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Caravan Salon 2017 Neuheiten

Alle Integrierten und Liner für 2018

Notin Calgary 1 Caravan Salon 2017 Foto: Sophia Pfisterer 93 Bilder

Vollintegrierte bieten viel Wohn- als auch Stauraum und gelten als Königsklasse. Die Liner ordnen sich nochmals darüber ein und markieren mit Preisen über 120.000 Euro die Luxusklasse. promobil zeigt alle Fahrzeuge fürs Modelljahr 2018.

21.08.2017 Lisa Geiger, Sophia Pfisterer

Wohnen und Reisen wie ein König: Unter den Wohnmobil-Aufbauarten markieren die Vollintegrieten die Oberklasse. Ein Integrierter besticht durch eine eigenständige Bugmaske anstelle des Original-Fahrerhauses und eine riesige Frontscheibe, die auch im Inneren für Luftigkeit sorgt.

Normale Integrierte sind zwar nicht unbedingt länger als Teilintegrierte, stehen jedoch für mehr Wohnkomfort. Auch haben sie meist ein Hubbett im Bug und damit in der Regel bereits serienmäßig vier Schlafplätze. Doch das alles kostet Gewicht: Integrierte sind häufig schwerer als 3,5 Tonnen. Alle, die nach 1999 den Führerschein erworben haben, brauchen dafür eine zusätzliche Fahrerlaubnis. Eine Fahrertür gibt es manchmal nur gegen Aufpreis, eine Beifahrertür nur sehr selten.

Geld darf beim Aufbautyp Liner nicht die Hauptrolle spielen, er gehört zur absoluten Luxusklasse. Bei Startpreisen von 120.000 Euro ist diese Einordnung aber auch angemessen. Den Ausstattungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt, so ist selbst eine Garage für einen kleinen Zweitwagen möglich.

Adria

Die slowenische Marke Adria lässt keine Lücken offen. Im Programm des Vollsortimentlers fehlt auch hier die Königsklasse der vollintegrierten Reiseomobile nicht. Die Integrierten der Sonic-Baureihe beschränken sich vor allem auf Verfeinerungen in Küche und Bad, nachdem sie bereits im vergangenen Jahr umfangreich überarbeitet wurden. Erste Testeindrücke eines Sonic des Jahrgangs 2018 lesen Sie in der neuesten promobil Ausgabe 09/2017. In der Aufpreisliste für den Sonic steht nun der Posten Adria Live Stream. Dabei handelt es sich um die Steuerung der Bordtechnik über das Smartphone. Das Vertrauen in seine Aufbaukonstruktion unterstreicht Adria jetzt mit einer siebenjährigen Dichtigkeitsgarantie fü alle Reisemobile.

Adria Sonic: 7 Grundrisse, ab 66.999 Euro

Bürstner

Im Modelljahr 2018 präsentiert Bürstner mit dem Lyseo Time I und dem Ixeo I zwei neue Integrierte. Vier Modelle umfasst die Lyseo­ Time­I­Baureihe, die ausschließlich auf einen Citroën Jumper mit 163 Pferdestärken aufbaut und ab einem Preis von 61.990 Euro erhältlich ist. Somit schafft Bürstner einen preisgünstigen Einstieg in das Integrierten­-Segment. Zum Serienumfang zählen neben LED­Tagfahrlicht und breiter Eingangstür auch zwei Klappen für die Garage.

Lyseo Time I690G Foto: promobil
Bürstner Lyseo Time I 690 G

Außerdem neu: die Bürstner Harmony Line. Auf den ersten Blick zu erkennen: Die geschwungene Chromspange komplettiert den Kühlergrill und verleiht dem Ixeo I ein markantes Gesicht. und einfache Zuladung ermöglichen. Lyseo Time I 720, I 728 G und I 734 G bieten ein Badezimmer mit separater Dusche und WC. Außerdem bleiben alle vier Grundrisse innerhalb der 3,5­-Tonnen­-Grenze.

Mit der neuen Ixeo-­Baureihe meldet sich Bürstner in der Mittelklasse der Integrierten zu Wort. Die Modelle basieren auf der Lyseo­-Baureihe. Im Gegensatz zum Lyseo setzt die siebenteilige Baureihe jedoch auf einen Fiat Ducato als Chassis mit hochgezogenen Frontscheinwerfern, an die dezente LED-Tagfahrlampen anknüpfen. Eine Chromspange soll den Kühlergrill veredeln. Übereinstimmungen zum Lyseo gibt es aber dennoch: So nutzt auch der Ixeo einen mit GfK beplankten Funktionsdoppelboden, um einen stufenfreien Wohnraum zu garantieren. Aus der Reihe hervorzuheben ist der I 736 mit Queensbett im Heck und zwei Längsbänken vorne. Zusammen mit den drehbaren Fahrersitzen sind so auch Abende in größerer Runde möglich. Preislich startet die Reihe bei 72.990 Euro. Gegen Aufpreis werden auch die Hauptscheinwerfer mit LED­Technik ausgestattet.

