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Leseraktion Wohnmobil für ältere Menschen: Best-Ager-Mobil

Es wird ernst: Das Mobil für die Best Ager wird ein Teilintegrierter auf Mercedes-Sprinter-Basis. Machen Sie mit und helfen Sie dabei, das perfekte Wohnmobil für ältere Menschen zu entwickeln.

Wenn sich ein allgemeiner Schluss aus den aufwendigen Voruntersuchungen für das Best-Ager-Mobil ziehen lässt, dann der, dass sich die Gruppe älterer Reisemobilfahrer nur ungern verallgemeinern lässt. So individuell wie seine Benutzer sind auch die Ansprüche an ein Reisemobil. Während sich der eine mit sechs Metern Länge zufriedengibt, sind dem anderen 8,20 Meter gerade gut genug. Doch es muss ja nicht bei einem Modell bleiben. Vorsorglich zeichnete Deth­leffs-Designer Michael Studer, in­spiriert durch viele Einzelgespräche auf dem Caravan-Salon, gleich mehrere mögliche Grundrisse. Drei davon sind auf diesen Seiten zu sehen.

Die besten Chancen auf eine schnelle Realisierung hat derzeit der gezeigte, innovative Entwurf Nummer 1. Schon im Frühjahr 2007 soll der Prototyp vorgestellt werden. Auch um anhand der Publikumsresonanz abzuklopfen, ob die Reise in die richtige Richtung geht.

Ein eindeutiges Votum gaben die Befragten in Bezug auf Aufbauform und Basisfahrzeug ab. Die überwiegende Mehrheit favorisiert einen Teilintegrierten. Das leuchtet ein: Im Schnitt sind die Reisemobilisten, die sich an der von promobil und Dethleffs initiierten Aktion bisher beteiligt haben, mit 2,1 Personen unterwegs. Ein Alkoven- oder Hubbett brauchen die wenigsten. Bei der Wahl des bevorzugten Basisfahrzeugs musste sich der Fiat Ducato (31 %) dem Mercedes Sprinter (39 %) geschlagen geben. In 14,5 Jahren Reisemobilerfahrung – so viel haben die Teilnehmer durchschnittlich auf dem Buckel – sind die Komfortansprüche offenbar gestiegen. Oder liegt es an der Automatik, die sich 62 Prozent wünschen und die Fiat im Gegensatz zu Mercedes nicht liefern kann? Ford Transit (16 %) und Renault Master (4 %) spielen übrigens nur eine untergeordnete Rolle.

Hohe Priorität genießen, wie zu erwarten war, Komfortmerkmale im Innenraum wie ergonomische, individuell verstellbare Sitze und große, bequeme Betten. Etliche Best Ager wünschen sich beispielsweise verstellbare Lattenroste. Nicht alle legen dagegen Wert auf Einzelbetten, auch wenn diese besser zugänglich sind. Die Erkenntnisse aus der Aktion sind teilweise ganz erstaunlich. 90 Prozent gefällt ein helleres Dekor besser, während viele Hersteller aktuell mehr auf die edle Wirkung dunkler Holztöne setzen. Jetzt geht es ins Detail. Darf es ein buntes oder eher ein dezentes Außendesign sein? Wie wäre es mit Alufelgen? Muss sich die Sitzgruppe zum Bett umbauen lassen (was wiederum Abstriche beim Sitzkomfort verlangt)? Würden Sie Latex-, Federkern- oder Kaltschaummatratzen bevorzugen? Sollte der Aufbau ein Alu- oder ein GfK-Sandwich haben? Wie viele Gasflaschen braucht man tatsächlich? Und: Was wünschen Sie sich noch von einem Reisemobil, das den Ansprüchen reiferer Menschen entspricht?

Beteiligen Sie sich an der Internetaktion (www.dethleffs.de) oder schreiben Sie an: Redaktion promobil, Stichwort „Best-Ager-Mobil“, 70162 Stuttgart.

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Datum

21. November 2006
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