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Oregon: 17 Tage Zwangsurlaub im Mobil

Genau 17 Tage lang saß eine sechsköpfige Familie im US-Bundesstaat Oregon auf einer verschneiten Gebirgsstraße in ihrem Reisemobil fest.

18.05.2006 Redaktion promobil

Die Geschichte ist kaum zu glauben, aber wahr: Am 4. März 2006 starteten Marlo und Peter Stivers mit den beiden Kindern und den Großeltern zu einem Urlaub in den Bergen. In dichtem Schneetreiben war das Reisemobil dann auf einer unbefestigten Straße stecken geblieben. Weil die Urlauber Nahrung im Fahrzeug dabeihatten, musste keiner Hunger leiden. Auch war die Familie bestens über ihr eigenes Verschwinden informiert: Über das TV-Gerät konnten die Zwangsurlauber die entsprechenden Berichte mitverfolgen. Weil jedoch die mitgeführten Handys keinen Empfang hatten, konnten sie nicht um Hilfe rufen. Als nach zwei Wochen die Einstellung der Suche nach den Vermissten gemeldet wurde, entschlossen sich Peter Stivers und seine Frau Marlo, zu Fuß nach Hilfe zu suchen. Mit Erfolg: Nach einem zweitägigen Marsch stießen sie auf Landarbeiter.

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