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News: SEA: Italienisches Dream-Team

Mit frischem Kapital und mehr Verantwortung für das Management will die SEA-Gruppe kräftig durchstarten und eine neue Marke etablieren.

Neue Beteiligung, neue Strukturen, neue Marke: Die italienische SEA-Gruppe (Societa Europea Autocaravan), immerhin drittgrößter Reisemobilproduzent in Europa, sieht sich nach einer Neuordnung auf der Gesellschafterseite bestens für neue Ziele gerüstet. Nach dem so genannten Management Buy Out und dem Einstieg des Beteiligungsunternehmens Bridge Point ist die Position des bisherigen Geschäftsführers (und Gesellschafters) Ermes Fornasier weiter gestärkt worden. Möglich wird dies durch Verschiebung der Mehrheitsanteile. Die Duel Group, die bisher die meisten Aktien an SEA hielt, ist nun nur noch Minderheitsgesellschafter. Der Hauptanteil wird unterdessen von der Firma SIX gehalten, an der wiederum Bridge Point zu 60 Prozent und SEA-Manager zu 40 Prozent beteiligt sind. Neben Ermes Fornasier tritt damit ein alter Bekannter in der Reisemobilszene in den Vordergrund: Pierluigi Alinari. Der umtriebige Unternehmer, der bisher schon zu 50 Prozent an der (spanischen) SEA-Marke Joint beteiligt war, wird sich nach den Worten des deutschen SEA-Geschäftsführers Simon George künftig noch mehr um technische und logistische Belange der Gruppe kümmern. Außerdem wird er sich vor allem um die neue Reisemobilmarke Dream kümmern. Derzeit ist das Unternehmen in Norditalien noch auf der Suche nach einem Produktionsstandort.

Dem Vernehmen nach will Dream unter Pierluigi Alinaris Leitung mit ganz neuen Reisemobil-Konzepten aufwarten. Die Marke wird voraussichtlich zur Saison 2006 erstmals auf dem Markt auftreten – ob Dream dann auch in Deutschland vertreten sein wird, wusste Simon George indessen noch nicht zu sagen. Durch den Einstieg von Bridge Point, das ein Anlagevermögen von mehr als fünf Milliarden Euro verwaltet, sieht Ermes Fornasier seine Unternehmensgruppe nachhaltig gestärkt. Zu den strategischen SEA-Zielen gehören nicht nur die Erschließung neuer Märkte und die Entwicklung neuer Produkte – Fornasier schließt auch ausdrücklich den Kauf bestehender Unternehmen oder Marken nicht aus. Erst vor kurzem wurde die SEA-Gruppe von der Zeitschrift Business Week in der Liste der 80 europäischen Unternehmen mit dem größten Wachstumspotenzial aufgeführt. Mit rund 500 Mitarbeitern produzierte die SEA-Gruppe 2003 rund 10 500 Freizeitfahrzeuge und erzielte einen Umsatz von 300 Millionen Euro. In Deutschland setzte sie rund 3000 Reisemobile ab. Zu der Gruppe gehören die Marken Elnagh, Mobilvetta Design, McLouis, Miller, Joint und SEA. Für die Händlerorganisation Intercaravaning fertigt das Unternehmen seit 2004 Reisemobile der Marke Winner.

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29. Januar 2005
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