Marder Zoom

Leserfrage zu Mardern am Wohnmobil: Marderbissen richtig vorbeugen

Der ADAC meldet jährlich 160.000 Schäden am Auto verursacht durch Marder. Die gute Nachricht: Sie können vorbeugen. Mit Stromstößen, Ultraschallwellen oder Kabelummantelungen bekämpfen Sie die Marder.

Wie kann ich mein Reisemobil am besten gegen die lästigen Bisse von Mardern schützen? Gibt es Fahrzeugteile, die besonders betroffen sind?

Wilhelm Markus

Besonders gerne verbeißen sich Marder an Kabelbäumen, Zündkabeln, Dämmmatten oder Wasserschläuchen und richten hier laut ADAC rund 160 000 Schäden pro Jahr an. Wer sein Fahrzeug nicht immer in einer Garage abstellen kann, hat mehrere Möglichkeiten, Schäden durch Beißattacken vorzubeugen: Ein Netz mit Kontaktplatten (ab ca. 100 Euro) im Motorraum verjagt Marder mit Stromschlägen. Gut geeignet sind auch Ultraschallgeräte (ab ca. 60 Euro), die Marder mit einem sehr hohen Schalldruck vertreiben.

Günstiger, aber auch aufwendiger sind Kabelummantelungen, die einem Biss standhalten. Weniger hilfreich oder praktikabel sind Methoden, den Marder mit Düften, Hundehaaren oder einem Maschendraht unter dem Auto fernzuhalten. Übrigens: Der Grund, warum Marder Schäden an Fahrzeugen anrichten, ist ihr Paarungsverhalten. Wittert ein Marder die Duftmarken eines anderen Männchens an einem Wagen, lässt er seine Wut an den Kabeln aus.

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Datum

1. Februar 2016
Dieser Artikel stammt aus Heft promobil 01/2016.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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