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Leser-Aktion: promobil-Hymer-Karawane 2005

Mobiltreffen 2005: Tolles Wetter, tolle Aussteller, tolle Show, tolle Musik. Am und im Europa-Park Rust ging es heiß her.

Den Wecker brauchte sich wirklich niemand zu stellen, denn pünktlich ab neun Uhr morgens rasten die Züge von Europas größter Achterbahn, der Silver-Star, mit Tempo 130 über die Köpfe der Teilnehmer der promobil-Hymer-Karawane 2005 hinweg – und damit gab es regelmäßig die lauten „Iiiiih“- und „Aaaah“- Schreie der Fahrgäste ob dieses Nervenkitzels. Zum zweiten Mal bildete der bis zu 73 Meter hohe Stahl-Koloss in Deutschlands größtem Freizeitpark die ungewöhnliche Kulisse für die Karawane, die auch in diesem Jahr wieder rund 1000 Reisemobilisten in ihren Bann zog. Gemeinsam hatten Hymer und promobil – inzwischen bereits zum fünften Mal – zum kurzweiligen Treffen eingeladen, wobei sich Hymer-Vorstand Hans-Jürgen Burkert ganz besonders über die vielen „Wiederholungstäter“ freute. Beispielsweise über Waltraud und Erich Schmidt aus Stuttgart, die 2005 bereits auf drei Karawane-Teilnahmen zurückblicken konnten und bekräftigten: „Wir kommen immer wieder gerne.“

Zwar „nur“ zweimal waren bisher Anne und Michael Rother samt Tochter Svenja dabei, doch sie hatten dieses Mal noch ungewöhnliche Zaungäste mitgebracht: ihre beiden Wellensittiche, die – im wahrsten Sinn des Wortes – auf das bunte Treiben zwischen den Mobilen pfiffen. Nicht nur die Vögel staunten über die Vielzahl der Reisemobile und einiger weniger Caravan-Gespanne: Alte und nagelneue, kleine und riesengroße standen auf dem zum Stellplatz umfunktionierten Parkplatz des Europa-Parks nebeneinander. Schon einen Tag vor dem eigentlichen Start des Treffens hatten sich rund 150 Mobil-Besatzungen im südbadischen Rust eingefunden, so dass Park-Direktor Michael Scholz aus dem Staunen kaum herauskam: „Unglaublich, wie viele Leute auf Achse sind.“ Wer kam, erlebte ein Wochenende vom Feinsten, denn drei Tage lang herrschte – unterbrochen nur von einem einzigen Zwei-Minuten-Schauer – eitel Sonnenschein; erst nach dem Mobil-Treffen zogen über Rust die Herbstwolken auf. Spiele, Spaß, Spannung – das galt bereits am ersten Karawane-Tag: In der lauschigen Sommernacht zelebrierte die Reitergruppe Cavalcade, die tagsüber in der Gladiatoren-Stuntshow des Europa-Parks auftritt, eine atemberaubende Show und präsentierte, wie die perfekte Harmonie zwischen Tier und Mensch funktioniert. Gleich nebenan heizte Larry’s Westernband mit Folk und Rock dem gut gelaunten Publikum mächtig ein. Besonders Wagemutige konnten sich beim Bullriding auch noch gegen die wilde Maschine beweisen.

Was sich bei den früheren Karawanen bewährt hatte, zeichnete auch das Treffen 2005 aus: Die Top-Zulieferer und -Dienstleister der Szene gaben sich in Rust ein Stelldichein: Linnepe, Alko, Büttner Elektronik, Dometic, Fiamma, Goldschmitt, Movera, Omnistor, SOG Entlüftungssysteme, ten Haaft, Thetford, Truma, Webasto, Winter Solar und Yachticon. Am Hymer-Zelt standen Vorstand Hans-Jürgen Burkert und Geschäftsführer Michael Tregner Rede und Antwort; und am promobil-Stand war Christof Hermes als Technik-Experte ein kompetenter Ansprechpartner. Wie Peter Bodenmüller aus Kempten staunten viele Reisemobilfahrer nicht schlecht, dass die Servicespezialisten nicht nur Ratschläge gaben, sondern gleich auch kleinere Reparaturen ausführten. Als beispielsweise Nils Ihsen von Omnistor eine klemmende Markise in wenigen Minuten wieder instand setzte, strahlte der Mobilist aus dem Allgäu: „Das nenne ich Service.“ Eine bessere Werbung hätten die Zubehöranbieter für sich kaum machen können. Die Karawane 2005 war noch in anderer Hinsicht das Treffen der vielen Möglichkeiten: Klar, dass die Mehrzahl der Teilnehmer mindestens einmal den Europa-Park besuchte und zu Vorzugspreisen die vielen Attraktionen und Shows genoss. Andere suchten eher den leisen Kontrast: Sie ließen sich im Stocherkahn durch das nahe Naturschutzgebiet Raubergießen gleiten, einen der letzten echten Urwälder Deutschlands. Und ein paar ganz Verwegene suchten die Abkühlung im noch immer angenehm temperierten nahen Baggersee. Am Abend zu den Oldies – auch das war für viele wieder ein guter Grund, in diesem Jahr an der Karawane teilzunehmen. Denn parallel zum Mobiltreffen fand wieder eine SWR1-Oldie-Night mit etlichen Pop-Legenden statt (siehe Kasten links). „Schön war’s“, lautete denn auch das Fazit von Christel und Gerd Hansen aus Köngen. Dieser Zuspruch freut auch die „Macher“. Fest versprochen: Die Karawane zieht weiter …

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Datum

28. Oktober 2005
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