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Ratgeber: Lackversiegelung

Das Mittel Uniglace 2000 verspricht Schutz für die Karosserie und Erleichterung bei der Pflege.

Die Werterhaltung spielt bei einem dauerhaft genutzten und nicht ganz billigen Gut wie dem Reisemobil eine besondere Rolle. Vor allem regelmäßige Wartung und Pflege sorgen für lange Freude am Fahrzeug. Erleichterung verheißt dabei das Produkt Uniglace 2000, entwickelt vom schwäbischen Unternehmen M. V. F. Foerg.
Es handelt sich dabei nicht um ein Reinigungs- oder Poliermittel, sondern um eine neuartige transparente Beschichtung, die auf Fahrzeuglack und Kunststoff aufgebracht wird und sich fest damit verbindet. Über die Zusammensetzung schweigt sich der Hersteller aus. Nur so viel: Es entsteht eine glatte, harte Oberfläche, die Wasser, Öl und Schmutz abweisen, antistatische Eigenschaften haben sowie vor chemischen und biologischen Schäden schützen soll. Außerdem braucht man nach der Behandlung nur noch Wasser zur Wagenwäsche, meistens soll ein starker Regenguss genügen, um den Schmutz zu entfernen.

Der vielen Vorschusslorbeeren wegen meldete sich promobil mit dem nagelneuen Dauertest-Dethleffs Fortero in der ersten der mittlerweile neun Uni- glace-2000-Pflegestationen zur Schichtarbeit an. Vor der Beschichtung müssen alle Oberflächen erst mal gründlich gereinigt werden. Auch fabrikneue Fahrzeuge werden aufbereitet, denn oft sind Fett- oder Wachsschichten vorhanden, die die Wirkung von Uniglace 2000 beeinflussen können. Wagenwaschen und Wagenwaschen können zwei sehr verschiedene Dinge sein. Die Pfleger von Uniglace 2000 bearbeiteten den Dethleffs derart hingebungsvoll – wäre ihm die Möglichkeit der Gefühlsregung gegeben, man hätte ihn bei dieser mehrstündigen Prozedur leise stöhnen gehört.

Nach dem Bad wurde der Fortero mit Kreppband in zwei Längshälften unterteilt. Um später einen Vergleich zu haben, blieb die rechte Seite unbehandelt, nur links wurde Uniglace 2000 aufgebracht. Mittels Stofflappen verteilten die Spezialisten die Versiegelung dünn, wobei sie das Reisemobil Stück für Stück in kleinen Flächenabschnitten bearbeiteten. Nach kurzer Antrocknungspause wurde überschüssige Beschichtung mit dem Poliertuch entfernt. Nun musste die Schicht rund zwölf Stunden lang trocknen, und der Fortero war wieder einsatzbereit. Schüttete man jetzt einen Eimer Wasser über die Motorhaube, zeigte sich das erste Ergebnis der Schönheitskur; auf der beschichteten Seite floss es wesentlich schneller ab als auf der unbehandelten. Der Winter und die kommende Sommersaison werden weisen, welchen Gewinn Uniglace 2000 bringt. Wir bleiben dran.

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Datum

7. Januar 2006
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