Bürstner Lyseo Time I: 4 Grundrisse, ab 61.990 Euro
Bürstner Ixeo I: 7 Grundrisse, ab 72.990 Euro
Bürstner Elegance: 3 Grundrisse, ab 102. 990 Euro

Alle Alkoven für 2018Caravan Salon Neuheiten 2017

Carthago

Das meistverkaufte Modell im Carthago-­Programm, der Chic C­Line I 4.9, ist für viele Besitzer bereits der ideale Kompromiss. Einige wollen aber mehr – die Idee einer Langversion wurde geboren. 30 Zentimeter mehr – macht in Summe 7,75 Meter Länge – misst der neue I 4.9 L vom Kühlergrill bis zum Heckleuchtenträger. Ist schon ganz schön viel für einen frontgetriebenen Zweiachser, doch das Ducato-­Maxi­Chassis mit AlkoTiefrahmen und 4,5 Tonnen Gesamtgewicht kann das ab.

Im Ausbau wurden die 30 Zentimeter vor allem für je einen deckenhohen, besonders leicht zugänglichen Kleiderschrank rechts und links genutzt. Die bekannten, etwas mühsamer erreichbaren Exemplare unter den Fußenden der Einzelbetten kann man zusätzlich mit Ersatzjacken und Hemden füllen. Bei der Gelegenheit wurde außerdem noch eine massive, hölzerne Schiebetür als Abtrennung vor dem Schlafzimmer integriert. Wer Doppelbetten bevorzugt, aber trotzdem auf nichts verzichten möchte, kann sich freuen. Denn als zweite neue Langversion wurde in gleicher Weise auch das Queensbett-Modell I 5.0 mit einem „L“ und damit 30 Zentimeter mehr Fahrzeuglänge bedacht.

Carthago C-Tourer I (2018) Foto: Vierneisel
Carthago C-Tourer I

Alle Chic C-Line profitieren von einem neu geformten Waschtisch, der im Bad mehr Bewegungsfreiheit lässt. Bei Modellen mit separater Dusche konnte zudem die Bodenwanne tiefer eingesenkt werden, was rund fünf Zentimeter mehr Stehhöhe bringt. Optional gibt es sogar eine Duschtasse aus Keramikmaterial. In den Schlafzimmern können nun optional USB-Ladebuchsen bestellt werden, und bei den EinzelbettenVersionen nimmt ein speziell geformter Hängeschrank ein TV-Gerät auf.

Weitere Verbesserungen kommen auch den anderen Baureihen zugute. Die schlanken Integrierten der C-Compactline erhalten eine größere Sitzgruppe. Möglich wird das durch einen schmaleren Kühlschrank, der dennoch 145 Liter Volumen bietet. Außerdem erweitern zwei neue Modelle mit ausziehbarem Einzel- (I 144 LE) oder Queensbett (I 144 QB) das Angebot. Im C-Tourer tragen die Möbel nun noch mehr Weiß, und über der Küche wurde ein Schrank speziell für eine Kapsel-Kaffeemaschine reserviert.

Neuheiten von Carthago Modelljahr 2018Verbesserte Integrierte und Teilintegrierte

Bei den höher angesiedelten Baureihen Chic E-Line und S-Plus locken neugestaltete Duschkabinen mit indirekter Beleuchtung, Handbrause und in die Dachhaube integriertem Regenbrausekopf. Die 50er-Modelle beider Baureihen werden zudem um 16 Zentimeter verlängert und erhalten damit neue oder vergrößerte deckenhohe Kleiderschränke

Carthago C-Compactline I: 4 Grundrisse, ab 78.150 Euro
Carthago C-Tourer I: 10 Grundrisse, ab 80.550 Euro
Carthago Chic C-Line I: 11 Grundrisse, ab 88.450 Euro
Carthago Chic C-Line E: 6 Grundrisse, ab 115.900 Euro
Carthago Chic S-Plus: 6 Grundrisse, ab 131.500 Euro
Carthago Highliner: Liner, 2 Grundrisse, ab 175.900 Euro

Carado

Neben dem Campingbus Carado Vlow feiert auch ein Integrierter sein Debüt im Carado-Angebot. Den wird es zunächst in zwei Varianten auf einer Länge von 7,43 Metern geben. Beide Baureihen werden mit den identischen Grundrissen, aber mit unterschiedlichen Möbeldekoren und Polsterfarben auch bei der Schwestermarke Sunlight (siehe unten) angeboten.

Carado I: 2 Grundrisse, ab 54.999 Euro

Chausson

Neu bei den Integrierten ist die Front: Der Kühlergrill wird zum Bindeglied der beiden Scheinwerfer.

Chausson Exaltis: 6 Grundrisse, ab 63.290 Euro

Challenger

Eine geänderte Front kennzeichnet die Sirius-Modelle des Jahrgangs 2018

Challenger Sirius: 6 Grundrisse, ab 63290 Euro

Concorde

Concorde stellt auf dem Caravan-Salon den neuen Centurion vor. Während die zwölf Meter lange T-Version mit dem Original-Fahrerhaus promobil vorab schon präsentieren kann (siehe aktuelle promobil Ausgabe 09/2017), wird der Integrierte erst auf der Messe enthüllt. Neben der Neuauflage des Flaggschiffs gibt es auch einige Änderungen bei den anderen Baureihen des Edel-Herstellers.

Concorde Centurion Liner 1060 G (2018) Foto: Concorde
Concorde Centurion Liner 1060 G

Der Concorde Carver bekommt mit dem 791 RL ein weiteres Modell mit Rundsitzgruppe, dessen Grundriss vom längeren 890 RRL abgeleitet ist. Das Jubiläumsmodell 35 Edition läuft nun als Carver 840 L weiter.

