Hymer Tramp Werk Zoom

Hymer: Klares Profil für die Zukunft

Nach den Herausforderungen der Wirtschaftskrise hat sich der Reisemobil- und Caravanhersteller aus Bad Waldsee für die Zukunft gerüstet und in den letzten Monaten ein klares Profil herausgearbeitet.

Dr. Robert Sala sagt: „Wir richten unsere Arbeit konsequent an unseren Werten aus und verknüpfen diese mit innovativen Entwicklungen, dafür steht Hymer, darin sind wir stark“.

Vier neue Geschäftsbereiche geben Profil
Mit einem mutigen aber logischen Schritt geht Hymer in das neue Modelljahr und krempelt die bisherige Organisationsstruktur komplett um. Die Bereiche Reisemobil, Caravan, Freizeitfahrzeuge und Originalteile werden zu eigenen Geschäftsbereichen mit Ergebnisverantwortung. „Konkret bedeutet das, dass der Leiter des Geschäftsbereiches den kompletten Prozess von der Entwicklung bis hin zum weltweiten Vertrieb maßgeblich begleitet. Durch diese Nähe kann er natürlich viel schneller eingreifen, Dinge optimieren und somit auch flexibler auf Entwicklungen am Markt reagieren“, beschreibt Reithmeier die Hintergründe. „Wir wollen die Struktur so verändern, dass wir mit der Mannschaft, die wir jetzt haben, effizienter arbeiten können“, erklärt er weiter. Ein Anspruch, der gerade im Hinblick auf saisonal und konjunkturell bedingte Schwankungen bei den Bestellungen eine entscheidende Rolle spielt.

Neben neuen Strukturen steht im Hause Hymer noch eine Namensänderung an. Alle Caravans heißen zukünftig wieder Eriba – keine neue Marke, aber eine sehr traditionelle, da die ersten von Erwin Hymer in den 1950er Jahren entwickelten Caravans diesen Namen trugen. „Eriba hat sich über Jahrzehnte den positiven Ruf bewahrt, eine Modellreihe heißt immer noch so“, fasst Dr. Sala zusammen „den Eriba Touring bauen wir bis heute äußerlich unverändert. Wir gehen also ein Stück weit zurück zu den Wurzeln und kombinieren das mit dem Wissen und den technischen Standards von heute.“
Zusätzlich soll die Definition von Markenwerten die eingeschlagene Route unterstützen. Ziel dabei sei, sich nicht alles Mögliche auf die Fahne zu schreiben, sondern sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Komfort auf höchstem Niveau: schöner Wohnen
Die Ansprüche der Hymer -Kunden an ihr mobiles Zuhause waren und sind hoch. Interessante Stoffkombinationen und die Hymer Stilwelten sind die Basis. Und dabei ist Wohlfühlen für Hymer weit mehr als eine ansprechende Optik. „Eine großzügige Raumwirkung und passende Proportionen sind das eine“, erklärt Hansi Wiest, Technische Entwicklung Ausbau „nicht weniger entscheidend sind aber auch Bedienungsfreundlichkeit und Funktionalität, wenn das passt, ist der Komfort, den wir uns vorstellen, erreicht.“ Schließlich müsse die Technik dem Menschen dienen, und nicht umgekehrt.

Beste Wirtschaftlichkeit: mehr Wert für alle
Vor wenigen Monaten sorgte Hymer mit der Kampagne „HYMERmobilien“ für bundesweites Aufsehen. Hier wurden Reisemobile als mobiles Wohneigentum zur attraktiven Wertanlage. „Zugegeben – zunächst hat diese selbstbewusste Aussage für fragende Blicke gesorgt“, erinnert sich Reithmeier „aber auf den zweiten Blick wurde aus Unverständnis dann doch anerkennende Zustimmung.“ Die Hymer -Qualität stehe für Langlebigkeit und einen hohen Wiederverkaufswert. „Das wird dann doch schnell zur lohnenden Investition und als Rendite gibt’s dazu noch Urlaubserlebnisse“, freut sich Reithmeier. Die Wirtschaftlichkeit komme aber auch durch die für Hymer typische Leichtbauweise, die sich im Reisealltag schnell positiv auf den Geldbeutel auswirke. Ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis trage ebenso dazu bei, wie umfangreiche Serienausstattungen. „Und denken Sie nur mal an die LED-Beleuchtung, die wir jetzt verbauen, die braucht nur ein Viertel der bisherigen Energie“, beschreibt Dr. Sala die Wirtschaftlichkeit bis ins Detail.

