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Big-Foot-Bus

Fahrbericht: Mit dem Seikel T5 Extreme wird der VW Bus zum Allesbezwinger.

13.03.2007 Redaktion promobil

Mit Monstertrucks über Autos springen ist eines der seltsamsten Hobbys von US-Amerikanern. Auch wenn der neue Seikel T5 Extreme ähnlich hochbeinig daherkommt, ist sein Zweck deutlich praxisnäher: ein extrem geländegängiger Transporter für professionelle Anwender und als Basis für Fernreisemobile.

Gab es bei VW-Bus-Spezialist Seikel schon bislang feine Offroad-Zutaten wie Höherlegung, 17-Zoll-Bereifung und Bodenschutzbleche, so stellt das neue T5-Extreme-Paket alles Bekannte in den Schatten. Nach dem Vorbild des Unimog entwickelte das Seikel-Team eine Radaufhängung nach dem Portalachsenprinzip. Dabei läuft die Antriebswelle zunächst in ein Zwischengetriebe, das die Drehbewegung auf die elf Zentimeter tiefer sitzende Rad­nabe überträgt und dabei untersetzt (33 %). Das Ergeb­nis: üppige Bodenfreiheit (38 cm) und extreme Steigfähigkeit (bis 100 %).

Noch eindrucksvoller als die Daten ist eine Probefahrt: Wo an­dere Geländewagen aufsetzen und mit den Hufen scharren, schrei­tet der Seikel-Bus hochbeinig durchs Gelände, krabbelt stei­le Rampen im Standgas hinauf und quert knietiefe Gewässer. Dabei fährt er sich auf der Straße, abgesehen vom unvermeidli­chen Wummern der grobstolligen Reifen, kaum weniger komfortabel als ein Serien-T5. Die Lenkung bleibt leichtgängig und präzise, die Straßenlage gewinnt sogar durch die verbreiterte Spur und selbst der Federungskomfort ist nur wenig beeinträchtigt. Der Extreme-Umbausatz, der ­an allen VW-T5-Varianten mit Allradantrieb und kurzer Übersetzung nachgerüstet werden kann, hat – man ahnt es schon – auch einen extremen Preis: rund 35 000 Euro. Info: Telefon 0 60 55/52 82, www.seikel.de.

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