Pössl Campster auf CMT (2017) 24 Bilder Video Zoom

Neuer Kompakt-Campingbus auf Citroën Spacetourer: Pössl Campster auf der CMT 2017

Pössls erster Kompakt-Campingbus mit Aufstelldach scheint gut anzukommen: Die Lieferzeit für den das Fahrzeug beträgt 9 Monate. Der Campster geht mit einem Grundpreis unter 40.000 Euro an den Start.

Das ist der Hit: Pössl zeigte zum Caravan Salon 2016 erstmals den Campster, einen Kompaktcampingbus mit Aufstelldach unter 40.000 Euro. Jetzt wird er auch auf der CMT 2017 alle Blicke auf sich ziehen.

Der Campster scheint auf großes Interesse zu stoßen: Auf Nachfrage beim Hersteller ist das Feedback zu dem Fahrzeug sehr gut. Wer im Januar 2017 bestellt, muss bis Mitte September warten, bis der Campingbus geliefert wird. 

Der Grund für die langen Lieferfristen sind laut Pössl die neue Bauweise und die Maße des automotiven Basisfahrzeugs. Als guter Citroën-Kunde – 70 Prozent seiner großen Campingbusse mit Bad basieren auf dem Jumper – nutzt Pössl den neuen Spacetourer mit 4,95 Meter Länge.

Mit dem Citroën Spacetourer hat der Hersteller noch keine Erfahrungswerte im Ausbau, weshalb man die Produktion nur langsam hochfahren wolle, um die Qualität zu sichern. Ab Ende Februar startet Pössl mit dem Serienbau des Pössl Campsters im Werk in Isny.

Der Pössl Campster ist auch im Alltag nutzbar

Selbst mit aufgesetztem Klappdach bleibt der Campster bei 1,99 Meter Höhe voll alltags- und garagentauglich. Das von SCA entwickelte Aufstelldach soll zudem einen vorne aufzippbaren Stoffbalg besitzen; wer im – nach Herstellerangaben – fast 2,00 mal 1,20 Meter großen Dachbett liegt, kann also echtes Cabrio-Feeling genießen.

Der Grundriss im Erdgeschoss des Pössl Campster orientiert sich an dem klassischen Muster in der Kompaktklasse. Auf der linken Seite steht eine Küchenzeile mit Kleiderschrank. Trickreich: Der Küchenblock lässt sich samt Kocher, 2,8-kg-Gasflasche und kleinem Wasserkanister durch die linke Schiebetür herausheben. Dann passt zusätzlich eine 3er-Sitzbank in den Fond, die den Kompaktbus im Alltag noch flexibler nutzbar macht.

Pössl Campster: Kompaktcamper zum Kampfpreis

Zum Campen fährt man mit einer Rücksitzbank mit zwei Gurtplätzen, die in den Original-Bodenschienen des Citroën Spacetourer verschiebbar fixiert ist. Sie lässt sich wie üblich auch zum Bett (1,95 x 1,15 m) umbauen, wobei man auf den umgelegten planeren Rückseiten, nicht auf den unebenen Sitzflächen schläft.

Der Preis des Pössl Campster ist eine echte Kampfansage an die nur geringfügig größeren VW California und Mercedes Marco Polo. Deutlich unter 40.000 Euro soll der Campster kosten, nur wenig mehr als der Spacetourer ohne Campingausbau. Das Motorenangebot reicht von milden 90 bis sportlichen 177 PS. Erhältlich ist der Kompakt-Pössl ab Anfang 2017.

Wie gut ist der Pössl Campster im Gegensatz zur Konkurrenz?

Der Pössl Campster ist definitiv der günstigste Camper der Kompaktklasse. Doch wie schneidet der Campingbus in den Kategorien Fahrkomfort, bei der Länge der Betten und Einsatzmöglichkeiten ab? HIER vergleicht promobil den Campster mit vier weiteren Kompaktcamper-Modellen.

Supercheck: Concorde Carver 791 L

Foto

Sophia Pfisterer

Datum

13. Januar 2017
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