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Umsatzrekord in der Caravaning-Branche: Rekordumsatz von 6,62 Milliarden

Der Umsatz in der Caravaning-Industrie verzeichnete für 2014 einen Zuwachs von 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dazu trugen Neu- und Gebrauchtfahrzeug-Markt bei, ebenso das Camping-Zubehör.

Das Gros des Umsatzes liegbt bei den Neufahrzeugen. Hier steigerten die Hersteller mit 3,25 Milliarden den Umsatz um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Reisemobile legten um 3,7 Prozent auf 2,60 Milliarden Euro zu; die Caravans verbuchten mit einem Umsatz von 0,65 Milliarden Euro ein starkes Plus von 22,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Redorde auch bei Gebrauchtfahrzeugen und im Zubehör

Genauso ungebrochen hoch ist die Nachfrage nach gebrauchten Freizeitfahrzeugen. So erzielte der Markt für Reisemobile und Caravans aus zweiter Hand einem Umsatz von 2,74 Milliarden Euro und damit einen neuen Bestwert. Im Vorjahresvergleich ist dies ein Wachstum von 13,3 Prozent.

Auch das Zubehörgeschäft zeigte sich stark und erwirtschaftete mit einem Plus von 14,7 Prozent einen Umsatz von 0,63 Milliarden Euro – ebenfalls ein Rekordergebnis.

Positiver Ausblick auf 2015

Laut CIVD, dem Caravaning Industrie Verband Deutschland, war 2014 vor allem das Inlandsgeschäft der Wachstumsmotor. Nach Ansicht der CIVD-Mitglieder soll der Trend anhalten: "Die Mehrheit unserer Mitglieder geht offensichtlich davon aus, dass sich der deutsche Markt weiterhin positiv entwickeln wird und dass die europäischen Exportmärkte die Talsohle durchschritten haben und langsam wieder anziehen werden," so Hans‐Karl Sternberg, Geschäftsführer des CIVD.

Der europäische Markt scheint sich zu erholen

Laut European Caravan Federation (ECF) verzeichnen die Hochrechnungen zu den Freizeitfahrzeug-Zulassungen in Europa ein stabiles Ergebnis. Während die Zahl der neuzugelassenen Caravans um etwa zwei Prozent gesunken ist, vermelden die Reisemobilen ein leichtes Plus von knapp einem Prozent.

Nachdem in den vergangenen Jahren häufig nur der deutsche Markt positive Zahlen zu vermelden hatte, entwickelten sich 2014 auch einige europäische Länder positiv. Bei den Caravans erholten sich die wichtigen Märkte in Frankreich und Schweden sowie die relativ kleinen Märkte in Spanien, Belgien und Slowenien. Bei den Reisemobilen gab es in Großbritannien, der Schweiz, Schweden, Belgien, Österreich, den Niederlanden, Dänemark, Spanien und Portugal positive Ergebnisse.

Nach Jahren der rückläufigen Entwicklung wertet der ECF dies als erstes positives Anzeichen für eine Stabilisierung des europäischen Marktes. Auch die Erwartungen der CIVD-Mitglieder an die Entwicklung des Exportgeschäfts sind nach mehreren Jahren erstmals wieder vorsichtig optimistisch.

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Autor

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Stefan Weidenfeld

Datum

19. Januar 2015
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