Aus dem Programm fliegen dagegen die Modelle 894 L und M sowie der 896 L. Beim größeren Cruiser auf Atego-Basis kommen der 940 M und MR hinzu. Die Einstiegs-Baureihe Credo reduziert Concorde um die Modelle 761 H, 790 H sowie 890 L und M. Aufgefrischt hat der Hersteller das Dekor der für alle Modelle optional erhältlichen Centurion-Designlinie.

Concorde Credo: Liner, 4 Grundrisse, ab 137.350 Euro
Concorde Carver: Liner 5 Grundrisse, ab 161.700 Euro
Concorde Charisma: Liner, 6 Grundrisse, ab 194.500 Euro
Concorde Liner Plus: Liner, 8 Grundrisse, ab 244.850 Euro
Concorde Centurion: Liner, Teilintegrierte, aktuell ab 622.900 Euro

Dethleffs

Foto: Hersteller
Dethleffs Advantage Edition 2018

Mit einer besonders umfangreichen Ausstattung macht Dethleffs den Advantage fit für den nächsten Lebensabschnitt. Als nicht limitiertes Editionmodell fährt er in die nächste Saison, angetrieben von einem Citroën Jumper. Steht dieses wichtige Modell im Dethleffs­Programm vor der Ablösung? Käufern kann es egal sein, das Paket ist attraktiv. Serienmäßig zählen unter anderem Alufelgen, Klimaanlage, Moniceiver mit Soundpaket und eine Rückfahrkamera dazu.

Drei Teil- und drei Vollintegrierte zwischen 6,92 und 7,40 Meter stehen zur Auswahl, je zwei mit Einzelbetten und eines mit mittiger Liegefläche. Ein helles Holzdekor sorgt im Zusammenspiel mit der indirekten Beleuchtung für eine wohnlichfreundliche Atmosphäre.

Dethleffs Globebus: Teil- und Vollintegrierte, 6 Grundrisse, ab 49.999 Euro
Dethleffs Trend: Alkoven, Teil- und Vollintegrierte, 15 Grundrisse, ab 47.999 Euro
Dethleffs Advantage Edition: Teil- und Vollintegrierte, 6 Grundrisse, ab 57.999 Euro
Dethleffs Magic Edition: Teil- und Vollintegrierte, 4 Grundrisse, ab 65.999 Euro
Dethleffs Esprit: Teil- und Vollintegrierte, 7 Grundrisse, ab 70.999 Euro
Globetrotter XL: 2 Grundrisse, ab 104.999 Euro

Eura Mobil

Bei Eura Mobil hatte man sich Zeit gelassen mit der Entwicklung eines neuen Spitzenmodells. Jetzt macht der Integra gleich einen großen Schritt. Die dezente, aber markante Linienführung an der Front weist darauf hin, dass sich der große Integrierte mehr denn je am Automobilbau ausrichtet. Die Bugscheinwerfer strahlen mit hellem LED-Licht, am Heck erinnern LED-Blinker mit Lauflicht an edle Limousinen. Neue Fertigungstechniken machen beispielsweise am glänzenden Kühlergrill hochwertige Oberflächen möglich. Neben den neun Meter langen Modellen mit drei Achsen ist auch ein Zweiachser mit 7,16 Meter Länge und Einzelbetten lieferbar. Der Integra 700 EB kann für zwei Personen mit begrenztem Ausstattungsbedarf sogar auf 3,5 Tonnen abgelastet werden.

Eura Mobil Integra Line: 9 Grundrisse, ab 70.690 Euro
Eura Mobil Integra: 3 Grundrisse, ab 93.990 Euro

Etrusco

Etrusco I (2018) Etrusco Reisemobile 2018 Integrierte Einsteiger-Modelle

2018 bläst Etusco zum Angriff auf Deutschland und hat dafür zwei brandneue Integrierte mitgebracht. Die jeweils 7,4 Meter langen Modelle mit Queens- oder Einzelbetten heben sich innen, aber auch im Frontdesign von ihren deutschen Verwandten ab, den Schwestermarken aus der Erwin Hymer Group, Sunlight und Carado. Der italienische Stil kostet dabei einen kleinen Preisaufschlag.

Etrusco I: 2 Grundrisse, ab 55.999 Euro

Fleurette

Trotz langer Historie ist die französische Marke Fleurette hierzulande noch wenig bekannt. Sie gliedert sich in die klassischen Baureihen von Fleurette und die eher modern auftretenden Florium-Modelle. Technik und Grundrisse sind identisch. Interessant bei den Integrierten: ein kurzes Queensbett-Modell, das seinen Toilettenraum neben dem Bett platziert. Nur unter dem Traditionslabel Fleurette lieferbar sind die Edition-50-Modelle. Es gibt sie als Integrierte oder Teilintegrierte mit Längssofas und Queensbett.

Fleurette Discover: 7 Grundrisse, Preis noch nicht bekannt
Florium Wincester: 7 Grundrisse, Preis noch nicht bekannt

Forster

Der erste Integrierte von Forster. Foto: Jürgen Bartosch
Forster I

Günstige Preise, ein solider Aufbau und der Service aus dem Hause Eura Mobil legten den Grundstein zum Erfolg der Marke Forster. Vier Jahre nach dem Start steht das erste größere Facelift an – und das betrifft vor allem die Möblierung. Wo bislang robuste Zweckmäßigkeit den Ton angab, hält nun neuer Glanz Einzug. Und nicht nur das: Die Einrichtung der in Italien gebauten Forster schmückt sich außerdem mit eleganten Rundungen und vielen feinen Details bis hin zum hellgrünen Zierkeder an den aus einer Ledernachbildung gefertigten Polstern. Dass Forster seiner Zielgruppe treu bleiben will, zeigen aber die weiterhin attraktiven Preise und neue praktische Grundrisse.

