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Neue Korridorvignette in Österreich

Urlauber, die aus Deutschland durch Vorarlberg in die Schweiz fahren, können ab dem 1. September Maut sparen.

20.08.2008 Redaktion promobil

Für die 23 Kilometer auf der A 14 zwischen der deutschen Staatsgrenze und der Anschlussstelle Hohenems kann man laut ADAC die so genannte Korridorvignette anstelle des regulären „Pickerls" erwerben. Alle weiteren Abschnitte außerhalb des „Korridors" bleiben unverändert vignettenpflichtig.

Die Korridorvignette kostet pro Fahrtrichtung zwei Euro und berechtigt Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen, also auch „leichte" Wohnmobile, für 24 Stunden zum Befahren des „Vorarlberg-Korridors“. Bisher waren Durchreisende auf dieser Strecke gezwungen, mindestens ein 10-Tages-Pickerl für 7,70 Euro zu kaufen. Wer bereits eine gültige Österreich-Vignette hat, benötigt keine zusätzliche Korridorvignette.

Die „Sondervignette" wird es bei einigen Tank- und Raststätten sowie an Automaten im Einzugsbereich der Korridorstrecke geben. Die Automaten können vom Fahrzeug aus bedient werden und akzeptieren sowohl Bargeld als auch die gängigsten Kredit- und Tankkarten. Eine aktuelle Liste aller Vertriebspunkte kann man unter www.asfinag.at einsehen. Die Vignette ist von Außen gut sichtbar im Fahrzeuginneren hinter der Windschutzscheibe zu hinterlegen.

Die neue Mautregelung stellt eine zeitlich befristete Lösung dar. Sobald die zweite Röhre des Pfändertunnels fertig gestellt ist (voraussichtlich 2013), soll das „Sonder-Pickerl" wieder abgeschafft werden. Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen müssen die Maut wie bisher streckenabhängig über die Go-Box entrichten.

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