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Versicherungen fürs Wohnmobil

Richtig abgesichert in den Camping-Urlaub

Camping Foto: ERGO

Viele Wohnmobilisten zieht es ins Ausland. Die ERGO verrät, welche Versicherungsart welche Schäden unterwegs übernimmt: Vom Unfall über Naturereignisse bis hin zu Schäden durch Tiere und Diebstahl.

30.03.2016 Redaktion promobil

Bevor es zum Saisonstart auf die erste große Campingtour geht, machen sich viele Wohnmobilisten Gedanken über mögliche Versicherungen. Von der Teil- über Vollkasko- bis hin zur speziellen Campingversicherung: Alle Infos über verschiedene Versicherungen für Reisemobile von ERGO finden Sie hier.

Wie sind Camper bei einem Unfall abgesichert?

Wer mit Wohnmobil oder Caravan unterwegs ist, benötigt eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Diese ersetzt Schäden, die Dritte beim Gebrauch des Fahrzeugs erleiden. Beim Wohnmobil ist das einfach. Da es sich um ein motorisiertes Fahrzeug handelt, gehen Besitzer so vor wie bei einer normalen Kfz-Versicherung. Aber auch für den Wohnwagenanhänger ist die Kfz-Haftpflichtversicherung Pflicht. Deshalb müssen Camper ihn zusätzlich zum Auto versichern. Dies erfolgt in der Regel über denselben Versicherer, bei dem bereits das Auto versichert ist.

Da es sich meist um kostspielige Fahrzeuge oder Anhänger handelt, empfiehlt es sich, zusätzlich zur Kfz-Haftpflicht- eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abzuschließen. Die Vollkasko deckt Schäden durch Unfälle – auch selbst verursachte – und durch mut- oder böswillige Handlungen Fremder ab. Versicherungsschutz besteht übrigens auch im europäischen Ausland.

Stürme und Hagel, Nagetiere und Diebe auf dem Campingplatz - wie kann man sich davor schützen?

Eine Teilkaskoversicherung ersetzt Schäden am Wohnwagen oder Wohnmobil, zum Beispiel durch Naturereignisse und Diebstahl. Sie greift unter anderem dann, wenn ein Unwetter mit Hagel aufkommt und dadurch Beulen oder sogar ein Glasbruch entstehen. Gleiches gilt auch für Brandschäden, etwa aufgrund eines Blitzeinschlages, oder Schäden durch Überschwemmungen als Folge von heftigen Niederschlägen. Steht das Gefährt ungeschützt in freier Natur, machen sich nicht selten Marder oder andere Nagetiere an Schläuchen, wie zum Beispiel Bremsleitungen, zu schaffen. Auch dann können sich die Camper auf die Teilkaskoversicherung verlassen.

Verursacht ein Camper am eigenen Wagen einen Kratzer oder einen anderen Schaden, eventuell beim Aufbau des Vorzeltes, springt hingegen die Vollkaskoversicherung ein. Bei Diebstahl zahlt die Kaskoversicherung für das Fahrzeug und fest installiertes Zubehör – etwa für ein fest eingebautes Navigationsgerät im Wohnmobil. Für wertvolles bewegliches Inventar dagegen nicht. Hier hilft eine zusätzliche Campingversicherung.

Was deckt eine Campingversicherung ab?

Eine Campingversicherung bietet für Dauercamper oder Urlauber, die sich besonders absichern wollen, einen umfassenden Zusatzschutz. Voraussetzung: Der Wohnwagen oder das Wohnmobil muss sich auf dem Stellplatz eines Campingplatzes oder im Winterlager, etwa in einer Garage, befinden. Zubehör wie Vorzelte oder Markisen sowie bewegliches Inventar wie Fernsehgeräte oder Dinge für den persönlichen Bedarf, beispielsweise Kleidung oder Reisegepäck, können Camper mitversichern.

Die häufig teure Ausrüstung von Outdoor-Sportlern ist ebenfalls im Schutz inbegriffen. Eine Ausnahme bilden jedoch Fahrräder, Surfbretter und andere Land-, Luft- und Wasserfahrzeuge. Nicht versicherbar sind Bargeld, Schmuck und andere Wertsachen. Und: Eine Campingversicherung ist kein Ersatz für eine Haftpflicht- oder Kaskoversicherung.


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