Forster I: 4 Grundrisse, ab 57.990 Euro

Frankia

Der komfortable Antrieb des Mercedes Sprinter hat bei den großen Integrierten von Frankia eine lange Tradition. Jetzt heben sich die I-Modelle mit Stern durch einen neuen Bug noch stärker aus der Masse hervor. Dahinter steckt eine rundum verbesserte Konstruktion.

Frankia-Neuheiten (2018)Neue, autarke Spitzenklasse

M-Line und Platin kommen ohne Dachknick und Stufe im Innenraum aus. Dennoch verwöhnen sie mit über zwei Meter Stehhöhe und haben einen Doppelboden, der einen 270 Liter großen Frischwassertank beherbergt. Freunde großer Autarkie sind insbesondere im Top-Modell Platin gut aufgehoben. Solarpaneele und eine Hochleistungsbatterie mit Lithium-Technik machen ihn weitgehend unabhängig. Diese ausgeklügelte Bordelektrik ist auch im neuen Titan mit dem günstigeren Fiat Fahrgestell zu haben – als Integrierter wie auch als Alkovenmobil mit Hecksitzgruppe.

Frankia Selection: Teil- und Vollintegrierte, 4 Grundrisse, ab 75.500 Euro
Frankia A Plus: Alkovenmobile, 4 Grundrisse, ab 79.900 Euro
Frankia F-Line: Teil- und Vollintegrierte, 19 Grundrisse, ab 83.750 Euro
Frankia M-Line: Teil- und Vollintegrierte, 7 Grundrisse, ab 104.000 Euro
Frankia Titan: Alkovenmobile und Integrierte, 10 Grundrisse, ab 94.900 Euro
Frankia Platin: Integrierte, 4 Grundrisse, ab 151.900 Euro

Hymer

Modellwechsel bei der Hymer Exsis Baureihe: Die Integrieretn haben abgespeckt und sich appetitlich verpackt. Leichte Kost ist mehr denn je gefragt. Sonst wird es in der 3,5-Tonnen-Klasse mit der Zuladung knapp. Dementsprechend hat Hymer bei der Neuauflage seiner kompakten Exsis-Modelle nicht nur an Design und Dekoren gearbeitet, sondern abermals das Gewicht kontrolliert. Durch viele Einzelmaßnahmen und nicht zuletzt neue Möbel verspricht Hymer beim beliebten Exsis-i 588 eine Reduktion um 60 Kilogramm gegenüber dem bereits auf Leichtbau getrimmten Vorgänger. Selbst der lange 678 soll ohne allzu große Kompromisse noch als 3,5-Tonner einsetzbar sein.

Hymer Exsis I 588 (2018) Foto: Hymer
Hymer Exsis I 588

Damit ist auch der entscheidende Vorteil gegenüber der B-Klasse DL genannt, mit welcher sich das Kompaktmodell viele Komponenten teilt: Der Exsis-i hat nun auch eine hochstabil verklebte Aufbaukonstruktion mit Aluminium- statt Holzinnenseite und trägt das aktuelle Hymer-Gesicht. Dessen Scheinwerfer können mit moderner LED-Technik ausgerüstet werden. Im Vergleich zum B-DL bleibt der Exsis-i jedoch flacher, weil er auf einen stufenlosen Doppelboden verzichtet. Die – nun etwas vergrößerten – Wassertanks sind dennoch isoliert und beheizt. Eigenständigkeit verschafft sich der Exsis außerdem durch seine Möblierung, die preisneutral in einem hellen oder dunkleren Holzton lieferbar ist. Die Exsis-Rückwand erhält ausgeprägtere Formen und aufstrebende Heckleuchten, welche die Dynamik der leichten Kompakten unterstreichen sollen. Unverändert basieren alle Exsis auf einem Fiat Ducato mit Alko-Fahrgestell. Bei den integrierten Modellen der Baureihe kommt noch der kurze Exsis 504 hinzu. Das 1,88 x 1,50 Meter große Hubbett ist bei allen Exsis-i-Modellen serienmäßig.

Hymer B-Klasse SL (2018)Klassiker im neuen Luxusgewand

Darüber hinaus deuten sich Neuerungen bei B-Klasse-Modellen mit Standardbreite an. Mehr über die Hymer B-Klasse SL lesen Sie in dem obenstehenden Artikel.

Hymer Exsis-i: 5 Grundrisse, ab 67.490 Euro
Hymer B-Klasse DL: 8 Grundrisse, ab 78.790 Euro
Hymer B-Klasse PL: 3 Grundrisse, ab 89.990 Euro
Hymer B-Klasse SL: 3 Grundrisse, ab 95.990 Euro
Hymer ML-I: 4 Grundrisse, ab 74.490 Euro
Hymer Starline: 2 Grundrisse, ab 113.990 Euro

Itineo

Als Sondermodell zum zehnjährigen Bestehen der Marke kam der MC 740 zur vergangenen Saison ins Itineo-Programm. Dank guter Nachfrage wird jetzt ein Serienmodell daraus. Dass er nun ganz anders wirkt als zuvor, liegt ausschließlich am neuen Frontdesign für alle Itineo. Aus dem früher zurückhaltenden Äußeren ist ein markantes Gesicht geworden, das mit seinem großen X-förmigen Kühlergrill Blicke auf sich zieht.

