Alles über Fiat Ducato
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Neuer Fiat Ducato (2014): Interview zum Fiat Ducato

Sichtlich stolz präsentieren Vertriebschef Bertrand Noguès und Designer Alessandro Silva den neuen Ducato. promobil fragte im Interview mit den beiden nach den Hintergründen des Facelifts.

Das neue, mehr dreidimensional gestaltete Ducato-Gesicht betont seine Robustheit und Präsenz. Welche Gestaltungsideen stecken in dem Design der neuen Ducato-Front?

Silva: Unser Ziel war es, die Stärken des bisherigen Ducato noch mehr herauszuarbeiten. Das neue, mehr dreidimensional gestaltete Ducato-Gesicht betont seine Robustheit, seine Präsenz und seinen Charakter. Außerdem wollten wir die Wertanmutung weiter steigern, was ja gerade bei der Nutzung als Reisemobilbasis eine wichtige Rolle spielt.

Wo kann man das an der Front konkret sehen?

Silva: Die weiter gesteigerte Robustheit des Ducato stellen wir dadurch heraus, dass seine Front Züge des Helms der spartanischen Krieger trägt. Und so einen aufwendigen Scheinwerfer mit elegant integriertem LED-Tagfahrlicht hätten wir für ein reines Nutzfahrzeug wahrscheinlich nicht vorgesehen.

Von außen ist der Ducato neu – warum hat sich dagegen innen am Armaturenbrett so wenig geändert?

Silva: Unser Eindruck war es, dass das bisherige Armaturenbrett die funktionalen Anforderungen sehr gut erfüllt. Darum haben wir uns auf einzelne Bereiche konzentriert, bei denen wir Verbesserungsbedarf gesehen haben. Insbesondere die Mittelkonsole folgt dem Trend, neue Multimedia-Funktionen zu integrieren. Außerdem wollten wir auch hier die Wertanmutung erhöhen, etwa durch die Chrom-Ringe am Kombiinstrument oder die neuen, optionalen bronzefarbenen Applikationen, die sehr gut mit vielen Holzdekors im Ausbau harmonieren.

Warum wird der neue Ducato gerade jetzt präsentiert – spielen dabei auch die zuletzt erneuerten Konkurrenzmodelle mit ihren Assistenzsystemen eine Rolle?

Noguès: Natürlich entwickelt sich auf der einen Seite der Markt und seine Anforderungen immer weiter. Andererseits haben wir den aktuellen Ducato X 250 bereits 2006 herausgebracht, und da war eine Überarbeitung nach acht Jahren ohnehin geplant. Die neuen Anforderungen und die anstehende Auffrischung ergaben zusammen den neuen Ducato.

Welchen Einfluss auf diese Weiterentwicklung hatte der Wohnmobilmarkt?

Noguès: Bei der Entwicklung des X 250 wurden die Anforderungen der Wohnmobilhersteller und -käufer bereits stark berücksichtigt, aber auch jetzt beim Facelift. Etwa die neuen Komfortfahrerhaussitze oder die leichte Kunststoff–Blattfeder wurden speziell für die Wohnmobilnutzung konstruiert.

Warum gibt es im neuen Ducato keinen Seitenwindassistenten?

Noguès: Wir denken, dass wir mit der stabilen Straßenlage des Ducato und der neuesten Bosch–ESP–Version mit Überschlagsvermeidung ein sehr sicheres Basisfahrzeug haben.Auch die Versuche, die Alko in Kombination mit ihrem Chassis durchgeführt hat, haben das nochmal bestätigt.

Stichwort ESP — wir denken, ESP sollte zur Grundausstattung eines Reisemobils gehören. Warum ist es auch beim neuen Ducato abwählbar?

Noguès: Ich denke genauso. Da ESP bei Wohnmobilen aber nicht vorgeschrieben ist, wollen wir die Wahl dem Kunden überlassen. Wir wissen, dass Wohnmobilfahrer sehr besonnen und sicher fahren, und ABS ist natürlich sowieso immer mit an Bord.

Das Gespräch führte Jürgen Bartosch

Vergleichstest: Forster T 738 EB/Sunlight T 67/ Weinsberg TI 700 MEH

Foto

Jürgen Bartosch, Hersteller

Datum

1. August 2014
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