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Technik Caravane Rallye 2015: Mit Geschick zum Sieg

Bei der ersten Technik Caravane Rallye ging es nicht um die Bestzeit. Mit Gleichmäßigkeit und Geschicklichkeit bei schwierigen Aufgaben konnten die Teilnehmer punkten und gewinnen.

Die erste Technik Caravane Rallye für Reisemobile entwickelte sich auf Anhieb zum vollen Erfolg. Stehende Ovationen für die Organisatoren und strahlende Gesichter bei den Teilnehmern waren der beste Beweis. 40 Reisemobilbesatzungen vom Campingbus bis zum Liner machten sich am letzten Septemberwochenende vom Südsee Camp aus auf die Fahrt durch die Lüneburger Heide.

Als erste Aufgabe mussten die Rallyenovizen die Strecke anhand eines Bordbuchs – ohne Navi – finden. Dank eines kleinen Rallyelehrgangs am Freitagabend gelang das den Teilnehmern auch ohne große Umwege. Die Straßen waren natürlich so gewählt, dass Reisemobile aller Kategorien problemlos durchkamen. Apropos Kategorien, anders als bei klassischen Oldtimerrallyes wie sie beispielsweise die Schwesterzeitschrift Motor Klassik anbietet, unterteilten die Veranstalter die Fahrzeuge in drei Längen. So war gewährleistet, dass wendige und besonders kompakte Fahrzeuge nicht generell einen Vorteil gegenüber den großen Integrierten hatten. Unterwegs passierte der Tross dann insgesamt sieben Stationen, an denen es sogenannte Wertungsprüfungen zu absolvieren galt.

Jede Prüfung wurde von Paten aus dem Kreis der Sponsoren betreut. Die Aufgaben waren dabei vielfältig und teils sehr knifflig zu bewältigen. Mit Konzentration und Geschick versuchte jedes Team, so wenig Strafpunkte wie möglich zu sammeln. Gleich zu Beginn mussten beim Produktmemory die Produkte von Dekalin korrekt zugeordnet werden.

Költgen verlangte Präzision, an ihrer Station mussten die Fahrer eine vorgegebene Strecke in exakt 15 Sekunden zurücklegen. Die Lichtschranke war unbestechlich. Weiter ging es zu Concorde, wo die Teilnehmer das rechte Vorderrad so exakt wie möglich in einem markierten Bereich platzieren mussten. Teleco überprüfte, wie gut die Besatzungen ihr Mobil kannten. Die Profiltiefe des linken Vorderreifens und der Zeitpunkt der nächsten HU waren gefragt. Thetford wollte wissen, wie viele Umdrehungen der Reifen auf 11 Meter Strecke macht. Bei LMC ging es ums exakte momentane Fahrzeuggewicht. Am Ende der rund 170 Kilometer landschaftlich schönen Strecke wartete das Team der Technik Caravane mit einer Abschlussprüfung auf Zeit.

Glücklich, aber sichtlich erschöpft rollten die Teams wieder auf ihre Stellplätze am Südsee Camp. Nach dem leckeren Abendessen folgte die Siegerehrung. Als alle Pokale vergeben waren, blieb eine Frage offen: Wann startet die nächste Rallye? Die Antwort lesen Sie rechtzeitig auf promobil.de.

promobil CARAVANING Chefredaktion Kai Feyerabend wohnmobil reisemobil caravan wohnwagen

Foto

Kai Feyerabend

Datum

17. November 2015
Dieser Artikel stammt aus Heft promobil 11/2015.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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