Itineo MC 740 (2018) Foto: Ulrich Kohstall
Itineo MC 740

Ebenfalls neu bei allen Modellen: die abnehmbaren Polsterkissen an den Lehnen, die auch in gewagten Farben zu haben sind. An den grundsätzlichen Qualitäten des 7,44 Meter langen MC 740 hat sich nichts geändert. Er verwöhnt durch seine riesige Sitzgruppe ebenso wie durch sein 1,60 Meter breites Queensbett, das sich in der Höhe verstellen lässt.

Als neues Modell im Programm kommt der SLB 700 hinzu, der neben einem Etagenbett auch eine kleine Sitzgruppe für Kinder im Heck hat. Dennoch kommt er mit einer Länge von sieben Metern aus.

Itineo: 10 Grundrisse, ab 58400 Euro

Knaus

Bei Knaus kommen 2018 keine neuen integrierten Modelle hinzu. Verbessert wird die Bordtechnik in den Baureihen Sky und Sun I: Bei der BUS-Technik im Bedienpanel setzt Knaus auf eine neue Version, die die wichtigsten Funktionen per Direktwahltaste anbietet und erstmals eine Mehrzonen-Klimasteuerung ermöglicht. Außerdem können nun alle Außentüren und -klappen in die Zentralverriegelung eingebunden werden.

Knaus Van I: 3 Grundrisse, ab 65.390 Euro
Knaus Sky I: 4 Grundrisse, ab 68.980 Euro
Knaus Sun I: 5 Grundrisse, ab 74.980 Euro

Laika

Laika verbessert sein Modellprogramm 2018 auf die sanfte Tour. Die italienische Hymer-Tochter hat sich von der mancherorts hektischen Betriebsamkeit im Vorfeld aber noch nie anstecken lassen und präsentiert auch in diesem Jahr ein in vielen Details spürbar weiterentwickeltes Modellangebot.

Laika Neuheiten 2018Laika Ecovip und Laika Kreos in neuem Design

Bestes Beispiel: die Innenbeleuchtung. Nach dem Siegeszug der LED-Technik in den vergangenen Jahren, mehrten sich zuletzt die kritischen Stimmen von Nutzern, die einzelne Lampen zu grell oder die Stimmung zu ungemütlich empfanden. Darum wurde nun die komplette Beleuchtung überarbeitet, die Lichtfarbe deutlich warmtoniger (von 4500 auf 3000 Kelvin). Insgesamt setzt man mehr auf indirekte Beleuchtung, sogenannte Wallwasher, die die Wände stimmungsvoll erhellen.

Die höher angesiedelte Kreos-Serie streckte man die beiden Integrierten 7009 und 7012 um rund 50 Zentimeter auf fast acht Meter Länge. Das Queensbett im 7012 wächst dabei auf stattlich breite 1,62 Meter, die Küche kann mit Backofen und Mikrowelle ausgestattet werden, und an der Sitzgruppe verwöhnt ein in der Seitenbank integrierter 32„-TV. Und damit ist die Liste der Feinheiten noch längst nicht zu Ende.

Laika Ecovip: Alkoven, Teil- und Vollintegrierte, 20 Grundrisse, ab 58.200 Euro
Laika Kreos: Teil- und Vollintegrierte, 9 Grundrisse, ab 72.800 Euro

Le Voyageur

Mächtige Integrierte auf Basis des Iveco Daily kommen zumeist aus deutschen Landen. Ab sofort will auch die französische Pilote-Gruppe in der Liner-Klasse ein Wörtchen mitreden. Ihre Nobelmarke Le Voyageur baut das komplett erneuerte Modell LVX künftig auch auf Iveco-Daily-Basis.

Le Voyageur folgt jedoch nicht den gängigen Rezepten und verzichtet auf eine Höherlegung des Fahrerhauses und die typische Reisebus-Anmutung. Der Vorteil: Mit dem Original-Chassis stehen zwei Airbags und ESP zur Verfügung. Trotz eines echten Doppelbodens beschränkt sich die Aufbauhöhe auf drei Meter. Damit die Fahrerhaussitze dennoch in die Sitzgruppe eingebunden werden können, lassen sie sich um zwölf Zentimeter in der Höhe verstellen.

Neben vielen Design-Attraktionen hat Le Voyageur auch technisch einiges zu bieten. Da gibt es etwa das neue Bypass-System: Sollte ein Defekt die Bordelektrik lahmlegen, können wichtige Funktionen direkt und ohne Datenbusumweg bedient werden.

Le Voyageur LV: Integrierte, 15 Grundrisse, Preise stehen noch nicht fest
Le Voyageur LVX Iveco: Integrierte, 2 Grundrisse, ab 144.299 Euro

LMC

Mit großem Kühlergrill und dynamisch gestylter Front setzt sich der Integrierte Explorer besonders markant in Szene. Es gibt insgesamt fünf Grundrisse zwischen 6,36 und 7,52 Meter Länge. Die Möbeldekore bleiben unverändert, zur Wahl stehen aber fünf frische Polsterstoffe.

