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Autoversicherung darf ohne Zustimmung zahlen

Versicherung, schadenregulierung, Reisemobil, wohnmobil, caravan, wohnwagen Foto: Foto: Volker Hammermeister

Wer in einen Unfall verwickelt wird, hat kein Recht, der eigenen Versicherung zu verbieten, Schadensansprüche der Gegenseite zu regulieren.

15.10.2010 Redaktion promobil

Laut ADAC kann der Versicherungsnehmer eine Regulierung nur dann unterbinden, wenn es sich ganz klar um unbegründete Ansprüche handelt, die leicht nachweisbar und ohne Weiteres abzuwehren sind. In einem Fall des Amtsgericht München (Az.: 343 C 27107/09) klagte ein Autofahrer gegen seine Assekuranz, weil diese eine Schadenregulierung ohne seine Einwilligung vorgenommen hatte. Als Folge davon sollte der Kläger von seiner Haftpflichtversicherung in eine höhere Beitragsklasse eingestuft werden.

In einem ähnlich gelagerten Prozess entschied das AG Düsseldorf (Az.: 48 C 7891/08) ebenfalls gegen den Kläger. Der Tipp des ADAC: Einwände gegen vermeintlich ungerechtfertigte Schadensersatzansprüche sollten zeitnah und konkret mit der eigenen Schadenmeldung mitgeteilt werden.


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