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Für besten Klang auf dem Campingplatz: Bluetooth-Lautsprecher fürs Camping

Bluetooth-Lautsprecher empfangen Audiosignale kabellos über ein Funksignal. Das macht sie zum idealen Begleiter fürs Camping. promobil stellt neun empfehlenswerte Geräte für jedes Budget vor.

Ob zuhause in Bad und Küche, auf der Terrasse beim Grillen oder draußen in der Natur: Mit einem Bluetooth-Lautsprecher ist überall Musik in der Luft – ohne Kabel, ohne Steckdose. Einfach einschalten, via Bluetooth mit Smartphone, Tablet oder Laptop verbinden, Song starten, fertig. Die meist sehr kompakten Lautsprecher finden auf jedem Tisch Platz und sind dank integrierter Akkus über mehrere Stunden ohne eine Stromquelle betriebsfähig.

Die Auswahl an den kabellosen Lautsprechern ist mittlerweile kaum noch überschaubar. Los geht es bei rund zehn Euro. Wer möchte, kann aber auch mehrere hundert Euro ausgeben. Weit gespreizt ist auch die Soundqualität. Die günstigsten Boxen klingen kaum besser als Lautsprecher in Smartphones. Die teuersten Geräte bieten dagegen fast schon Sound auf dem Niveau einer Heimanlage. Brauchbare Blue­tooth-Boxen gibt es aber schon für weniger als 100 Euro. Neben einem durchaus guten Klang bieten einige Lautsprecher in dieser Preisklasse auch bereits nützliche Funktionen wie eine Freisprecheinrichtung oder einen Sprach-Assistenten, der unter anderem über den Batterieladezustand oder ankommende Anrufe informiert. Viele der mobilen Boxen sind außerdem gut gerüstet für den Einsatz unter freiem Himmel.

Bluetooth-Lautsprecher bis 100 Euro

Diese Eigenschaften bringt auch der Creative Muvo Mini mit. Sein kompaktes und robustes Kunststoffgehäuse ist staubdicht und gegen starkes Strahlwasser geschützt. Zertifiziert ist das mit der IP66-Einstufung, einer genormten Schutzart, die die Eignung von elektronischen Geräten für diverse Umweltbedingungen beschreibt. Zusätzlich sind der Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Akkus und die 3,5-mm-Klinkenbuchse auf der Rückseite mit einer Gummiabdeckung geschützt – gut für den Strand oder bei Regen. Nützlich ist auch die Freisprechfunktion. Klingelt das Handy in der Tasche, reicht ein Druck auf eine Taste am Lautsprecher, um mit dem Anrufer verbunden zu werden. Beim Klang schlägt sich der Kleine tapfer, kann auch mal laut werden und liefert knackige Mitten und Höhen, bleibt beim Bass aber beinahe stumm.

Auch der Beachgroove von der deutschen Firma Bestbeans fühlt sich draußen wohl. Sein Gehäuse ist wie beim Muvo vor Staub und Wasser geschützt. Sehr praktisch: Der Beachgroove besitzt einen USB-Anschluss und kann unterwegs zum Beispiel Smartphones aufladen. Außerdem hat er einen Mikro-SD-Steckplatz und spielt somit auch Songs direkt vom Speichermedium ab. Etwas seltsam sind die Sprachansagen in Englisch mit chinesischem Akzent. Den ansonsten guten Klangeigenschaften mangelt es auch hier an druckvollen Bässen.

Der Trip von JBL ist vor allem für Vielfahrer ohne Infotainmentsystem im Auto interessant. Dank einer magnetischen Halterung ist er fix an der Sonnenblende über dem Cockpit installiert und übermittelt hier Navigationshinweise vom Smartphone. Seine Freisprechfunktion unterstützt außerdem Sprachsteuerungs-Programme wie Siri und Google Speech, so dass der Fahrer über Sprachbefehle zum Beispiel Rufnummern wählen oder Navigationsziele in das Handy einspeisen kann, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Selbstverständlich spielt der Trip auch Musik ab, bleibt dabei aber eher blass.

Bluetooth-Lautsprecher über 100 Euro

Deutlich mehr Wumms liefern die Lautsprecher jenseits der 100-Euro-Marke. Der Bose Soundlink Mini 2 überzeugt trotz seiner kompakten Größe mit einem voluminösen Stereoklang und richtig satten Bässen. Besondere Outdoor-Eigenschaften bietet er zwar nicht, mit dem schnörkellosen Aluminiumgehäuse wirkt er aber sehr hochwertig und empfiehlt sich mit der mitgelieferten Ladestation auch fürs heimische Regal. Selten bei Lautsprechern seiner Art: Über eine Funktionstaste kann der vorherige oder nächste Songtitel gewählt werden.

Als durch und durch outdoortauglich erweist sich der UE Boom 2 von Logitech . Der Lautsprecher kommt im Bierdosenformat und passt beispielsweise hervorragend in eine Flaschenhalterung am Fahrrad. Sein schmutzabweisendes Stoff-Gummi-Gehäuse schützt vor Stößen und ist bis zu einer Tiefe von einem Meter für 30 Minuten wasserdicht.

