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Neu: Maut auf Pässen

28.08.2004 Redaktion promobil

In den Alpen wartet in Kürze eine neue Kostenfalle auf Mobil-Urlauber: Die Südtiroler Landesregierung plant, von 2005 an Mautgebühren für Alpenpässe zu erheben. In einer Klausurtagung verständigten sich die Politiker darauf, dass das Befahren des Stilfser Jochs, des Timmelsjochs zwischen dem österreichischen Ötztal und dem Passeiertal, des Staller Sattels zwischen dem Ahrntal und dem Defreggental in Österreich sowie des Grödner und Sella Jochs künftig mit Kosten verbunden sein soll. Pro Pass-Fahrt sollen nach ersten Überlegungen fünf Euro für einen Pkw oder ein Motorrad erhoben werden. Ob für Reisemobile höhere Gebührensätze verlangt werden, steht derzeit noch nicht fest. Die Einnahmen sollen den Überlegungen zufolge dem Straßenunterhalt zugute kommen. Auf die Pläne der Regierung unter Landeshauptmann Luis Durnwalder gibt es unterschiedliche Reaktionen: Während Autofahrer in Südtirol in einer Umfrage viel Verständnis für die Pass-Maut erkennen ließen, gab es aus dem Tourismusgewerbe kritische Stimmen. Gastronomen und Hoteliers an den betroffenen Strecken befürchten Umsatzeinbußen. Der Automobil Club Europa (ACE) kommentierte die Pläne so: „Eine Maut für Pässe mit häufig sehr schlechtem Straßenbelag wie in Südtirol ist Abzocke." Der Südtiroler Landesverkehrsrat Thomas Widmann kann sich über die Pass-Pläne hinaus auch noch eine flächendeckende Lkw-Maut vorstellen. Von ihr wären auch Reisemobile über 3,5 Tonnen betroffen.

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