Matrjoschka Mobil Zoom

Mega-Luxusliner Zil Matrjoschka 777 (2017): XXL-Luxusmobil mit Wohnmobil-Garage

Die spinnen die Russen! Ein Oligarch hat sich ein Wohnmobil mit einer Heckgarage für ein kleines Wohnmobil bauen lassen, um Familienurlaub zu machen. Preis für das Matrjoschka-Mobil: 1 Milliarde Euro.

Ein Wohnmobil im Wohnmobil: Das gab es noch nie zuvor! Ein russischer Milliardär, der unbekannt bleiben möchte, hat sich diesen Traum vom 42-Tonner erfüllt. Das Matrjoschka-artige Gefährt hat eine Länge von 18 Metern. Insgesamt 24,5 Tonnen Zuladung kann das Superluxusmobil bewegen, sodass es spielend leicht ein weiteres Wohnmobil mit bis zu 3,5 Tonnen an Bord verstauen kann.

Durch seine stolze Höhe von 4,85 Metern bringt die Zil Matrjoschka im Heck eine Wohnmobil-Garage mit, die genügen Platz für einen kompakten Teilintegrierten bietet. Das kleinere der beiden Mobile in dem russischen Luxus-Duo ist der neue Niesmann + Bischoff Smove, der eine Länge von 6,93 Meter und 2,32 Meter Höhe hat. Über eine auf Knopfdruck bedienbare Rampe fährt der Smove an Bord des Matrjoschka-Mobils.

Der Höllen-Motor des Zil Matrjoschka-Wohnmobils

Den Super-Luxusliner mit zwei Slide-Outs hat Sawod imeni Lichatschowa (Zil) gebaut, der älteste russische Lastkraftfahrzeug-Hersteller. Als Basisfahrzeug dient der ursprünglich für militärische Zwecke entwickelte Ural-5323. Im Laufe seiner Produktionszeit wurde der vierachsige Lkw bevorzugt als Spezialfahrzeug für den Truppentransport oder als Tankwagen eingesetzt.

Als Basis für die Zil Matrjoschka musste das Chassis noch einmal umfassend überarbeitet werden. Zusätzliche hochfeste Stahlverstrebungen heben das zulässige Gesamtgewicht von ehemals 21 auf 42 Tonnen.

Um standesgemäß motorisiert zu sein, ließ der russische Auftraggeber den Diesel-V8 des Original-Fahrzeugs durch zwei Zwölfzylinder-Benzinmotoren aus dem Hause Mercedes-AMG ersetzen. Aneinander gekoppelt verschaffen sie dem Zil Matrjoschka eine Gesamtleistung von 1260 PS und ein maximales Drehmoment von 2000 Nm.

So luxuriös geht's im Matrjoschka-Wohnmobil zu

Diese Motoren-Power benötigt das gigantische Luxus-Wohnmobil, denn die Ausstattung hat es ganz schön in sich: Über der Heckgarage befindet sich ein absenkbares Queens-Wasserbett, davor befindet sich ein Vollmarmor-Raumbad, das mit Regendusche, zwei Kristall-Waschbecken und einer Waschmaschine-Trockner-Kombi aufwartet.

Die Bordtechnik verfährt ebenfalls nach dem Motto "klotzen statt kleckern": Vier Bordbatterien, eine Solaranlage und eine Klimaanlage mit 3200 Watt Leistung hat der Zil Matrjoschka. Insgesamt 1550 Liter Frischwasser-, 300 Liter Gas- und 80 Liter Fäkaltank bringt der Luxusliner im Doppelboden unter. Wenn gewünscht, können die Reisenden einen kleinen Hot-Tub-Whirlpool auf dem terassenartigen Dach des Luxusliners mit dem Wasservorrat befüllen.

Sil Matrjoschka Luxusliner: Größer als eine 3-Zimmer-Wohnung

Die Fahrzeugbreite des Zil Matrjoschka von 2,55 Metern kann im Stand durch zwei Slide-Outs per elektrischer Hydraulik vergrößert werden. Diese Technik ist nicht neu und wurde beispielsweise schon bei einem Teilintegrierten der Marke Protec vorgestellt. Auf beiden Seiten kommen im Zil Matrjoschka nochmals 1,50 Meter Breite hinzu, sodass eine maximale Fahrzeugbreite von 5,55 entsteht. Im ausgefahrenen Zustand liegt die Wohnfläche des Luxusmobils bei knapp über 80 Quadratmeter.

Küche und Wohnlounge im Zil Matrjoschka sind im toskanischen Stil gehalten. Die Küchenzeile besteht aus einem Induktionskochfeld, einem Geschirrspüler, Mikrowelle, Pizzasteinofen, einer 90-Liter-Kühltruhe, einem 180-Liter Kühlschrank und einer Wodka-Zapfanlage. Auch in der Wohnlounge geht's dekadent weiter: Um einen elfenbeinfarbenen Tisch sind sechs Sessel gruppiert. Alle Sitzgelegenheiten sind mit cremefarbenem Yak-Leder bespannt und mit Massagefunktion und Fußbad ausgestattet.

Warum ein Wohnmobil im Wohnmobil?

Der russische Campingliebhaber und Milliardär war es leid, dass seine Tochter Ivana und ihre Familie nicht mehr mit ihm und ihrer Mutter in den Camping-Urlaub fahren wollte: "Damit es ihr nicht an Privatsphäre fehlt, aber wir dennoch gemeinsam Touren durch die Tundra unternehmen können, haben wir ein Wohnmobil mit einer Wohnmobil-Garage gebaut.“ Zwar kann die Wohngruppe im Heck ebenfalls zu einer Liegewiese mit den Maßen 5x6 Meter ausgebaut werden, dennoch ziehe es die Tochter vor, im eigenen, bescheideneren Wohnmobil zu übernachten.

Weitere Schlafplätze befinden sich im ausklappbaren Zelt-Alkoven über der Fahrerhaus-Kabine. Falls die Besatzung zwischendurch keine Lust hat, selbst zu fahren, kann ein angestellter Fahrer hier übernachten.

+++ Anmerkung der Redaktion (03.04.2017): Ja, es handelt sich hier um unseren Aprilscherz. Herzlichen Dank an Vario Mobil und Niesmann+Bischoff, dass wir die Original-Fotos ihrer Fahrzeuge bearbeiten durften. +++

Foto

April, April, der macht, was er will

Datum

1. April 2017
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