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News: Fendt-Mobile aus Fockbek

Hobby feiert sein Jubiläum – und plant für die Zukunft. Bald schon entstehen im hohen Norden Reisemobile der Marke Fendt.

Hobby/Fendt. Von wegen unterkühlte Nordlichter: Mit einem riesigen Fest feierte Hobby das 40-jährige Bestehen der Marke. Und alles, was in Wirtschaftsleben und Politik Schleswig-Holsteins Rang und Namen hat, gab sich ein Stelldichein beim Festakt im Kieler Schloss. Allen voran Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen, der in seiner Laudatio die Lebensleistung von Gründer Harald Striewski würdigte.
Dass der inzwischen 70-jährige Hobby-Motor Striewski stets für Überraschungen gut ist, wurde beim großen Straßenfest anlässlich des Firmenjubiläums am Produktionsstandort Fockbek deutlich: Zu diesem Anlass ließ er am (fast) fertiggestellten Erweiterungsbau des Reisemobilwerks einen neuen Schriftzug anbringen. „Fendt Mobile“ kündet nun in meterhohen Lettern weithin sichtbar davon, dass hier künftig nicht nur Hobby-Fahrzeuge vom Band rollen, sondern auch Reisemobile der Schwestermarke Fendt. Nach den Sommerferien soll die Produktion in der neuen, über 10 000 Quadratmeter großen Werkhalle anlaufen. Auf dem Caravan-Salon sollen nach neunjähriger Pause wieder Fendt-Mobile „Made in Germany“ vorgestellt werden. Fendt-Geschäftsführer Klaus Förtsch erläuterte gegenüber promobil, dass damit die im vergangenen Jahr gestartete Auftragsfertigung beim italienischen Reisemobilhersteller Giottiline nicht beendet sei. Bei den in Fockbek hergestellten Modellen handelt es sich vielmehr um eine neue Modellreihe im populären Marktsegment der kompakten Teilintegrierten.
Damit geht die Reisemobil-Offensive aus dem Norden weiter: Über 40 Millionen Euro wurden in den vergangenen drei Jahren in Fockbek bei Rendsburg in den Aufbau und die Erweiterung der Mobilfertigung investiert. Den Ausbau des Reisemobilwerkes ließ sich Harald Striewski mehr als zehn Millionen Euro kosten. Weit mehr als 4000 Reisemobile laufen derzeit bei Hobby jährlich vom Band. Tendenz: weiter steigend. Die Aufwärtsentwicklung zeigt sich im Hobby-Jubiläumsjahr auch an der Mitarbeiterzahl: 1470 Menschen sind in Fockbek beschäftigt – 220 mehr als im Vorjahr.

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Datum

24. Juni 2007
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