Alles über Wohnmobil mieten
Wer seinen Urlaub völlig flexibel und individuell gestalten möchte, ist mit einer Reise im Wohnmobil gut beraten. Hier einige Tipps für Einsteiger, die ihren nächsten Urlaub mit dem Wohnmobil planen. Zoom

Urlaub mit einem gemieteten Wohnmobil: Einsteiger-Tipps fürs Mietmobil

Wer seinen Urlaub völlig flexibel und individuell gestalten möchte, ist mit einer Reise im Wohnmobil gut beraten. McRent gibt Tipps für Einsteiger, die ihren nächsten Urlaub mit dem Wohnmobil planen.

Warum soll ich ein Wohnmobil mieten?

Bei einer Reise mit gemietetem Wohnmobil sind die Urlauber flexibel und unabhängig. Selbst abgelegene Winkel abseits der Touristenströme können die Reisenden so erkunden. Bei schlechtem Wetter sind die Urlauber so flexibel, um sofort dem Sonnenschein hinterzufahren.

Miet-Wohnmobile sind für fast alle Arten von Urlaub geeignet: Je nach Fahrzeugtyp können Städtereisen, Strandurlaub oder Aktivreisen unternommen werden – und das zu zweit, mit Freunden oder mit der ganzen Familie. Ob die Anreise zum Urlaubsort mit einem Wohnmobil ab Deutschland beginnt oder das Wohnmobil an einer der Stationen im Ausland übernommen wird, liegt ganz in der Entscheidung der Urlauber.

Wer kann ein Wohnmobil fahren und mieten?

Fahren kann ein Wohnmobil,wer einen gültigen Personalausweis oder Reisepass besitzt. Außerdem muss die Person, die das Wohnmobil mietet 21 Jahre alt sein. Manche Fahrzeugtypen dürfen erst ab 25 Jahren gefahren werden. Dazu kommt, dass ein gültiger Führerschein vorgewiesen werden muss. Wer einen alten Führerschein der Klasse 3 hat, darf Wohnmobile bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht fahren. Inhaber einer Fahrerlaubnis der Klasse B dürfen Wohnmobile bis 3,5 Tonnen bewegen.

Auch als "Laie" ist es möglich ein Wohnmobil zu mieten. Professionelle Wohnmobilvermieter geben eine umfassende und intensive Einweisung in sämtliche Details des Fahrzeugs. Alles wird genauestens erklärt, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Daher sollte man für sämtliche Formalitäten und Einweisungen ca. eine Stunde Zeit einberechnen.

Was kostet ein Mietmobil?

Die Mietpreise für Wohnmobile richten sich in der Regel nach Fahrzeuggröße und Reisezeit. McRent vermietet zum Beispiel einen VW California in der Sparsaison bereits ab 63 Euro pro Tag, ein mittelgroßes Alkoven-Reisemobil der Klasse Family Plus mit sechs Schlaf- und Sitzplätzen kommt in der Hauptsaison auf 140 Euro. Zusätzlich wird bei Übernahme des Wohnmobils grundsätzlich eine Kaution von 1.200 Euro fällig. Je nach Saisonzeit beträgt die Mindestmietdauer bei McRent zwischen sieben und 14 Tagen.

Für eine Fahrt mit der Fähre eignen sich Wohnmobile mit einer Länge von sechs Metern. Bei längeren Fahrzeugen verlangen viele Fährgesellschaften einen Aufschlag.

Was ist alles drin im Mietmobil?

Die Ausstattung kommt auf das Modell und den Vermieter an. Moderne Wohnmobile haben meist eine komplett ausgestattete Küche mit zwei oder mehr Kochstellen an Bord sowie einen Sanitärbereich mit Waschbecken, Dusche und Chemietoilette. Mit der Übergabe des Fahrzeugs erhalten Mieter in der Regel zwei Gasflaschen mit je elf Kilogramm, welche ohne weitere Berechnung leer zurückgebracht werden können. An vielen Tankstellen und den meisten Campingplätzen besteht die Möglichkeit, Gasflaschen wieder aufzufüllen. Bei Reisen im Ausland ist zu beachten, dass dort oftmals unterschiedliche Anschlüsse und Gasflaschen vorhanden sind. Daher kann es sein, dass zum Befüllen einer deutschen Gasflasche ein Adapter benötigt wird.

Es gibt nicht immer 230 Volt im Wohnmobil. Dies ist nur gegeben wenn man das Freizeitfahzeug extern an Strom anschließt. Geschieht dies nicht, gibt es im ganzen Wohnmobil nur 12 Volt.

Sie wollen mehr über Aufbau und Technik wissen? So funktioniert ein Wohnmobil.

Was darf man tun im Mietmobil?

Auf keinen Fall dürfen Mitfahrer während der Fahrt hinten spielen, schlafen oder essen. Das ist gesetzlich verboten. Wie im Pkw auch, müssen alle Insassen angeschnallt auf ihren Plätzen sitzen. Hierfür gibt es speziell für die Fahrt zugelassene Sitzplätze mit entsprechendem Sicherheitsgurt.

Im Vergleich zum Pkw kann in einem gemieteten Wohnmobil viel mehr Gepäck mitgenommen werden. Auch ist es kein Problem, größeres Sport-Equipment, wie Fahrräder oder Surfboards, zu transportieren. Allerdings muss die zulässige Gesamtmasse, die im Fahrzeugschein eingetragen ist, beachtet werden. Beim Bepacken des Wohnmobils sollte man folgendes beachten: Die Beladung muss richtig verteilt werden – Schweres kommt nach unten, Leichtes nach oben. Schwere Gegenstände sollten möglichst in der Nähe der Achse verstaut werden und die Ladung muss unbedingt gegen Verrutschen gesichert werden.

Wo darf ich mit dem gemieteten Wohnmobil stehen und übernachten?

In Deutschland ist das einmalige Übernachten zur "Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit" dort erlaubt, wo es nicht explizit verboten ist. Einmaliges Parken und Übernachten umfasst in der Regel einen Zeitraum von bis zu zehn Stunden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass hierbei das Herausdrehen der Markise oder auch die Aufstellung von Campingstühlen und Tischen nicht gestattet ist – also alles, was unter den Begriff "campingähnliches Verhalten" fällt.

In anderen europäischen Ländern gibt es keine einheitliche Regelung zum freien Campen. Daher sollte man sich im Vorfeld unbedingt über die Vorschriften der jeweiligen Reiseländer informieren.

Diese Tipps stammen von www.mcrent.de

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Autor

Foto

Carolin Thiersch

Datum

13. April 2014
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