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Falschparker

Führerschein gefährdet

Ein Führerscheinverlust droht Fahrern, die sich »vorsätzlich und dauerhaft über die Verkehrsordnung« stellen. Foto: Olga Meier-Sander_www.pixelio.de

Ein Führerscheinverlust droht Autofahrern, die durch ihr Verhalten nahelegen, dass sie sich »vorsätzlich und dauerhaft über die Verkehrsordnung« stellen - zum Beispiel durch sehr häufige Parkverstöße.

02.01.2013 Volker Hammermeister

Der ADAC verweist auf einen vor dem Verwaltungsgericht Saarlouis verhandelten Fall (Az.: 10 K 487/1 In), in dem ein Autofahrer innerhalb von drei Jahren 120 Parkvergehen begangen hatte. Aufgrund dieser Häufigkeit von Knöllchen ordnete die Fahrerlaubnisbehörde eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) an.
Der Fahrer legte allerdings nicht das erforderliche positive MPU-Gutachten vor. Die Behörde entzog daraufhin die Fahrerlaubnis, wogegen der Betroffene vor Gericht zog.

Das Gericht schloss sich jedoch der Behörde an: Es argumentierte, dass auch beharrliche Verstöße gegen Parkregeln durchaus den Zweifel an der Fahreignung begründen und somit Anlass für einen Führerscheinentzug geben können.

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