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Kulinarische Erlebnisse auf Wohnmobil-Tour: Reisen mit Genuss

Kulinarik bringt nicht nur Wohlgefühl, sondern bereichert das Reiseerlebnis, meinen viele Leser. Deshalb sollte man auf Reisen nicht nur gucken sondern auch essen und trinken. Hier gibts Tipps.

Man kann die Welt, die man bereist, nicht nur sehen und hören, sondern auch tasten, riechen und – vor allem – schmecken. Zu den bedeutsamen Reiseerlebnissen vieler promobil-Leser gehört deshalb das Verkosten von Speisen und Getränken, die in der jeweils bereisten Region zu Hause sind. Kulinarik in diesem Sinne darf durchaus auch mal aus einfachen Spezialitäten bestehen – Süßigkeiten zum Beispiel, die der Zuckerbäcker direkt auf dem Stellplatz in Marokko anbietet. Raffinierte Gourmet-Höhepunkte andererseits sind für manche ein Genuss- und Wohlfühlerlebnis, das einen schönen und erholsamen Urlaub erst so richtig abrundet.

Thema des Monats: Gut Essen und Trinken

Weniger Wichtig ist uns beim Reisen die Kulinarik, wir wollen in erster Linie unterwegs sein. Wenn wir einkehren, suchen wir uns meistens etwas verstecktere Lokale, in denen auch die Einheimischen essen, denn wir wollen der Klischee-Küche ausweichen, die in Touristenhochburgen und oft auch auf Campingplätzen angeboten wird. Wir möchten die echte regionale Küche kennenlernen. Eis allerdings ist für unsere Kinder immer und überall das Wichtigste. Wenn wir selber kochen, suchen wir frische regionale Zutaten auf dem Markt.
Klaus Rollberg, Bergisch-Gladbach

Wenn sich Genuss und Urlaub verbinden lassen, dann steht für mich der Genuss auch auf dem Plan. Irgendwie hat jede Gegend ihre Gourmet-Ecken. Der tolle Käse in der Franche-Comté zum Beispiel, perfekt zubereitetes Wild im Jura, Gänseleber im Zentralmassiv. Aber man sollte auch nicht jeden Tag zum Gourmet-Tag erklären, sondern diese Momente so erleben wie früher das Sonntagsessen.
raidy im promobil-Forum

Was gibt es Schöneres, als regionale, landestypische Gerichte zu probieren? Es müssen nicht immer Sterne-Restaurants sein. Thüringer Rostbratwurst schmeckte mir in Eisenach am besten, und in Dresden kostete ich zum ersten Mal Eierschecke. Im Altmühltal gab es in der "Trompete" in Eichstädt ein herrliches Schäufele, und in München und Umgebung begeistern mich Haxen oder Krustenschweinebraten mit Dunkelbiersauce. In Wien gab es Kalbsstelzen vom Grill mit Kren, und in Bremerhaven konnte ich die Restaurantmeile im Fischereihafen ausgiebig testen. Die Bordküche ist bei mir eigentlich nur für das Frühstück oder einen Imbiss zwischendurch zuständig. Ausgiebig gekocht wird zu Hause. Regionaltypisches Essen ist für mich mit das Attraktivste am Reisemobilurlaub.
Rombert im promobil-Forum

Kulinarische Highlights, oh ja, die hat es oft gegeben. Ob im Loiretal die köstlichen Buchweizenpfannkuchen mit Pilzfüllung in einem Restaurant auf dem Camping du Chalet, in der Bretagne direkt am Meer mit duftendem Baguettes, bretonischer Bauernbutter und frischen Austern; dazu ein Glas Wein. Oder in Italien die leckeren Pastagerichte auf einem Platz direkt am Mittelmeer. Oder in Deutschland in dem Lokal am Camping Röders’ Park in Soltau sehr gute Wildgerichte oder Heidschnuckenbraten, in Cuxhaven oder Büsum leckere Fischgerichte, aber auch ein Fischbrötchen mit Krabbenfleisch am Hafen. Nicht zu vergessen das Elsass mit seinen Schlachtplatten oder dem Flammkuchen oder Coq au vin, da könnte man die Aufzählung noch beliebig fortsetzen.
Alaska im promobil-Forum

Einkehren ist ein Wohlfühlfaktor, der für mich unbedingt zum Reisemobilurlaub gehört. Ich bin immer gespannt auf die Abwechslung und suche deshalb, wenn es geht, regionale Besonderheiten auch bei Speis und Trank. Da wäre zum Beispiel der Stellplatz an der Heidsmühle in Manderscheid/Eifel, wo man mit Forellen-Spezialitäten verwöhnt wird. An der Mosel gibt es viele Winzer, die Stellplätze zum Übernachten anbieten und zu Weinproben einladen. Oder wie wäre es mit einer Bierprobe mit Führung durch die Krombacher Brauerei nahe beim Stellplatz in Kreuztal?
Volker Müller, Sonsbeck

Schreiben Sie uns zum Thema des Monats in einem der kommenden Hefte: Wenn Ihnen während der Fahrt ein Wohmmobil entgegenkommt – grüßen Sie, oder tun Sie das nicht? Macht es Ihnen Freude, Gleichgesinnten zuzuwinken, oder finden Sie das eher lästig oder gar albern? Ist das Grüßen noch zeitgemäß bei mehr als 350.000 Reisemobilen in Deutschland?

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Autor

Foto

MobiLoewe

Datum

21. Januar 2015
Dieser Artikel stammt aus Heft promobil 01/2015.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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