Lesermobil Franz Bachmeier 7 Bilder Zoom

Selbstausbau auf Mercedes Sprinter: Vom Transporter zum Campingbus

Hobbyschreiner Franz Bachmeier hat sich selbst einen Campingbus auf Mercedes-Sprinter-Basis gebaut, da ihm aktuelle Modelle nicht zusagen. Dabei hat er sich nur auf das nötigste reduziert. 

Mit Campingbussen der Kompaktklasse machte promobil-Leser Franz Bachmeier ebenso seine Erfahrungen, wie mit einem großen Integrierten. Doch so richtig behagte ihm irgendwann keines der beiden Wohnmobilkonzepte mehr. Während ihm das eine zu groß und zu unflexibel war, nervte am anderen der mühsame Bettenbau und das ständige Hin- und Herräumen des Gepäcks. Als versierter Hobbyschreiner sah er sich zudem in der Lage, einen einfachen Ausbau selbst realisieren zu können, und machte sich an die Planung.

Das Fahrzeug sollte noch kompakt sein, aber Stehhöhe bieten. Ein festes Bett musste vorhanden sein und die Möglichkeit, Sportgeräte, speziell zwei E-Bikes und ein bis zwei Kajaks, zu transportieren. Auf ein Bad und damit eine Wasseranlage konnte er verzichten, weil er ohnehin fast immer Campingplätze ansteuert. Für die Küche sah er einen herausnehmbaren Kartuschenkocher und einen Kompressorkühlschrank vor. Dafür war eine Stromeinspeisung nötig, aber keine Gasanlage. Zumal er für die Übergangszeit mit einem elektrisch betriebenen Heizwürfel auskommen wollte. 

Selbstgebauter Campingbus für nur 2.200 Euro

Als Ausbaubasis fand er einen gepflegten, sechs Meter langen Mercedes Sprinter. Die hinteren Bänke des Neunsitzers nahm er heraus und installierte dafür einen Rahmen aus Eiche-Vierkanthölzern, der als Grundgerüst für Bett, Regalsystem, Kleiderschrank und Sitzbank dient. Die ganze Einrichtung ist herausnehmbar.

"Simplify your camper" – nach diesem Motto beschränkt sich Bachmeiers Bus ganz auf seine Bedürfnisse. So ließ sich der Ausbau auch zu überschaubaren Materialkosten von etwa 2.200 Euro verwirklichen.

Machen Sie mit!

Fahren Sie auch ein besonderes Campingmobil? Wir würden Ihr Fahrzeug und seine Geschichte gerne in promobil vorstellen. Senden Sie uns ein paar aussagekräftige Bilder Ihres Wohnmobils und eine Beschreibung der wichtigsten Besonderheiten und wie Sie zu Ihrem Fahrzeug gekommen sind. Schreiben Sie an: Redaktion promobil, Stichwort Lesermobil, 70162 Stuttgart, oder an lesermobil@promobil.de. Für jedes veröffentlichte Lesermobil bedanken wir uns mit einem Stellplatzführer Landvergnügen.

Vergleichstest: Forster T 738 EB/Sunlight T 67/ Weinsberg TI 700 MEH

Foto

Franz Bachmeier

Datum

1. März 2017
Dieser Artikel stammt aus Heft promobil 02/2017.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Alle News +++
+++ Alle Tests +++
+++ Viele Tipps +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.

Videos
Pilote Galaxy 09:17 Pilote Galaxy 740 GJ im Test vor einer Woche
179 Aufrufe
00:42 Premiere Eura Mobil Integra vor 2 Wochen
924 Aufrufe
  • Alle Bereiche
  • News
  • Tests
  • Stellplätze
  • Reise
  • Ratgeber
  • Zubehör
  • Video
Alle Marken von A-Z