LMC Fahrzeugvorstellung Cruiser und Explorer Foto: Andreas Becker
LMC Cruiser TI

2018 gibt es die Explorer-Integrierten, statt wie bisher in drei Ausstattungslinien, nur noch in zwei Varianten. Allerdings unterscheiden sich die Comfortvon den unveränderten Premium-Modellen nun nicht mehr nur durch die Ausstattung, sondern auch konstruktiv. Ein besonderes Merkmal der Comfort-Versionen, das mehr Praxisnutzen und eine bessere Wintertauglichkeit verspricht, ist der flache Doppelboden mit zwei zusätzlichen, von innen zugänglichen Staufächern. Zudem gibt es eine 70 Zentimeter breite, zentralverriegelte Aufbautür und im Einstiegsbereich eine USB-Doppelsteckdose zum Laden von Smartphones.

LMC Explorer: 10 Grundrisse, ab 69.690 Euro

Malibu

Wer bei den Malibu-Integrierten aus dem Baujahr 2018 genau hinschaut, erkennt in der Außenklappe neben dem Gaskasten und teils auch auf der rechten Seite einen Hinweis auf den neuen Doppelboden. Der reicht nun über die gesamte Breite und ist auch von außen zugänglich. In der Praxis ein erheblicher Gewinn und gleichzeitig eine Annäherung an den C-Tourer der Muttermarke Carthago, von dem sie sich allerdings aufbautechnisch und durch ein völlig anderes Mobiliar unterscheiden.

Malibu I (2018) Malibu Reisemobil-Neuheiten 2018 Aufgewertete Modelle in allen Aufbauarten

Weitere Detailverbesserungen steigern den Nutzwert, etwa bei der Heckgarage des Queensbettmodells Malibu I 440 QB. Hier lässt sich die rechte Seite des Betts beim Beladen der Garage so anheben, dass die lichte Höhe fast 20 Zentimeter größer wird. Räder lassen sich so leichter einladen und dank einer Mulde im Boden auf Höhe des Vorderrads auch einfach verstauen.

Als neues Modell ergänzt der Malibu I 430 das Programm. Eine clevere Raumaufteilung erlaubt bei dem Einzelbettenmodell eine relativ kompakte Länge unter sieben Meter.

Malibu I: 5 Grundrisse, ab 72.750 Euro

Mobilvetta

Neuer Einstieg in die Welt der Mobilvetta-Integrierten ist der K-Silver-i. Er wirkt von außen ähnlich markant wie die kostspieligeren Modelle, vertritt innen aber eine betont reduzierte Linienführung.

Mobilvetta K-Yacht Tekno Line (2018)
Mobilvetta K-Yacht Tekno Line

Oberhalb der K-Yacht Tekno Line platziert Mobilvetta die K-Yacht Tekno Design, die ihrem Namen alle Ehre macht.Insbesondere im Wohnraum kann die neue K-Yacht Tekno Design beeindrucken. Aus dem üblichen Zusammentreffen einer Winkelküche und Bank formten die Italiener ein Bauteil aus einem Guss. Gleichzeitig erhielt die Sitzbank stabile Armlehnen und der Küchenblock eine Arbeitsfläche mit eingeformten Ablagen sowie einer Spüle, die fast unsichtbar wird, wenn man sie nicht benutzt. Diese Linie setzt sich im gesamten Fahrzeug fort, unterstützt durch nicht alltägliche Materialien.

Keine Experimente gibt es dagegen bei den Grundrissen, die von der K-Yacht Tekno Line bekannt sind und alle insgesamt 7,44 Meter lang sind.

Mobilvetta K-Silver-i: 3 Grundrisse, 68.890 Euro
Mobilvetta K-Yacht Tekno Line: 4 Grundrisse, ab 75.990 Euro
Mobilvetta K-Yacht Tekno Design: 3 Grundrisse, ab 79.590 Euro

Morelo

Beeindruckend, zweifellos, dieser Empire Liner, und das absolute Messe-Highlight von Morelo auf dem Caravan-Salon 2016. Doch für manchen Führerschein einfach eine Nummer zu schwer. Wer das im zurückliegenden Jahr noch bedauert hat, kann sich jetzt freuen. Denn Morelo bringt sein Flaggschiff nun auch auf dem Iveco Daily. Damit sinkt das zulässige Gesamtgewicht auf 7,5 Tonnen, mit denen Besitzer der alten Klasse 3 noch zurechtkommen.

Morelo Empire Liner (2018)
Morelo Empire Liner

Das deutlich leichtere Fahrgestell und gezielte Leichtbaumaßnahmen machen die Ablastung möglich. Dennoch verspricht Morelo ausreichend Zuladung und ein ebenso gepflegt-luxuriöses Ambiente wie im großen Liner. Hochwertige Materialien, angenehme Oberflächen und kontrastreiche Farben werden auf geschmackvolle Weise miteinander kombiniert. Weniger zurückhaltend tritt der Empire äußerlich auf mit seiner markanten Front samt bulligem Grill und Augenbinde aus Echtglas. Auch beim Preis lässt Morelo etwas nach. Der Empire auf Iveco Daily startet bei rund 299 900 Euro.

