Das besondere Ziel 1 7 Bilder Zoom

Mit dem Wohnmobil nach Bonifacio auf Korsika: Stadt auf den Klippen

Bonifacio an der Südspitze Korsikas ist einer der Höhepunkte jeder Reise auf die schöne Mittelmeerinsel. Die Ausblicke sind in jeder Hinsicht spektakulär. Kein Reisender kann den Reizen wiederstehen.

Die spektakulärste Stadt der Insel hoch oben auf den Kreideklippen zieht Besucher magisch an. Und weil das so ist, gibt es für die südlichste Stadt Korsikas auch eine klare Reisezeitempfehlung. Anfang Mai genießt man nicht nur frühsommerliche Temperaturen, die Blüte und den betörenden Duft der Mimosen, sondern auch die Chance auf einen stadtnahen Stellplatz. Direkt gegenüber dem Hafen findet sich ein Großparkplatz, auf dem auch Wohnmobile willkommen sind. Wer länger als einen Tag bleiben will, sollte auf dem einfachen Campingplatz L’Araguina in Bonifacio direkt oder einem der Plätze in der Umgebung reservieren.

Über die Ausflugsboote und Privatjachten im behüteten Hafen schweift der Blick hin­auf zur der Bastion, die die Stadt über Jahrhunderte zur Landseite hin schützte. Weitere Verteidigungsbauten hatte Bonifacio kaum nötig, und auf dem Spaziergang – entlang am Hafenkai, vorbei am Supermarkt, an Souvenirläden und etlichen Restaurants –, den gewundenen Pflasterweg hinauf zur bestens erhaltenen Porte des Gênes, erkennt man auch, warum. Vom Meer, das Bonifacio von drei Seiten umgibt, ragen steil die berühmten Kreideklippen auf. Wind und Wasser haben die Felsen ausgewaschen, dramatisch schweben die Häuser über dem Abgrund. Der Anblick ist unglaublich, einmalig, und man genießt ihn am besten vom Aussichtsbalkon des Belvédère de la Manichella unweit des Stadttors.

Die Stadt mit Geschichte

Die autofreie Oberstadt, die lang unter genuesischer Herrschaft stand und erst seit 1768 – wie ganz Korsika – zu Frankreich gehört, vermittelt mit ihren engen Gässchen einen lebendigen Eindruck vom mittelalterlichen Leben in Bonifacio. Ein Höhepunkt ist die Kirche Ste.-Marie-Majeure aus dem 14. Jahrhundert, die romanischen Ursprungs ist und in deren Loggia einst Recht gesprochen wurde. Auch die Eglise St.-Dominique lohnt einen Besuch; die angeblich einzige gotische Kirche Korsikas grenzt an die Zitadelle und das frühere Areal der Fremdenle­gion. Die dort aufbewahrten Figuren werden bei den bunten Karwochen-Prozessio­nen im Eilschritt durch die Stadt getragen. Schwindelfrei und bei guter Kondition sollte man für die bekannte Königstreppe sein. Steil führt die Escalier du Roi d’Aragon an der senkrechten Klippe hinab zum Meer. Der Legende nach schlugen die Truppen des Königs von Aragon die 187 Stufen in einer Nacht in den Fels.

Genug vom Trubel? Dann statten Sie dem beschaulichen Seefahrerfriedhof Cimetière Marin am Ende der Halbinsel einen Besuch ab. Stilvoll ruhen in dieser Nekropole die Toten in eng aneinandergereihten Mausoleen. Wer die Stadt verlässt, sollte einen Abstecher zum Capo Pertusato nicht versäumen. Der Blick zurück auf Bonifacio ist herrlich, und bei gutem Wetter sieht man über die Meerenge sogar hinüber bis nach Sardinien.

Supercheck: Concorde Carver 791 L

Foto

Dominic Vierneisel

Datum

7. April 2014
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