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Bürstner

Leichtbau und Pedelec-Träger

Bürstner zeigt auf der CMT seine Leichtbau-Strategie, die von den Caravans auf die Reisemobile übertragen wurde Foto: Bürstner

Bürstner zeigt auf der CMT seine Leichtbau-Strategie, die von den Caravans auf die Reisemobile übertragen wurde.

13.01.2012 Redaktion promobil

Das Grundmuster einer Sandwich-Platte entspricht dabei in etwa einer Bienenwabe. Hierbei werden mehreckige und besonders leichte Einzelbauteile zwischen zwei Trägerschichten integriert und hochfest verklebt. Diese Konstruktion ist äußerst verwindungssteif, tragfähig und dennoch extrem leicht.

Bereits bei den Caravans konnten die Leergewichte um bis zu 40 Kilogramm je nach Größe des Wohnwagens reduziert werden. Im Reisemobil-Bau wird noch größeres Reduktionspotenzial erwartet, um so das Einhalten der Gewichtsgrenze von 3,5 Tonnen zu erleichtern oder die Zuladekapazitäten zu erhöhen.

Die zweite Neuerung ist ein neues Trägersystem, das erheblich tiefer angebracht wird und zudem eine gesteigerte Tragfähigkeit von bis zu 100 Kilogramm und somit Platz für mindestens zwei Elektroräder bietet. Im Träger integriert findet sich außerdem ein Ladegerät, das über den Bordstrom der Lichtmaschine die Batterien der Fahrräder auffüllt. Drei Stunden dauert der Vorgang etwa, nach der Fahrt zum Zielort stehen die E-Bikes dann mit vollen Akkus erneut für den uneingeschränkten Einsatz bereit. Bürstner kooperiert hierbei mit dem Elektrofahrrad-Hersteller Ansmann, dessen Pedelecs (Pedal-elektrisch) eine maximale Reichweite von 80 Kilometern haben.

Bürstner steigerte seinen Umsatz, in der Saison 2011, auf 320 Millionen Euro, nachdem im vorhergehenden Geschäftsjahr 300 Millionen Euro ausgewiesen wurden. Die Planung für die Saison 2012 sieht einen Absatz von 3500 Caravans vor, womit dieser sich auf Vorjahresniveau bewegt. Bei den Reisemobilen wird eine Steigerung von 5000 auf 5900 Einheiten erwartet.

Bürstner beschäftigt zurzeit insgesamt 984 Mitarbeiter, das sind 50 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei arbeiten 601 Menschen im Stammwerk in Kehl, 383 werden im Zweigwerk Wissembourg beschäftigt. 25 Mitarbeiter haben einen Ausbildungsvertrag im handwerklichen oder kaufmännischen Bereich, meldet das Medienportal Ampnet.

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