In der gesamten Baureihe kommt eine größere Aufbautür zum Einsatz, die zwölf Zentimeter breiter und vier Zentimeter höher ist als die bisherige und via Zahlenschloss oder Fernbedienung geöffnet werden kann. Auch der Palace erhält 2018 den bequemeren Zustieg. Außerdem gibt es bei Palace und Loft ein zweites Möbeldekor. Das Interieur des Home wurde komplett erneuert – passend zur Designsprache der übrigen Modelle. Die Oberschränke tragen nun helle Klappen, die mit dem dunklen Holzton kontrastieren.

Morelo Home: Liner, 5 Grundrisse, ab 138.900 Euro
Morelo Loft: Liner, 10 Grundrisse, ab 161.900 Euro
Morelo Palace: Liner, Alkovenmobile, 32 Grundrisse, ab 197.900 Euro
Morelo Empire: Liner, 15 Grundrisse, ab 29.9900 Euro

Niesmann + Bischoff

Bequemer wird es künftig im neuen Arto 77 E zugehen. Der beliebte Integrierte wird zehn Zentimeter länger. Davon betroffen sind die Heckbetten – im positiven Sinn, denn vor allem hochgewachsene Menschen dürfen sich nun über mehr Liegefreiheit freuen. Neben verbessertem Schlafkomfort wird es auch mehr Rückzugsmöglichkeiten für die Reisenden geben: Wie beim Flair kommt auch im Arto 77 E eine Schiebetür zum Einsatz, die Schlaf- und Wohnbereich voneinander trennt. Zur besseren Raumaufteilung gesellt sich eine optimierte Beleuchtung: Unter dem Hubbett sind zwei neue Spots angebracht, ein LED-Lichtband daneben sorgt zudem für mehr Licht im Wohnbereich. Die indirekte Beleuchtung über den Hängeschränken ist serienmäßig dimmbar. Apropos Elektrik, Bordbatterie und Sicherungskästen werden in die Garage verlegt, um einen besseren Zugriff zu ermöglichen. Ein weiteres Highlight: die Akzentbeleuchtung in der Wohnraumtür im Zusammenspiel mit echten Grashalmen.

Ein Ausrufezeichen setzt Niesmann und Bischoff auch in der Liner-Klasse. Im neuen Flair baut N+B als erster Hersteller Airbags für Fahrer und Beifahrer ein. Die Luftkissen suchte man in den Edelmobilen bislang vergebens. Die bei Linern übliche Anhebung des Fahrerhauses machte es technisch unmöglich, Airbags aus dem Lkw-Chassis zu übernehmen. Der von N+B patentierte Umbau ist ein – gleichwohl überfälliger – Meilenstein bei der passiven Sicherheit dieser Klasse. Für die Entwicklung griff der Hersteller tief in die Tasche. Kosten: rund eine Million Euro.

Niesmann+Bischoff Arto: Integrierter, 13 Grundrisse, ab 99.980 Euro
Niesmann+Bischoff Flair: Liner, 9 Grundrisse, ab 161.820 Euro

Notin

Notin Calgary 8 Caravan Salon 2017 Foto: Sophia Pfisterer
Notin Calgary

Seit 1921 baut die französische Traditionsmarke Freizeitfahrzeuge. Im Modelljahr 2018 bietet sie ihre verschiedenen integrierten Wohnmobil-Modelle auch in Deutschland an. Die Integral- und Prestige-Baureihen basieren auf Mercedes Sprinter, die Liner ebenso. Die Innenausstattung der Wohnmobile reicht von farbenfroh und modern bis hin zu elegant.

Pilote

Wirklich sichtbar werden die umfangreichen Design-Arbeiten, sobald man den Wohnraum der Pilote-Modelle 2018 betritt. Das betrifft die teilintegrierte Pacific-Flotte ebenso wie die Integrierten namens Galaxy. Insbesondere der Küchenblock und der Einstiegsbereich wurden mit neuen Formen und Materialien veredelt. Im Fokus standen ebenso die Queensbetten, seit jeher eine französische Spezialität. Sie wurden auf 1,50 Meter verbreitert; dennoch gewinnt das Schlafzimmer an räumlicher Weite: Die verkürzten Kleiderschränke engen das Kopfende nicht ein, sondern lassen Raum für Ablagen.

Für den luftigeren Gesamteindruck sind auch die neuen Holzfarben verantwortlich. Das Nussbaumdekor wechselt sich nun mit großen weißen Flächen ab. Wer den Landhausstil bevorzugt, wählt das Dekor Country. Hier wie dort hängt die genaue Ausführung außerdem von der Ausstattungsstufe – Essentiel, Sensation oder Emotion – ab. Bei den höherwertigen Stufen kommen teils Hochglanzflächen und einige feine Details hinzu. Als neues Extra bietet Pilote ein Navi mit abnehmbarem Display an.

Pilote Galaxy: Integrierte, 18 Grundrisse, ab 60.435 Euro

Phoenix

Bislang erstreckte sich das Phoenix-Angebot von 4,5 bis 12 Tonnen Gesamtgewicht – eine ganze Menge, aber noch nicht wirklich großzügig bemessen, wenn man etwa seinen Kleinwagen mit an Bord nehmen will.

Phoenix TopX-Liner (2018) Foto: Phoenix
Phoenix Top X-Liner

Aus diesem Grund stockt Phoenix jetzt auf: Oberhalb von Top-Alkoven und Top-Liner kommen nun die TopX-Modelle ins Angebot. Sie verfügen über ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 15 Tonnen. Als Basis dient wahlweise der Iveco Eurocargo oder der MAN TGL.

