News: Schweden: Unsicheres Pflaster?

Böses Erwachen – im wahren Wortsinn – gab es im Sommer für etliche Reisemobile Schweden-Urlauber. Mit rund 150 Überfällen auf Mobile und Caravans registrierte die Polizei bis Ende August einen geradezu dramatischen Anstieg dieser Fälle. Ein Ende der Übergriffe schien noch nicht in Sicht: „Täglich erhalten wir neue Anzeigen“, betonte Per-Arne Nilsson von der Kriminalpolizei in Mölndal.
Erschreckend: In rund 80 Prozent aller Fälle waren Freizeitfahrzeuge aus Deutschland betroffen. Dabei gingen die Täter häufig nach demselben Schema vor: Mit Gas wurden die in ihren Mobilen und Caravans schlafenden Urlauber betäubt – und dann die Fahrzeuge in aller Ruhe ausgeräumt. Den Tätern kam entgegen, dass sich die Mobilisten oft in der freien Natur ein ruhiges Plätzchen abseits von Siedlungen und Straßen suchten.
Kriminalinspektor Nilsson vermutet, dass eine Bande vom Balkan im sonst äußerst friedlichen Schweden gezielt Jagd auf die Mobilisten und Caravaner macht. Dass es sich um „eine absolut vermeidbare Form der Kriminalität“ handelt, machte der Kripobeamte indessen auch klar: Die Räuber hätten leichtes Spiel, wenn Brieftaschen, Schmuck, Handys und Kameras sichtbar hinter den Scheiben lägen.
Mit ein bisschen Vorbeugung lässt sich die Gefahr eines Überfalls nach Polizei-Meinung fast ausschließen: Der Stellplatz soll im Blickfeld von Hauptstraßen gesucht werden. Ebenso könnten Gaswarngeräte gute Dienste leisten (siehe Test in promobil Heft 8/2003).

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Datum

5. Oktober 2003
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