Alles über CMT 2017
Womondo Momento (2017) 43 Bilder Video Zoom

Womondo auf der CMT 2017: Neue Campingbusse auf Opel Movano

Der neue Hersteller Womondo zeigt auf der CMT 2017 vier wintertaugliche Campingbus-Ausbauten auf Opel Movano. Kunden können die Busse mit verschiedenen Dekoren, Lacken und Böden individualisieren.

Die Womondo Campingbusse bieten 10.000 verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten mit individuellen Folierungen, Lackierungen und Polsterstoffen - und sind serienmäßig wintertauglich durch eine Truma Combi Gasheizung und Warmwasserbereitung.. So können sich die Kunden der Marke, die 2016 gegründet wurde, ihren ganz individuellen Campingbus-Traum erfüllen.

Außerdem traumhauft: Der neue Hersteller garantiert Lieferzeiten von maximal 120 Tagen. Wer jetzt bestellt, so Womondo Geschäftsführer Maik Siebecht, bekommt noch bis Juli seinen Campingbus geliefert. Einige Busse seien bereits produziert, sofern Farbe und Ausstattung gefallen sollten, könne man innerhalb von vier Wochen seinen Campingbus vor her Haustüre stehen haben. Bei anderen Marken müssen Wohnmobil-Käufer derzeit aufgrund der großen Nachfrage sieben bis zwölf Monate auf Neufahrzeuge warten, die sie nach eigenen Wünschen konfigurieren. Obendrauf gibt Womondo eine Dichtigkeitsgarantie von sieben Jahren.

Womondo: Vier individuelle Campingbus-Modelle

Die kleinste Campingbus-Baureihe des Herstellers nennt sich Womondo Primo und eignet sich für zwei Personen, da hier nur je zwei Sitz- und Schlafplätze an Bord sind. Der Primo hat ein Querbett mit den Maßen 1,75 x 1,40 Meter im Heck und wie auch alle größeren Busse ein Badezimmer an Bord, das aus einem Klapp-Waschbecken, Thetford Cassettentoilette und Dusche besteht. Die Küchenzeile setzt sich zusammen aus einem Edelstahl-Spülbecken, Einflammen-Gaskocher und 80-Liter-Kühlschrank. Die Primo Campingbusse sind 5,54 Meter lang und 2,37 Meter breit und haben eine zulässige Gesamtmasse von 3,3 Tonnen. Die Motorisierung des städtetauglichen Campers reicht von 110 bis 170 PS.

Der nächstgrößere Campingbus nennt sich Momento und bietet dieselben Motorisierungsvarianten wie sein kleiner Bruder. Der 6,19 Meter lange Bus eignet sich für bis zu vier Personen und hat drei Schlafplätze und vier Sitzplätze. Das Längsbett im Heck ist 1,95 x 1,40 Meter lang. Die Küche ist etwas größer als im Primo und ist mit einem Zwei-Flammenkocher und einem 96-Liter-Kühlschrank ausgestattet. Das zulässige Gesamtgewicht des Momento liegt bei 3,5 Tonnen.

Der Womondo Grando ist der größte Campingbus der Marke und verspricht laut Hersteller genügend Raum für die ganze Familie. Hier gibt es vier Schlaf- und vier Sitzplätze und wie im Momento eine etwas größere Küche als im Primo. Das Längsbett im Heck hat die Maße 2 x 1,40 Meter. Die Fahrzeuglänge des Grando beträgt 6,85 Meter und das zulässige Gesamtgewicht 3,5 Tonnen. Die Innenhöhe von zwei Metern des großen Grando schlägt den Momento und Primo um jeweils 15 Zentimeter.

Das vierte Campingbus-Modell von Womondo ist der Agilo. Der Camper ist dem Momento in der Größe ähnlich, hat jedoch den Vorteil, dass er körperlich beeinträchtigten Personen mobilen Urlaub ermöglicht. In diesem Camper gibt es statt der elektrischen Trittstufe einen Lift, um ins Fahrzeug zu gelangen, und genügend Bewegungsfreiheit für Rollstuhlfahrer im Innenraum. Außerdem kann der Fahrerplatz mit Handgas ausgestattet werden. Der Campingbus eignet sich für zwei Personen. Die Wohnmobil-Komplettlösung wird jeweils gemeinsam mit den Kunden auf die individuelle Bedürfnisse angepasst.

Preise der Womondo Wohnmobile

Die Grundpreise der Modelle:

  • Primo ab 47.900 Euro
  • Momento ab 50.900 Euro
  • Grando ab 56.900 Euro
  • Agilo ab 63.900 Euro

Bis auf das Modell Agilo, das in Deutschland gefertigt wird, baut Womondo alle Busse in Slowenien. Das Ziel für 2017 von Womondo ist es, das Händler- und Servicenetz in Deutschland auszubauen, dafür sucht die Marke Partner bei Freizeitfahrzeug-Händlern. Reine Opel-Händler müssten erst eine dreitägige Schulung zum Thema Campingbus absolvieren, um Womondo-Fahrzeuge zu verkaufen. Ziel der Marke ist es, etwa 100 Fahrzeuge in diesem Jahr zu verkaufen. Dass im kommenden Jahr auch teilintegrierte Campingfahrzeuge auf Opel Basisfahrzeugen gebaut werden, sei nicht ausgeschlossen.

Mehr Infos: womondo.net

promobil hat nachgefragt

Maik Siebrecht, Geschäftsführer der neuen Wohnmobilmarke Womondo, erzählt über die Idee der Marke, die Unterschiede zu anderen und die eigenen Erfahrungen.

Es gibt eine große Vielfalt von Campingbussen auf dem Markt. Wie entstand die Idee für eine neue Marke?

Womondo steht für Individualität, Freiheit und Einzigartigkeit. Und genau diese Attribute haben uns bewegt, diese Marke zu gründen. Jeder Mensch ist individuell und warum nicht auch sein Reisemobil?

Wodurch unterscheidet sich Womondo von anderen Marken?

Womondo verwendet ausgewählte Materialien und Designs. Wir bieten innovative Einzellösungen, damit haben wir uns ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Der Kunde hat die Möglichkeit, sein Reisemobil aus 10.000 Kombinationsmöglichkeiten zu konfigurieren. So kann jeder Kunde seinen eigenen Womondo zusammenstellen. Wir wollen, dass der Kunde im Urlaub sorgenlos unterwegs ist und die schönste Zeit im Jahr genießen kann. Daher haben unsere Kunden Zugriff auf eine Rund-um-die-Uhr-Service-Hotline, wo ihm bei Problemen geholfen werden kann.

Warum verwenden Sie den seltenen Opel Movano als Basisfahrzeug?

Der Ursprung liegt darin, dass man auf eine langjährige Vergangenheit mit Opel zurückblicken kann. Als Deutschlands größter Opel-Vertragshändler haben wir mit Opel einen Top-Hersteller für Fahrzeuge.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit dem Ausbau von Campingbussen?

Die Fahrzeuge werden schon seit Jahren in Slowenien und in Deutschland produziert. Hier besteht Womondo vor allem durch Qualität, Innovation und technisches Know-how.

Wie ist Womondo vertriebsseitig aufgestellt? Gibt es ein Händlernetz?

Der Aufbau sieht 2017 vor, 50 Händler deutschlandweit mit unseren Reisemobilen auszustatten. Wir bieten jedem Händler eine Produktschulung zu unseren Modellen. Womondo bietet ein Servicenetz von zirka 6.000 Opel-Vertragswerkstätten europaweit.

Portraits Redaktion

Foto

Sophia Pfisterer

Datum

14. Januar 2017
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