Mit Beginn der Sommerferien wird es besonders auf den Straßen Richtung Süden wieder sehr eng. Alle wollen in den Urlaub. Beim Chrash, sind dann nicht nur zwei sondern mehrere Fahrzeuge betroffen. Zoom

Sicher durch den Reiseverkehr im Sommerurlaub: Tipps fürs Fahren im Stau

Mit Beginn der Sommerferien wird es besonders auf den Straßen Richtung Süden wieder sehr eng. Alle wollen in den Urlaub. Bei einem Unfall sind oft nicht nur zwei, sondern mehrere Fahrzeuge betroffen.

Viel los auf der Autobahn? In solchen Situationen sollte Abstand gehalten, die Geschwindigkeit angepasst und die anderen Verkehrsteilnehmer im Blick behalten werden. "Staus entstehen abrupt und haben die unterschiedlichsten Ursachen", sagt Jürgen Wolz von TÜV Süd. "Selbst plötzlich auftretende Wetterphänomene können Auslöser sein."

Fahrt in den Urlaub - Engpässe vermeiden

Vor der Fahrt sollte die Verkehrslage auf der entsprechenden Strecke überprüft werden. Statistisch gesehen sind Dienstage und Mittwoche, die Tage, an denen die Verkehrsdichte am geringsten ist. Lässt sich der Urlaub beliebig buchen, sollte die An- und Abreise nicht auf Samstag oder Sonntag gelegt werden.

In den Rückspiegel schauen

Beginnt unterwegs doch ein Stau, sollte man sich vorsichtig dem Stauende nähern, sanft abbremsen und das Fahrzeug ausrollen lassen. "Spätestens jetzt ist es an der Zeit, den nachfolgenden Verkehr mit höchster Aufmerksamkeit zu beobachten, denn die größte Gefahr im Stau droht von hinten", unterstreicht Wolz. "Das eigene Fahrzeug ganz leicht Richtung seitlicher Begrenzung orientieren, dazu ein bis zwei Fahrzeuglängen Abstand zum Vordermann einhalten. Nur so hat man die Chance, zu reagieren, wenn der Fahrer hinter einem das Stauende übersehen hat".

Mitreisende warnen

Der Wanblinker warnt die nachfolgenden Fahrzeuge vor. Allerdings sollte dieser nicht zu früh eingeschaltet werden, da es sonst sein kann, dass der rückwertige Verkehr zu stark abremst.

Gasse freilassen

Der TÜV Süd rät dazu im Stau den Motor abzuschalten, selbst bei kurzen Wartezeiten. Rollt der Verkehr wieder, sollte der Abstand zum nächsten Fahrzeug ein bis zwei Autolängen betragen. "In der Mitte der zwei Fahrstreifen muss unbedingt eine Rettungsgasse frei sein. Hier nicht entsprechend zu handeln, heißt, Menschenleben zu riskieren", so Wolz. Bei drei Fahrspuren und mehr muss die Rettungsgasse zwischen dem linken äußeren und dem zweiten Fahrstreifen von links gebildet werden. Die gesicherte Unfallstelle zudem ohne Abbremsen passieren: "Gaffen verursacht wieder: Stau."

Spur halten

Eine Studie besagt, dass der ständige Fahrbahnwechsel im Stau keine Vorteile bringt. Kein Problem ist es dagegen, bei zähfließendem Verkehr Autos auf der linken Spur zu passieren: "Im Stau darf auch rechts schneller als links gefahren werden. Läuft es punktuell auf der rechten Spur besser, kann man im Verkehr mitschwimmen." Es ist nicht legitim die Standspur während der letzten Kilometer Stau zu benutzen. "Die Standspur ist tabu und darf nur auf polizeiliche Anweisung als Fahrstreifen benutzt werden oder – wie beispielsweise auf der A8 vor Holzkirchen – in Ausnahmefällen mit entsprechender Beschilderung."

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promobil

Datum

2. August 2014
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