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Verkehrsunfall im Ausland

Der Zentralruf hilft bei Auslandsunfällen

Die meisten Unfallmeldungen deutscher Autofahrer mit einem ausländischen Unfallgegner, die eingegangen sind, waren 2009 in Italien. Seither ist Frankreich an die Stelle der Italiener getreten. Foto: Gerhard Zerbes www.zerbes.de

Wer mit dem Wohnmobil Reiseziele in Europa ansteuert, sollte wissen, was in puncto Versicherung bei einem Unfall zu tun ist. Dafür gibt es für alle EU-Länder Schadenregulierungsbeauftragte.

30.05.2015 Redaktion promobil

Ein Unfall ist schnell passiert, auch im Urlaub. Doch auch im Ausland sollten Sie keine Schwierigkeiten haben, den KfZ-Schaden zu klären. Für jede Versicherung gibt es in allen EU-Land einen Ansprechpartner, einen sogenannten Schadenregulierungsbeauftragter. So werden Sprachbarrieren vermieden und Schäden können leichter reguliert werden.

Kennt der Geschädigte die gegnerische Versicherung nicht, wird diese von einer
Auskunftsstelle ermittelt. Außerdem ist es gut, einen Europäischen Unfallbericht im Fahrzeug zu haben. Dies ist ein einheitliches Dokument, dass es den Unfallbeteiligten erleichtert ihre Daten auszutauschen. Diese werden dort von beiden eingetragen, dann unterschreiben beide und jeder kann eine Durchschrift behalten.

Was tun beim Unfall im Ausland? – Infos im Überblick

Zu erreichen ist der Zentralruf der Autoversicherer innerhalb Deutschlands
gebührenfrei unter der Rufnummer 0800/2502600 oder unter http://mobile.zentralruf.de. Anrufer aus dem Ausland müssen die Nummer 0049/40300330300 wählen.

Den EU-Unfallbericht gibt es bei den einzelnen Autoversicherern. Das Formular kann ebenfalls bei der GDV DL kostenfrei bestellt werden unter: http://www.gdv-dl.de/infocenter.html

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