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News: Neue Reisemobil-Toilette

Thetford läutet eine neue Epoche für Reisemobil-Toiletten ein - mit nützlichen Details und vielen Überraschungen.
Die Erfolgsstory der mobilen Toilette beginnt bei Thetford Mitte der Achtziger mit der Porta-Potti-Premiere. Das stille Örtchen mit dem trennbaren Fäkalientank trat seinen Siegeszug durch die Campingplätze an.
Für Reisemobile entwickelte das Unternehmen ein erstes fest eingebautes Mobil-WC (C1 bis C4) in Bankform. Die Überreste der menschlichen Verdauung gelangen auch hier in einen abtrennbaren Tank, der per Serviceklappe entnommen werden kann. Die C-200-Toilette kam 1994 als jüngste Neuerung mit drehbarem Einzelsitz und kleiner Cassette auf den Markt.

Die neue Epoche beginnt mit einem scheinbaren Rückschritt, denn die neue Toilette hat wieder die Form einer Bank. Doch diese und auch die alte Bank haben mehrere entscheidende Vorteile gegenüber der Drehschüssel. Von Wand zu Wand eingebaut und verfugt, gibt es keine Ecken und Winkel, in denen sich der Schmutz verstecken kann.

Außerdem schafft die Bank durch ihre Größe den Platz, den der Benutzer braucht. Bei der drehbaren C-200 wird der Bewegungsraum durch den Einbau definiert. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dabei die Ergonomie oft außen vor geblieben ist.

Die neue 400er-Serie von Thetford zeigt schon äußerlich mit viel Design-Schwung, wie eine moderne Toilette auszusehen hat. Das neue Thetford-WC wird es in drei Ausführungen geben. Noch in diesem Frühjahr startet die Produktion der C-402 und C-403. Beide arbeiten mit einer Elektropumpe. Die C-402 versorgt sich aus dem eigenen Spülwassertank (15 Liter), die C-403 wird an die Wasserversorgung angeschlossen. Standardmäßig leuchtet bei beiden Versionen eine Leuchtdiode bei 90-prozentiger Füllung der Fäkaliencassette (wie C-200). Als Sonderausführung gibt es eine dreistufige Füllstandsanzeige für den Fäkalientank und für die C-403 zusätzlich eine dreistufige Anzeige fürs Spülwasser. 2004 soll die C-404 das Feld komplettieren. Sie ist mit einem 15 Liter großen Spülwassertank ausgerüstet und wird mit einer Handpumpe bedient.

Die Einbaumaße der neuen Serie sind annähernd identisch mit den Werten der alten Bank, einzig die Schüssel samt Brille ist breiter und tiefer geworden, und die Sitzfläche liegt um zwei Zentimeter höher. Beides bringt Zuwachs im Sitzkomfort. Mit neun Kilogramm Gewicht wiegt die neue Toilette eineinhalb Kilogramm weniger als die alte.

Die neue Cassette besitzt zwei Räder und einen herausziehbaren Henkel. Damit rollt der Tank bequem hinter dem Entsorger in Richtung Entsorgungsstation her.

Eine große, runde Reinigungsluke wird per Bajonettverschluss geöffnet. An der Unterseite des Deckels ist die Schiebermechanik sehr gut zugänglich. Das Entlüftungsventil liegt jetzt an der Unterseite der Cassette. Nachrüst-Entlüftungssysteme sollen in Zukunft hier andocken und automatisch beim Hereinschieben der Cassette einrasten, so dass das etwas umständliche Hantieren mit der Schlauchverbindung entfällt.

Der Cassetteninhalt ist um rund zwei Liter auf etwa 19 Liter geschrumpft. Offiziell soll die 400er-Serie auf dem diesjährigen Caravan-Salon vorgestellt werden und dürfte zu diesem Zeitpunkt auch schon in einigen Fahrzeugen zu finden sein.

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Datum

26. Juni 2003
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