Beim Klang zeigt sich der Boom 2 leistungsstark, ist beim Bass aber schwächer als der  Bose. Über eine eigene App mit einer Equalizer-Funktion kann noch nachgebessert werden. Außerdem gibt es noch eine versteckte, nützliche Funktion: Mit Klapsen per Hand auf die Oberseite des Lautsprechers können Songs gestoppt, gestartet oder übersprungen werden.

Die Jambox vom Fitnesstracker-Hersteller Jawbone gehört zu den ersten Bluetooth-Lautsprechern überhaupt auf dem Markt. In der Mini-Variante bietet die Box guten, wenn auch nur wenig bassreichen Sound. Für mehr Stereo-Klang kann sie mit einem zweiten Gerät gekoppelt werden. Die sehr leichte Jambox ist vor allem für unterwegs hervorragend geeignet, denn sie passt auch mal in eine Hosentasche.

Bluetooth-Lautsprecher über 200 Euro

Nicht mehr ganz so kompakt sind Geräte aus der oberen Preisregion um 300 Euro. Ganz weit oben rangiert hier der Beoplay A2 von Bang & Olufsen. Der schick designte Lautsprecher wirkt mit seinem ledernen Trageband beinahe wie eine Handtasche, spielt beim Klang aber groß auf und überzeugt mit brillanten Höhen, knackigen Mitten und tiefen Bässen. Auch bei niedriger Lautstärke tönt er ausgewogen und raumfüllend – perfekt für anspruchsvolle Musik wie zum Beispiel Jazz. Das edle, aber schmale Gehäuse ist allerdings nur wenig outdoortauglich und kippt leicht um.

Das macht der wuchtige JBL Xtreme besser. Der spritzwassergeschützte Speaker klingt zwar weniger brillant, ist mit seinem hohen Basspegel und den hohen Lautstärkereserven aber bestens für eine Gartenparty geeignet.

Richtig satte und tiefe Bässe gehören auch zu den Spezialitäten des großen Teufel Boomster. Mit den üppigen Dimensionen und dem hohen Gewicht ist er zwar weniger gut für den mobilen Einsatz geeignet, dafür bietet er aber vollmundigen Klang auf Heimanlagen-Niveau. Außerdem zählt er zu den wenigen Geräten auf dem Markt, die eine Radiofunktion bieten, und läuft im Notfall auch mit Batterien.

Für die guten Klangeigenschaften der zuletzt genannten Geräte rufen die Hersteller teils stolze Preise von über 300 Euro aus. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass alle vorgestellten Lautsprecher im Handel oder in Internetshops zu weitaus günstigeren Konditionen zu haben sind.

Kurz erklärt: Bluetooth und NFC

Bei einer Bluetooth-Verbindung werden Daten über eine kurze Distanz per Funktechnik übertragen. Dafür besitzen Bluetooth-fähige Geräte einen Mikrochip mit Sende- und Empfangseinheit. Eine Verbindung kann von einem beliebigen Gerät ausgehen. Dabei sind die Geräte untereinander über eine 48 Bit lange Dabei eindeutig identifizierbar. Zusätzlich legen verschiedene Profile fest, welche Art von Daten übertragen werden können. Ein Lautsprecher fordert zum Beispiel von einem Bluetooth-kompatiblen Mobiltelefon einen Audiokanal an und kann darüber auch die Lautstärke regeln. Eine Verbindung zwischen zwei Geräten steht in der Regel in weniger als zwei Sekunden und hält bis zu einer Reichweite von bis zu mehreren Metern. Mauern oder Wände können die Verbindung jedoch stören und unterbrechen.

Da Bluetooth-Verbindungen in der Regel nicht abhörsicher sind, können einige Geräte auch über die NFC-Technik verbunden werden. Bei der Nahfeldkommunikation
(Near Field Communication) wird die Funkverbindung nur über wenige Zentimeter aufrechterhalten.

Übersicht
Bluetooth-Lautsprecher Preis Bezugsmöglichkeit
Creative Muvo Mini 49,99 Euro Jetzt bei Amazon bestellen
Bestbeans Beachgroove 67,90 Euro Jetzt bei Amazon bestellen
JBL Trip 85,00 Euro Jetzt bei Amazon bestellen
Bose Soundlink Mini 2 167,90 Euro Jetzt bei Amazon bestellen
Logitech UE Boom 2 124,90 Euro Jetzt bei Amazon bestellen
Jawbone Jambox 74,99 Euro Jetzt bei Amazon bestellen
Bang & Olufsen Beoplay A2 259,00 Euro Jetzt bei Amazon bestellen
JBL Xtreme 201,99 Euro Jetzt bei Amazon bestellen
Teufel Boomster 279,99 Euro Jetzt bei Amazon bestellen
Fazit von Thomas Gerhardt

Autor

Foto

Ingolf Pompe

Datum

10. April 2017
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