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Hohe Bußgelder im EU-Ausland

Die teuersten Verkehrssünden im Ausland

Pünktlich zum Beginn der Urlaubssaison warnt der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. (VFBV) davor, die bei den europäischen Nachbarn oft drastisch höheren Bußgelder nicht zu unterschätzen. Foto: promobil

Pünktlich zum Beginn der Urlaubssaison warnt der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. (VFBV) davor, die oft drastisch höheren Bußgelder bei den europäischen Nachbarn zu unterschätzen.

27.05.2014 Redaktion promobil

Vorsicht bei Alkohol am Steuer

Estland, Norwegen, Polen und Schweden tolerieren nur 0,2 Promille Alkoholgehalt im Blut. In Rumänin, der Slovakei, Tschechien und Ungarn ist überhaupt kein Alkohol im Blut erlaubt. Die Bußgelder für alkoholisiertes Fahren sind im Vergleich zu Deutschland teilweise extrem hoch. In Dänemark wird etwa mindestens ein Nettomonatsgehalt für entsprechende Verstöße verlangt. In Großbritanien werden bis zu 5.980 Euro fällig.

Das kann teuer werden: Verkehrsverstöße im Ausland

Es gibt auch weitere Verkehrssünden, die in anderen EU-Ländern zu sehr hohen Strafen führen können. Dazu gehören das Überfahren einer roten Ampel in Norwegen (630 Euro), Überholverstöße in Slowenien (ab 500 Euro), das Fahren ohne Gurt im Großbritanien (bis zu 595 Euro) oder das Handy am Steuer in den Niederlanden (240 Euro). Diese Vergehen können deutliche Löcher in die Urlaubskasse reißen.

Rabatte bei schnellem Bezahlen

Fahrverbote oder Führerscheinverluste, die im Ausland verhängt werden, haben in Deutschland keine Auswirkung. Einige europäische Länder, wie Großbritanien, Griechenland, Slowenien und Spanien gewähren auf bestimmte Bußgelder bei schneller Bezahlung Rabatte von bis zu 50 Prozent. Die fällige Strafe verdoppelt sich in Italien üblicherwiese, wenn es nicht innerhalb von 60 Tagen bezahlt wird.

Verkehrsrechtsexperte und VFBV-Vorsitzender MathiasVoigt warnt Autofahrer zudem davor, sich nach dem Urlaub in falscher Sicherheit zu wiegen: "Von Frankreich oder Italien kann es durchaus ein bis zwei Jahre dauern, bis das 'Knöllchen' seinen Empfänger in Deutschland erreicht."

Mehr Informationen dazu unter www.bussgeldkatalog.org/urlaub

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