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Endlich hundert!

Walter Dopfer vom EMHC analysiert aktuelle Themen aus der Reisemobil-Szene für promobil.

10.03.2005 Redaktion promobil

Eine schier unendliche Geschichte ist (fast) zu Ende – die mit den 100 Stundenkilometern für Reisemobile von 3,5 bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht. So etwa im Herbst dieses Jahres soll die 11. Ausnahmeverordnung zur StVO verkündet werden. Wohnwagengespanne, bestimmt nicht sicherer als Reisemobile, dürfen mit einer Ausnahmegenehmigung unter bestimmten technischen Voraussetzungen schon lange 100 fahren. Wieso nicht wir?
Der EMHC (Euro Motorhome Club) bemüht sich seit Jahren um diese Regelung, gibt es doch kein sachliches Argument dagegen. Die Chassishersteller haben schon lange die Freigabe erteilt, fahren doch auf vielen Fahrgestellen auch Omnibusse, und die dürfen 100 km/h fahren. Wieso dann nicht Reisemobile mit gleicher Technik? Die Länder um uns herum haben die 100 km/h schon lange freigegeben – darunter auch die Schweiz, wo alles recht pingelig gehandhabt wird –, ohne dass Reisemobile im Verkehrsgeschehen aufgefallen sind. Übrigens zeigt auch die deutsche Unfallstatistik, dass Reisemobilisten kaum Unfälle verursachen.
Bei dem immer stärker zunehmenden Straßengüterverkehr, das heißt bei immer mehr Lastkraftwagen auf den Autobahnen, müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit die Wohnmobile aus den dicht auffahrenden Kolonnen der 40-Tonner schnellstens raus. Manch eine längere Autobahnfahrt wird dann etwas weniger stressig für die Familie. Dann müssen wir allerdings auch überholen dürfen wie die Omnibusse – der EMHC arbeitet dran.

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