfernen. Doch selbst dann sind leer stehende Mobile ein populärer Nist- und Tummelplatz für Mäuse. Um diesen zu besiedeln, entwickeln die Tiere unglaubliche Fertigkeiten. Schritt eins: Dezimieren Sie die Population. Die Palette der Hausmittel reicht vom Ausstreuen von Walnussblättern bis zu perfiden Gips-Haferflocken-Mischungen, die die Mäuse fressen und dann jämmerlich austrocknen. Man erspart den Mäusen diese Qual und sich selbst die Leichensuche, wenn man ganz konventionelle Mause­fallen aufstellt; die gibt’s auch untödlich. Nuss-Schokolade soll ein unwiderstehlicher Köder sein. Vorsicht: Die Fallen nicht mit bloßen Händen anfassen, um keine menschlichen Geruchsspuren zu hinterlassen. Schritt zwei: Das Reisemobil muss absolut dicht werden, denn Mäuse kommen noch durch winzige Schlitze und Öff­nungen. Typische Einfalltore sind Belüftungs- oder Ansaugöffnungen für Heizungen oder etwa die Frischluftzufuhr ins Cockpit. Suchen Sie besonders den Wagenboden ab, und verschließen Sie die Öffnun­gen mit Fliegendraht.

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Datum

11. Juli 2007
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