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Hymer Neuheiten 2012: Das Stadtgespräch

Integrierte stehen bei Hymer im Zentrum. Zur Saison 2012 gilt das vor allem für den Exsis-i, dessen schlanke Linie in der Stadt positiv auffällt.

Enge Innenstadtgassen gehören nicht zum typischen Revier integrierter Reisemobile. Der Hymer Exsis-i macht in diesem Punkt eine Ausnahme; er hat einen schmaleren Aufbau als andere. Doch trotz dieser besonderen Fähigkeiten wurde es zuletzt still um die Exsis-i-Baureihe.
Das könnte sich mit den 2012er Modellen ändern. Als Bindeglied zwischen den Ex-sis-i-Varianten von Hymer auf Ford Transit und der B-Klasse kommen zwei Exsis-i-Modelle auf Fiat Ducato hinzu. Sie bleiben mit 2,19 Meter Aufbaubreite ebenfalls schlank, treten aber sichtbar selbstbewusster auf als die bekannten Versionen auf Ford-Fahrgestell.
Die neuen Exsis-i 578 und 674 von Hymer wirkt mit den glänzenden Lettern am Kühlergrill fast noch ein wenig vornehmer als die B-Klasse. Auch die Anmutung des eigens für den Exsis-i entwickelten Interieurs steht dem Erfolgsmodell von Hymer nicht nach. Nur im direkten Vergleich fällt der zwangsläufig schmalere Innenraum des Exsis-i auf. Die Preise für die beiden Einzelbettmodelle sollen unter 65.000 Euro liegen.

Das kompakte Format des neuen Hymer bringt noch einen anderen Vorteil mit sich: Der Exsis-i ist leichter als eine B-Klasse. Hymer verspricht für den 3,5-Tonner selbst mit klassenüblich reichhaltiger Sonderausstattung eine brauchbare Zuladung. Um das Eigengewicht zu reduzieren, rollt der neue Exsis-i auf einem Alko-Fahrgestell und bekommt eine eigenständige Bodenkonstruktion. Anstelle eines Doppelbodens sichern beheizte Wannen die Frostsicherheit der Bordtechnik. Statt einer Heckabsenkung aus Metall gibt es eine GfK-Wanne, die gleichzeitig als Garagenboden dient. Der robuste Kunststoff bildet auch weiter vorne die Unterseite des Aufbaus. Die beiden Varianten unterscheiden sich nur geringfügig. Während sich der Exsis-i 578 auf 6,75 Meter Länge beschränkt, erstreckt sich der 674 auf 7,20 Meter. Dort bleibt Platz für einen Klappsitz hinter dem Beifahrerplatz und einen raumhohen Kleiderschrank.

Als Ergänzung des B-Klasse-Angebots von Hymer nach oben dient der neue B-Starline. Wie vor 15 Jahren, als der Name Starline erstmals bei Hymer auftauchte, steht die Bezeichnung für das Mercedes-Sprinter-Fahrgestell.
Durch diese Kombination gelangt optional ein 190 PS starker Sechszylinder mit Fünfgang-Automatik in die B-Klasse. Reizvoll erscheint ebenso ein 5,3-Tonnen-Fahrgestell mit traktionsstarker Zwillingsbereifung an der angetriebenen Hinterachse. Bis zu zwei Tonnen Anhängelast sind erlaubt.
Nutzt man die Möglichkeiten der Baureihe aus, stößt der B-Starline in die Liner-Liga vor. Die rund acht Meter langen Modelle mit Einzelbetten (680) oder Queensbett (690) kosten ab 95.990 Euro. Die beiden Top-Modelle verfügen grundsätzlich über einen durchgehenden Doppelboden. Anders bei den kürzeren, hinten einzelbereiften Varianten: Sie sind auch mit einfacher Bodenplatte und zehn Zentimeter geringerer Außenhöhe zu haben.
Für die Freunde des Mercedes-Fahrgestells bleibt auch die S-Klasse weiterhin im Angebot, während alle Modelle auf Iveco-Basis entfallen.

Auf einen Blick: Hymer

• Exsis-i auf Fiat-Basis als Ergänzung der Baureihe.
• Sechs B-Starline-Modelle auf Mercedes Sprinter.
• Teilintegrierter als Sondermodell Tramp Premium 50.
• Gestraffte Modellpalette ohne Alkoven und Liner.

Dauerhaftes Sondermodell

Seit 50 Jahren baut Hymer Reisemobile. Aus diesem Anlass legt der Hersteller ein Sondermodell seines Teilintegrierten auf. Der Tramp Premium 50 wird jedoch nicht limitiert. Er ist mit vier gängigen Grundrissen zu haben und kostet ab 60.990 Euro. Außen und innen hebt er sich vom Tramp CL durch Farbgebung und Ausstattung ab. Im Fahrerhaus gehören Klimaanlage und Panoramadach dazu. Grundsätzlich an Bord sind ebenso ein 160-Liter-Kühlschrank und textil verkleidete Schlafraumwände. Der Tramp SL wird nicht mehr gebaut.

Alternative für Familien

Die Ära der Alkovenmobile ist bei Hymer vorbei; der Camp wird zum Modelljahr 2012 nicht mehr angeboten. Als Alternative im Hymer-Programm bietet sich der Tramp 2 x 2 an, ein Teilintegrierter mit Hubbett über der Sitzgruppe. Gab es den 2 x 2 bislang ausschließlich mit Quer- oder Längsbett, bietet Hymer jetzt auch ein Einzelbettmodell an.
Der Tramp 2 x 2 674 kostet ab 59.290 Euro und überragt mit 7,45 Meter Außenlänge die bisherigen Varianten. Die Einzelbetten sind jeweils 80 Zentimeter breit, aber unterschiedlich lang. Während die fahrerseitige Liegefläche 1,92 Meter misst, sind es auf der anderen Seite 1,80 Meter. Serienmäßig bietet Hymer den neuen Tramp 2 x 2 674 als 3,5-Tonner mit drei eingetragenen Sitzplätzen an. Wer das Hubbett nicht nur als Notliege betrachtet und zu viert auf Tour geht, bekommt ein Fahrgestell mit bis zu 4,25 Tonnen Gesamtgewicht. Beliebte Sonderausstattungen fasst das Exclusive-Line-Paket für 1490 Euro zusammen. Es enthält die Fahrerhaus-Klimaanlage und den beheizten Abwassertank.

Report: Günstige Reisemobile

Foto

Eppler, Regenscheit

Datum

16. August 2011
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