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Neuheiten 2012, Rimor 7 Bilder Zoom

Rimor Neuheiten 2012: Sechser-Pack

Der neue Rimor Koala 50 bietet bis zu sechs Reisenden Schlafplätze – ohne dass die riesige Sitzgruppe umgebaut werden müsste.

Großfamilien und Vermieter aufgepasst: Die neuartige Heckaufteilung des Rimor Koala 50 macht es möglich, dass bis zu sechs Personen unterwegs sein können, ohne lästigen Bettenbau. Modelle mit Etagenbetten – rechts oder links eingebaut – finden sich im Rimor -Programm schon lange. Ganz neu ist die Idee, beidseitig gleich vier Stockbetten unterzubringen. Dabei sind die Exemplare links mit 1,80 Meter Länge eher für Kinder, die rechts mit 1,96 Meter auch für Teenies oder gar Erwachsene geeignet. Das Reinklettern erfordert dabei allerdings etwas Gelenkigkeit. Denn zwischen die Betten drängelt sich mittig ins Heck auch noch der Sanitärraum hinein. Klar, dass es da nicht mehr für eine separate Dusche reicht. Doch wer sich mit der klassischen Vorhangbrause begnügen kann, findet in dem Kompaktbad erstaunlich viel Bewegungsraum.
Auch die Winkelküche im Rimor muss mit dem Platz haushalten, bietet dabei aber genügend Arbeitsfläche, um einer hungrigen Meute aufzutischen. Die kann sich in der riesigen Sitzgruppe rund um die groß aufklappbare Tischplatte versammeln. Die beiden gegenläufig angeordneten L-Bänke lassen sich für die Fahrt in zwei gurtbewehrte Querbänke umbauen, so dass zusammen mit dem Fahrerhaus auch sechs eingetragene Fahrplätze zur Verfügung stehen.
Um das Mannschaftsgepäck unterzubringen stehen fünf Hänge- und ein relativ großer Kleiderschrank sowie diverse Sitztruhenfächer bereit. Unter den beiden unteren Etagenbetten bleiben ebenfalls noch zwei ordentliche Stauräume frei, deutlich mehr wird es allerdings, wenn man auf eines oder beide Betten verzichten und sie aufstellen kann. Dann lassen sich über große Außenklappen beidseitig auch Fahrräder unterbringen.
Wie die drei anderen, im Grundriss unveränderten Koala-Modelle vertraut Rimor auch den neuen 50er dem heckgetriebenen Ford Transit an. Eine Auflastung von 3,5 auf 3,85 Tonnen und damit mehr Zuladung ist so nur ein Formsache. Alle vier Modelle kommen auf rund 7,30 Meter Länge und werden mit Nebenkosten ab etwa 44.000 Euro angeboten.
Wem die Koala zu schlicht erscheinen, findet in der gehobenen Nemho-Baureihe weitere Modelle mit ganz ähnlichem Konzept, aber mehr Ausstattung und aktuell komplett erneuertem Interieur. Ein vergleichbarer Grundriss mit sechs festen Betten ist dort aber bislang nicht zu finden.

Auf einen Blick: Rimor

• Koala 50: neue Grundrissidee mit sechs festen Betten.
• Nemho-Alkovenmodelle mit komplett neuem Interieur.
• Aufgefrischter Katamarano, jetzt auch mit Fiat-Modellen.
• Neue Sailer-Teilintegrierte, auch mit Hubbett erhältlich.

Programm in Bewegung

Rimor quirlt sein Modellprogramm kräftig durch. Ruhender Pol bleibt in der Mittelklasse die Europeo-Serie mit vier Alkoven und vier Teilintegrierten, die wahlweise auch mit elektrisch betriebenem Hubbett erhältlich sind. Die Einsteigerserie Katamarano wurde aufgefrischt und dabei verkleinert, und umfasst nun sowohl Modelle auf Ford- als auch auf Fiat-Basis. Die erst ein Jahr alte Trimarano-Baureihe erhält ein etwas helleres Möbeldekor und wurde um
einen Grundriss ergänzt. Angelehnt an die Nemho-Alkovenmodelle startet Rimor nach kurzer Pause wieder mit gehobenen Teilintegrierten namens Sailer – auch hier wahlweise mit Hubbett ausgerüstet. Der Horus-Campingbus bleibt weiter im Programm, die Nemho-Integrierten werden dagegen nur noch auf Wunsch gefertigt.

Vergleichstest: Forster T 738 EB/Sunlight T 67/ Weinsberg TI 700 MEH

Foto

Jürgen Bartosch

Datum

19. August 2011
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