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Leserfrage - AGM-Batterien richtig aufladen: AGM-Akkus richtig laden

Leserfrage: Wir haben uns AGM-Bordbatterien zugelegt. Unser Ladegerät kann sowohl Blei-Säure- als auch Blei-Gel-Batterien laden. Welche Kennlinie ist die richtige für AGM-Batterien?

Bei AGM-Batterien ist der Elek­tro­lyt in Vlies gebunden. Sie gel­ten als extrem zyklenfest und ähneln darin Gel-Akkus. Wie bei diesen ist die Lade­erhaltungsspannung (13,8 V) höher als bei Blei-Säure-Batterien mit flüssigem Elektrolyt. Daher eignet sich für AGM-Speicher die Ladekennlinie für Gel-Batterien besser.

Es gibt jedoch keine einheitliche Empfehlung. Welche Kennlinie tatsächlich die richtige ist, kann nur der Batteriehersteller definitiv sagen.

Die Kennlinie entscheidet, wann das Ladegerät in den Erhaltungsmodus umschaltet. Diesbezüglich sind AGM-Akkus nicht anspruchsvoll. Allerdings sind sie empfindlich für Über- und Unterspannung. Die untere Grenze des Ladegeräts sollte 15 Prozent der Nominalkapazität des Akkus nicht unterschreiten; bei einem 100-Ah-Akku also 15 Ampere.

Andererseits dürfen 30 Prozent nicht überschritten werden, da die Batterie sonst zu warm wird und austrocknet. Aus diesem Grund empfehlen seriöse Hersteller einen Temperaturfühler an der Batterie. Hierfür braucht das Ladegerät jedoch einen Steuereingang, was nur bei sehr hoch­wertigen Ladern der Fall ist.

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Wohnmobil haben, mailen Sie uns an redaktion@promobil.de

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Datum

22. Februar 2009
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