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Leserfrage - Erhaltungsstromverbrauch: Erhaltungsstrom für Batterien

Leser Dieter Link fragt: Wie kann man den Erhaltungsstromverbrauch einer Batterie genau bestimmen?

Rein rechnerisch lässt sich der Erhaltungsladestrom einer Batterie unmöglich genau ermitteln. Der Erhaltungsstromverbrauch korreliert direkt mit der Selbstentladung der Batterie, und diese wiederum ist stark abhängig von Typ und Alter des Akkus. Während sich eine Blei-Säure-Batterie in sechs Monaten um rund 50–60 Prozent selbst entlädt, sind es bei einer Gel-Batterie nach Angaben des Herstellers Exide nur etwa 20 Prozent; vorausgesetzt die Batterie ist vom Bordnetz abgeklemmt. Denn auch versteckte Verbraucher oder Geräte im Stand-by-Betrieb (Fernseher, Uhren usw.) können einen Akku unbemerkt leer nuckeln.

Eine genaue Ermittlung des Erhaltungsstroms (nebst der Verlustleistung des Ladegeräts) ist mit einem Strommessgerät möglich. Diese so genannten Energiemonitore werden über einen bestimmten Zeitraum zwischen die Steckdose und das Ladegerät des Wohnmobils geklemmt und ermitteln exakt die verbrauch­ten Kilowattstunden. Die einzelne Kilowattstunde kostet je nach Anbieter rund 30 Cent. Strommessgeräte sind zum Beispiel bei Conrad Elektronic zwischen 20 und 40 Euro erhältlich.

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Wohnmobil haben, mailen Sie uns an redaktion@promobil.de

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Datum

16. Juli 2007
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