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Reise-Tipp Europa: EU-Erweiterung

Am 1. Mai ist es so weit: Die Europäische Union bekommt zehn neue Mitglieder. Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, die drei baltischen Staaten, Malta und Zypern kehren heim nach Europa.

Am 1. Mai ist es so weit: Die Europäische Union wächst um zehn neue Mitglieder. Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, die drei baltischen Staaten, Malta und Zypern kehren heim nach Europa. Mit ihrem Beitritt zur EU erweitert sich nicht nur der gemeinsame Binnenmarkt gen Osten und Süden, auch die volle Freizügigkeit der Einwohner wird garantiert.

Für Urlauber, die in dieser Saison in die neuen Mitgliedsstaaten fahren wollen, heißt das im Klartext: Sie können ohne jede Einschränkung reisen, wohin sie wollen.

Im touristischen Alltag ändert sich damit nicht allzu viel. Schon bisher waren die Länder hinter dem niedergerissenen Eisernen Vorhang problemlos zu bereisen, Malta und Zypern im Mittelmeer sowieso. Die Personenkontrollen an den Grenzen zwischen alten und neuen Mitgliedstaaten entfallen auch noch nicht. Bürger von EU-Staaten benötigen daher auch nach dem 1. Mai für den Grenzübertritt einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass. Erst wenn die Beitrittsländer die Sicherung ihrer Grenzen zu Drittstaaten – der neuen Außengrenzen der EU – nach dem Standard des Schengener Abkommens nachweisen können, werden die Personenkontrollen an den Binnengrenzen beendet.

Zollkontrollen entfallen hingegen sofort, denn innerhalb des EU-Binnenmarktes dürfen Privatpersonen Waren aus anderen Mitgliedstaaten uneingeschränkt einführen. Einige Unterschiede aber bleiben: In Westeuropa sind beim Grenzübertritt bis zu 800 Zigaretten oder zehn Liter Spirituosen pro Person erlaubt, bei der Einfuhr von Tabakwaren aus Tschechien, Slowenien, Ungarn, Polen und den baltischen Staaten gelten bis 2007 beziehungsweise bis 2009 Einschränkungen.

Erlaubt ist lediglich die Mitnahme von 200 Zigaretten pro Person. Auch bei der Währung heißt es, noch ein wenig Geduld zu haben: Für die Einführung des Euro müssen die EU-Neulinge die Maastricht-Kriterien erfüllen und damit auch mindestens zwei Jahre lang am Wechselkursmechanismus teilgenommen haben. Der Euro ist somit der Endpunkt eines mehrjährigen Prozesses. Bleibt also nur der Gang in die Wechselstube, um sich vor Ort mit der Landeswährung einzudecken. Abgeschlossen ist der Erweiterungsprozess damit noch lange nicht: Die EU verhandelt mit Bulgarien und Rumänien über einen Beitritt im Januar 2007.

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28. April 2004
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