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Mercedes Sprinter: Tief gestapelt

Mit Einzelradaufhängung und Alko-Rahmen setzt der Mercedes Sprinter zum Tiefflug an.

12.07.2006 Redaktion promobil

Der neue Sprinter ist ein herausragendes Fahrzeug. Sein wegen des Heckantriebs sehr hohes Fahrgestell bereitet aber manchen Reisemobilherstellern Probleme. Selbst Teilintegrierte recken sich über drei Meter in die Höhe; Alkoven und Integrierte überschreiten die Marke noch viel deutlicher.
Um die Hemmschwelle herabzusetzen, haben Mercedes und Fahrwerksspezialist Alko deshalb gemeinsam einen Tiefrahmen entwickelt, dessen Niveau über 20 Zentimeter unter dem Original-Chassis liegt. So lassen sich auch die in der Oberklasse standesgemäßen Doppelböden unterbringen.

Technisches Schmankerl ist die von Mercedes komplett neu konstruierte Hinterachse. Statt der Original-Starrachse verrichtet eine Einzelradaufhängung mit Schräglenkern und Schraubenfedern ihren Dienst. Gemeinsam mit der breiteren Spur sorgt die sensibel ansprechende Federung für brillante Fahreigenschaften – wie die erste Ausfahrt im Prototyp mit Bürstner-Aufbau zeigt. Knackpunkt an der Geschichte: das Gesamtgewicht. Bislang sind nur 3,5 und 3,88 Tonnen vorgesehen. Über die Freigabe von 4,2 Tonnen entscheiden die Mercedes-Verantwortlichen in Kürze.

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