Das Chalet-Mobil von Eura ist das Zuhause von Jenny, Julie, Christian und Finn. 13 Bilder Zoom

Eura Mobil Integra-Line 670 SB: Das Chalet-Mobil als Familienheim

Vor einem Jahr haben Jenny, Julie, Christian und Finn entschieden, das Chalet Mobil von Eura Mobil soll ihr anderes Zuhause sein. Die Geschichte einer besonderen Beziehung zu einem besonderen Mobil.

Was für eine Frage. Wie sie da hoch kommt? Na, ganz einfach: Von der Bank ist sie schneller auf dem Tisch, als man es mitbekommt. Von da schwingt sie erst ein Bein hoch, krallt dann die Finger in die Matratze und zieht sich nach oben. So kommt Julie ins Kinderzimmer, und Finn braucht für die Aktion auch nicht länger. Das Kinderzimmer ist ihr Lieblingsplatz, sie sind gerne auf dem Hubbett, vor dem Jenny und Christian einen zusätzlichen Vorhang haben anbringen lassen. Julie schnappt sich den braunen Filz, hängt ihn rechts an einen Haken und trennt ihr Reich von dem der Eltern. Finn guckt über den Vorhang und streckt den Finger aus. "Und da ist unser Kamin."

"Da" heißt neben der Tür. Wo im Basismodell, dem Eura Mobil Integra-Line 670 SB, der Kühlschrank steht, leuchtet und knistert im Chalet Mobil ein Kamin, elektrisch, aber das tut der Wirkung keinen Abbruch – überraschend behaglich, wenn’s kalt und windig und dunkel draußen ist. Behaglichkeit, das ist das Thema des Chalet Mobils, als Studie vorgestellt auf dem Caravan-Salon 2013 und im darauf folgenden Frühjahr in einer Kleinserie von rund 20 Exemplaren gebaut. Eura Mobil schreibt, man habe "den Gedanken des modernen Entspannungs- und Wohlfühlambientes in naturorientierter, nachhaltiger Raumausstattung auf das mobile Zuhause übertragen. Die Spannungsfelder von Rustikalität, Tradition und Ursprünglichkeit ... sowie Moderne, Luxus und feinem Stil ... werden in einer harmonischen Raumgestaltung vereint". Oder weniger philosophisch: Das Chalet ist gemütlich und trotzdem modern. Und es hat Räder dran.

Möbel und Decke in Wildeiche-Dekor, Klappen mit Leder belegt, Naturholzelemente, weiß verputzter Kamin mit dunklem Sims – die Oberfläche ebenso wie die Arbeitsplatte in der Küche und eine Wand im Bad hauchdünn mit echtem Schiefer beklebt, Deko-Taschen aus Filz in der Sitzgruppe, Baumwoll-Polsterstoffe aus Recyclingfasern und natürlich der Truma-Kamin.

"Ich bin", sagt Christian, "total begeistert von den Möglichkeiten, die Eura Mobil verwirklicht hat. Immer wieder entdecke ich Details, die mir gefallen. Die Anfangseuphorie ist ungebrochen. Das Chalet ist unser Traum-Mobil." Neben ihm sitzt seine Frau Jenny. "Es ist unser zweites Zuhause", sagt sie. Und korrigiert sich dann selbst. "Das zweite? Nein, das andere. Eins steht, dieses fährt. Wir denken nicht so in Urlaub und Alltag. Wann immer es geht, sind wir mit dem Chalet Mobil unterwegs."

An die 20.000 Kilometer kamen in den ersten neun Monaten zusammen. Zeeland, Kroatien, Norwegen, Norderney und oft ans Wasser unweit des Wohnorts. Auf einer Wiese parkt Christian das Chalet mit Blick über ein paar Boote, drüben am Ufer, unter den vom Wind zerzausten Bäumen, grasen ein paar Ponys, die Kinder stürmen nach draußen und auf ihren Laufrädchen Richtung Schaukel.

"Jetzt bist du hier keine halbe Stunde vom Haus weg und trotzdem in einer anderen Welt, gleichzeitig aber bei dir daheim", sagt Christian. "So was kannst du nirgends buchen. Das ist Caravaning. Es ist für uns kein Hobby, es ist unsere Lebenseinstellung." Dann schaut er zum Chalet und meint, er sehe das gar nicht so sehr als Produkt an. Sondern? "Es ist wie das Ticket, das Leben führen zu können, das wir führen wollen."

Dazu gehört, dass Christian häufiger beruflich nach Hamburg muss. Und dazu gehört, dass er dafür das Chalet nimmt. Oder sie sind auf eine Feier eingeladen, fahren mit dem Chalet und haben ihre Übernachtungsmöglichkeit, wo immer sie möchten. "So", erklärt Jenny, "hat das Wohnmobil für uns einen viel höheren Stellenwert als die Autos, die sind nicht so relevant." Und Christian sagt: "Wir haben auf der Messe eine Stunde drin gesessen, und es war klar, das wollen wir. Wir hätten eigentlich kein neues Mobil gebraucht. Es war eine emotionale Entscheidung." Währenddessen hopsen Julie und Finn auf dem Bett der Eltern herum. "Ich könnte auch alle technischen Vorteile des Eura Mobils aufzählen. Aber entscheidend für den Kauf war, dass uns der Stil und die Feinheiten und Besonderheiten des Chalets so gut gefallen. So was gibt es sonst nicht, das ist einzigartig." Jenny findet es "schön, gemütlich und zeitlos. Wir haben uns alle gleich wohl gefühlt hier drin, es ist nicht steril und gar nicht "alte-Leute-mäßig". So sind wir ja auch nicht". Absolut nicht. Deshalb passen sie ja so gut zusammen, das Chalet Mobil, Jenny, Julie, Christian und Finn.

Info zu Eura Mobil Chalet-Mobil

Das Chalet Mobil lebt im Modellprogramm von Eura Mobil als Innenraum-Variante von Integra Line, Profila T und RS weiter. Kontakt zu unserer Fotofamilie über redaktion@promobil.de

Autor

Foto

Bernd Thissen

Datum

27. Januar 2016
Dieser Artikel stammt aus Heft promobil 01/2016.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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