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Ratgeber: Die Reisemobile des Jahres

Ehre, wem Ehre gebührt: Die promobil-Leser bestimmten, wer die Branchen-Oscars erhält.

Wenn sich alljährlich im Mai alles, was im Reisemobilbau Rang und Namen hat, erwartungsfroh in Stuttgart trifft, kann es sich nur um einen Termin handeln: die Preisverleihung an die Sieger der promobil-Leserwahl. Das Traumwetter bildete in diesem Jahr den idealen Rahmen für eine Veranstaltung, in der die Siegertypen um die Wette strahlten. Nicht ohne Grund, denn ein erster Preis bei der Leserwahl ist so etwas wie ein Branchen-Oscar; ein besseres und kompetenteres Lob kann es kaum geben. Und mit exakt 23 713 abgegebenen Stimmkarten war das Urteil auch so legitimiert wie noch nie zuvor.
So war es kein Wunder, dass promobil-Chefredakteur Thomas Seidelmann in der 19. Auflage der Leserwahl-Preisverleihung sein schönstes und stolzestes Lächeln aufsetzte, als er von der Rekordbeteiligung berichten konnte. In guter basisdemokratischer Manier hatte der Leser als Souverän auch heuer wieder abgestimmt und – wie schon in der Vergangenheit – für manche Überraschung gesorgt (siehe promobil 6/2005).

Wenig überraschend war es freilich, dass Europas größter Reisemobilhersteller Hymer auch 2005 die meisten Siegerurkunden einheimste. Gleich viermal erklang der Tusch, und viermal durfte Marketingleiterin Ursula Ruppe unter Beifall die begehrten Gewinnerurkunden in Empfang nehmen. Ebenso viel Grund zur Freude hatte Laika-Chef Pfaff, denn die promobil-Leser wählten die italienische Hymer-Schwestermarke in der Importwertung gleichfalls viermal auf Rang eins. Mit großer Spannung erwarteten die illustren Gäste die Ergebnisse in den einzelnen Kategorien – ja, es wurden teilweise sogar Wetten abgeschlossen. Etwa, ob es bei den Teilintegrierten der langjährige Dauersieger Hobby 600, der 2004 „nur“ auf dem zweiten Platz landete, wieder an die Spitze schaffen würde. Das Ergebnis ist bekannt: Er schaffte es. Doch auch das beschäftigte die Managerinnen und Manager aus der Reisemobilwelt: Wie entwickelt sich der Markt? promobil-Chefredakteur Thomas Seidelmann und Anzeigenleiter Peter Steinbach präsentierten dazu spannende Daten und Analysen, die in der Studie „Mobile Freizeit in Deutschland“ zusammengefasst sind. Auf 116 Seiten gilt das Motto: Fakten, Fakten, Fakten – mit einer frohen Botschaft für Industrie und Handel: Das Potenzial von Interessenten an der Urlaubsform Caravaning ist noch längst nicht ausgeschöpft.

Apropos: Auch die promobil- Schwesterzeitschrift CARAVANING hatte ihren großen Auftritt vor der Branchen-Prominenz. Thomas Seidelmann präsentierte das grundlegend überarbeitete Magazin, und Moderator Eicke Schüürmann stellte auch angesichts der steigenden Leserzahl zufrieden fest: „CARAVANING hat sich zu einem Siegertyp gemausert.“ Insofern passte die Zeitschrift wie auch das promobil-Buchprogramm, auf das Verlagsleiter Adi Kemmer hinwies, bestens zur Gästeschar. Diese fachsimpelte noch lange nach der Preisverleihung über die Zukunftschancen, über neue Märkte und Entwicklungen. Und es wurden auch schon wieder vereinzelt Wetten abgeschlossen, wer 2006 bei der promobil-Leserwahl die Nase vorn haben wird. Denn auch dann wird es wieder heißen: „Ehre, wem Ehre gebührt …“

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Datum

15. Juli 2005
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