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Klage gegen Fahrverbote

Der Caravaning Industrie Verband sucht betroffene Reisemobilisten für eine Musterklage zum Thema Umweltzonen.

31.01.2008 Redaktion promobil

Bereits zum 1. Januar 2008 traten die ersten Umweltzonen in Deutschland in Kraft. Eine klare Regelung für nicht nachrüstbare Reisemobile ist hingegen immer noch nicht getroffen worden. Zwar soll es Ausnahmen für Anwohner geben, für andere betroffene Reisemobilisten ist die Lage jedoch nach wie vor unklar. Aus diesem Grund sucht der Caravaning Industrie Verband zwei betroffene Reisemobilisten unter den Mitgliedern des Deutschen Camping Clubs DCC, die bereit sind, ihren Fall vor Gericht zu bringen. Die vollständigen Verfahrenskosten werden vom Caravaning Industrie Verband übernommen.

Die Caravaning- und Campingbranche forderte uneingeschränkte Mobilität von und zum Reiseziel und Wohnort sowie Ausnahmen für Reisemobile, für die nachweislich keine Nachrüstmöglichkeiten bestehen. Die Caravaningbranche befürchtet erhebliche Verluste bei der Camping- und Reisemobilwirtschaft sowie im Einzelhandel, in der Gastronomie als auch bei den Kulturbetrieben, wenn Fahrverbote den regionalen aber auch den städtischen Reisemobiltourismus einschränken. Dies würde auch den Tourismus in Deutschland insgesamt belasten. Die Nutzbarkeit gerade auch von älteren Reisemobilen, dürfe daher nicht unverhältnismäßig eingeschränkt werden. Info: Telefon 069/7040390, www.civd.de.

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