Den Iveco treibt ein Sechszylinder mit 6,7 Liter Hubraum und 280 PS an. Das maximale Drehmoment beträgt 1000 Nm. Der 6,9 Liter große Sechszylinder des MAN TGL bringt es sogar auf 290 PS und stolze 1150 Nm. So oder so rollt der TopX auf 19,5-Zoll-Rädern und hat eine Vollluftfederung.

Die großen Chassis werden für Alkoven und Integrierte in der Größenklasse von 9 bis 12 Meter angeboten. Bereits ab 9,5 Meter Länge kann man einen Smart mitnehmen. Top-Modell der TopX-Baureihe ist der Liner 11.600 BMA, dessen Garage sogar Platz für einen Mini Cooper bietet.

Phoenix Midi-/Maxi-/Top-/TopX-Liner: Integrierte, 31 Grundrisse, ab 126.400 Euro

Rapido

Zu Beginn des jetzt abgelaufenen Modelljahrs erneuerte Rapido die Möbel, für 2018 nahm man sich das äußere Erscheinungsbild vor. Und so wie bei der Neugestaltung des Innenlebens mehr weiße Flächen Einzug hielten, tragen die Aufbauten nun ebenfalls mehr Weiß. Das Beige-Grau an den Seitenschürzen ist verschwunden.

Rapido Distinction (2018) Foto: Ulrich Kohstall
Rapido Distinction I 96

Nicht zu übersehen ist aber vor allem die neue Frontpartie der Serie 8 und 80. Die Integrierten-Bestseller aus dem Hause Rapido liegen mit ihrem freundlichen, aber entschlossenen Blick voll im Trend. Nicht ganz so auffällig ist der nun elegantere Fahrerhausüberbau sowie der geänderte Übergang zum Aufbau bei den Teilintegrierten. Gleichzeitig nutzte Rapido die Gelegenheit, um die Einrichtungen weiter zu optimieren. Eine Zielrichtung: mehr Sitzgruppen mit Längsbänken, die den Wohnraum offener wirken lassen. Dank entsprechender Umbaumöglichkeiten und Gurten bleiben die so ausgerüsteten Modelle beim Fahren dennoch Viersitzer.

Rapido Serie 8: Integrierte, 8 Grundrisse, ab 64.900 Euro
Rapido Serie 80: Integrierte, 6 Grundrisse, ab 74.000 Euro
Rapido Distinction: Integrierte, 4 Grundrisse, ab 88.200 Euro

Roller Team

Deutlich günstiger wird das Angebot bei den Integrierten. Die extravagante Pegaso-Reihe entfällt, dafür erhält die umfangreiche Zefiro-Serie noch sechs neue Integral-Modelle hinzu. Grundrisse und Aufbautechnik decken sich mit bekannten Zefiro-Teilintegrierten. Eine dunkle “Gesichtsmaske„ gibt der Front eigenständigen Charakter. Die Grundpreise der zwischen 6,97 und 7,41 Meter langen Modelle liegen bei 62.990 bis 66.390 Euro – und damit in einem für Integrierte attraktiven Bereich.

Roller Team Zefiro: Alkoven, Teil- und Vollintegrierte, 22 Grundrisse, ab 51.850 Euro

Sunlight

Sunlight I 69 L Foto: Chrisitan Hass
Hubbett im Sunlight I 69 L

Parallel zur Schwestermarke Carado erweitert auch Sunlight das Modellangebot um einen Campingbus und einen Integrierten auf Basis des Fiat Ducato. Letzterer zeichnet sich durch ein betont sportliches Bug-Design aus und wird zunächst mit zwei Grundrissen angeboten, die bereits aus dem Programm der Teilintegrierten bekannt sind.

Über der geräumigen Sitzgruppe mit L-Sitzbank und zusätzlichem Seitensitz ist jedoch stets ein Hubbett mit an Bord. In der anschließenden Winkelküche gibt es neben viel Stauraum, Dreiflammherd und Spüle einen großen Kühlschrank inklusive Gefrierfach. Im Schlafbereich, der je nach Modell mit einem Queensbett oder Längseinzelbetten ausgestattet ist, kommt auch das Raumbad mit Nasszelle und separater Duschkabine unter. Die Heckgarage im Queensbett-Modell fällt wie üblich etwas niedriger aus als bei der Einzelbetten-Version. Auf einen Doppelboden mit zusätzlichen Verstaumöglichkeiten hat Sunlight verzichtet.

Sunlight I: Integrierte, 2 Grundrisse, ab 54.999 Euro

Maurer Starliner Luxusmobil (2018)Individual-Ausbau mit bis zu fünf Slide-Outs

Vario Mobil

Der günstigste Einstieg bei Vario gelingt mit dem Star ab 220 000 Euro. Das kleinste Modell auf dem Mercedes Sprinter ist tatsächlich nur 7,10 Meter lang. Wahlweise stehen auch ein MB Atego oder MAN TGL zur Verfügung. Preise für den Perfect Liner verrät der Hersteller nur auf Anfrage.

Vario Mobil Star: Integrierte und Liner, 12 Grundrisse, ab 219.520 Euro
Vario Mobil Perfect: Liner, 28 Grundrisse, auf Anfrage

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