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Dominik Britsch: Schlag auf Schlag

Innerhalb kurzer Zeit hat Dominik Britsch im Boxsport eine steile Karriere hingelegt. Vom Wohnmobil aus steigt er in den Ring.

Der Titel beeindruckt. Hier kommt ein Interkontinentaler Meister der International Boxing Federation im Mittelgewicht. Umso größer die Überraschung, wenn Dominik Britsch aus seinem neuen Reisemobil steigt. Eine Kampfmaschine sieht anders aus.

Der 24-Jährige wirkt so gepflegt und charmant wie der Traum aller Schwiegermütter. Einen harten Schlag traut man ihm zunächst kaum zu, eher schon die Entschlossenheit, die hinter seiner Karriere als Boxer steckt. Schon im zarten Alter von acht Jahren sammelt er erste Erfahrungen mit dem Kampfsport. Schließlich boxt sein Vater Jürgen Britsch erfolgreich als Amateur.

Von da an ist Dominik nicht mehr aufzuhalten. Nach Siegen in der Oberliga gelingt ihm bereits als 18-Jähriger der entscheidende Schritt: Ulli Wegner, der zahlreiche erfolgreiche Boxer trainierte, erkennt sein Talent; Dominik Britsch steigt ins Lager der Profis auf. Seitdem gehört er zum Sauerland-Team - unter Freunden des Boxsports als gute Adresse bekannt. Zur gleichen Zeit besteht er auch sein Abitur.

Eine Herausforderung dabei: die weiten Wege. Dominik Britsch wohnt mit seinen Eltern in Neckarsulm nahe Heilbronn, das Team sitzt in Berlin, das Trainingslager liegt an der Ostsee, die Kämpfe finden nicht immer vor der Haustür statt.
Was passt da besser als ein Reisemobil? Zumal die Eltern bei allen wichtigen Terminen mit auf Tour gehen. Denn Jürgen Britsch ist gleichzeitig Trainer von Dominik. Schon früh sammelt die Familie Erfahrungen mit Reisemobilen. Dominik Britsch: „Wir sind im Urlaub mit gemieteten Wohnmobilen nach Italien, Frankreich und Spanien gefahren. Mir gefällt das viel besser als ein Hotel.“

Unterstützung bei der Auswahl des richtigen Boxermobils kommt von Manfred Bischof, einem  Berater und Freund der Familie. Der begeisterte Flair-Fahrer empfiehlt einen neuen Arto und nimmt Kontakt mit dem Hersteller auf. So kommt es, dass Niesmann + Bischoff unversehens als Sponsor des Boxsports im Ersten Programm auftaucht: Dominik Britsch steigt mit Logo des Herstellers auf der Hose in den Ring.

Die Familie hat sich für einen geräumigen Arto mit Einzelbetten entschieden. Er muss als Besprechungsraum für das Team ebenso herhalten wie als Hotelsuite. Dominik  Britsch: „Wenn ich mit meinen Eltern im Reisemobil zu einem Kampf fahre, bin ich ganz entspannt. Ich kann mich dann vorher richtig ausruhen.“
Nicht zuletzt darauf kommt es an. Britsch: „Während eines Kampfs ist die Aufregung immer da. Jeder Schlag kann entscheiden.“ Soweit es möglich ist, überlässt er nichts dem Zufall. Tag für Tag steht der Boxer um sechs Uhr auf und absolviert ein straffes Programm mit Ausdauer- und Krafttraining. Sein Ziel? Ein Weltmeistertitel.

Vorher gelingt es ihm wohl noch, einen anderen Traum zu erfüllen: einmal mit dem Arto in den Urlaub fahren, am liebsten in den Süden, ans Meer. Im Moment fehlt es aber noch am passenden Führerschein. „Mich ärgert es, dass ich den Arto nicht selber fahren darf.“ Für 2012 hat Dominik Britsch die Fahrstunden fest eingeplant. Bei so viel Zielstrebigkeit dürfte wohl nichts schiefgehen.

Report: Günstige Reisemobile

Datum

2. Januar 2012
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