Maximale Sicherheit in Serie: auf alles vorbereitet
Im Automobilbereich hat Fahrsicherheit schon seit vielen Jahren einen extrem hohen Standard erreicht. Diesen Maßstab legt Hymer nun an seine Reisemobile an. Die neu entwickelten Hymermobile verfügen fast ausnahmslos serienmäßig über Fahrer- und Beifahrerairbags, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel sowie ABS und in vielen Mobilen wird eine Antriebsschlupfregelung und ein ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) eingebaut. Mit dieser umfangreichen Sicherheitsausstattung hebt sich Hymer deutlich vom Wettbewerb ab. „Erst wenn wir das Höchstmaß an Sicherheit in einem Hymer erreicht haben, können wir uns sicher sein, einen guten Job gemacht zu haben. Und wir haben einen guten Job gemacht“, so Thomas Buschle, Technische Entwicklung Aufbau.

Standards setzen: immer eine Hymer -Länge voraus
Anfang des Jahres führte Hymer den neuen Exsis-i im Markt ein – ein integriertes Reisemobil, das deutlich unter drei Tonnen liegt und damit eine neue Gewichtsklasse definiert. „Das Thema Gewicht ist ein sehr großes bei unseren Kunden“, erklärt Jörg Reithmeier „seit 1999 dürfen Führerscheinneulinge nicht mehr automatisch Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen fahren, das endet jetzt bei 3,5 Tonnen. Ein Problem, das die generationsübergreifende Nutzung eines komfortablen und perfekt ausgestatteten Reisemobils unmöglich machte – zumindest bisher, der Exsis-i erfüllt nun alle Ansprüche.“ Dass die Versicherung durch das geringe Gewicht günstiger ist, Mautgebühren nicht in die Höhe schnellen und auch teurer Sprit eingespart wird, sind weitere Aspekte, die den Exsis-i so attraktiv machen. Diesen Vorteil setzten die Entwickler nun auch bei weiteren Modellreihen um. So bringen der neue Compact, der neue Tramp CL und die neue B-Klasse StarLight keine überflüssigen Pfunde auf die Waage. Unterm Strich bekommen ab Sommer 2012 dann 26 von 37 Grundrissen das Prädikat „Leichtgewicht“.

Community und Service: die ganze Welt von Hymer
Das Horrorszenario schlechthin: an einem abgelegenen Ort irgendwo auf der Welt passiert es - das Reisemobil oder der Caravan schwächelt. „Das wünschen wir natürlich per se keinem Kunden, aber es kommt nun auch mal bei uns vor“, weiß Reithmeier „dann gibt es doch ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass über 450 Handelspartner und Servicestationen für uns arbeiten und die Hilfe schnell da ist.“ In Bad Waldsee selbst sind ständig rund 25.000 Artikel am Lager, die im Notfall innerhalb von 24 Stunden europaweit vor Ort sind und rund 70 Mitarbeiter sind allein in der Hymer -Heimat im After-Sales-Bereich tätig.

Der Servicegedanken geht bei Hymer aber wesentlich weiter. Mit den Vorteilen der HYMERCard, geführten Reisen an exotische Plätze oder Routenvorschläge für Individualisten bietet der Marktführer ein Mehr an Service und Austausch. Kein einfacher Weg, den der Premiumhersteller da eingeschlagen hat – aber ein erfolgreicher, ist man sich in Bad Waldsee sicher.

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Datum

24. Juni 2012
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