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News: Familientreffen

60 Jahre VW-Bulli: Rund 11 500 Camper und viele Gäste feiern den „Magic Bus“.

Hannover. Entspannt sitzt Jan Schrader auf dem Schweller seines Bullis, die Flügeltüren geben den Blick in einen sorgsam ausgebauten Wohnraum frei. „Das habe ich alles selbst gemacht, nur das Westfalia-Hochdach ist original“, berichtet der Elektriker aus Flensburg. Als er den T1, Baujahr 1967 kaufte, verlangte er nach massiver Zuwendung und dem Einsatz eines Schweißgeräts. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und findet auch die Gnade der Prüfingenieure. „Seit zehn Jahren bin ich ohne Mängel durch den TÜV gekommen“, sagt Schrader stolz, der zu Hause noch einen T2 in Feuerwehrausführung und einen T3 „Last Edition“ stehen hat.
Dieser Enthusiasmus für den VW-Bus eint ihn mit rund 5100 Bulli-Besatzungen, die Anfang Oktober nach Hannover rollten, um auf dem Messegelände den 60. Geburtstag einer großen Idee zu feiern: 1947 kreierte der holländische VW-Importeur Ben Pon mit ein paar Handskizzen einen Welterfolg, der in fünf Generationen bis heute mehr als zehn Millionen Mal verkauft wurde. Auch als Freizeitfahrzeug, wovon die rund 11 500 Menschen zeugen, die rund um die Messe in ihren Bullis übernachteten.
Als Bulli-Fan outete sich auch Pete Townsend, Kopf von „The Who“, der mit seiner Band vor 44 000 Zuschauern ein gefeiertes Konzert ablieferte – inklusive des zur Bulli-Hymne avancierten Hits „Magic Bus“. „Das Konzert war ein Abschluss auf höchstem Niveau“, freute sich Stephan Schaller, Vorstandssprecher von VW Nutzfahrzeuge: „Das internationale VW-Bus-Treffen wird in die Geschichte von Volkswagen Nutzfahrzeuge eingehen.“

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29. November 2007
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