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Dethleffs Fahrsicherheitstraining 2017: Fahrtraining mit promobil fürs Wohnmobil

Bremsen, Ausweichen und Rangieren – Beim Dethleffs-Fahrsicherheitstraining haben promobil-Redakteure Reisemobilisten die Basics nähergebracht. Vom 25. bis 28. Mai 2017 wurde in Isny fleißig geübt.

"Traut Euch, Kupplung und Bremse gleichzeitig fest durchdrücken", so die Ansage von Leiter Herr Menz an der Station "Bremsen". Klingt einfach, kostet dann aber doch Überwindung. Die Teilnehmer sitzen im Wohnmobil und geben Gas, die Tachoanzeige im Blick: Bis auf 50 km/h soll der 3,5-Tonner beschleunigt werden und dann eine Vollbremsung hinlegen – gesagt, getan. Beim Bremsvorgang muss man mit dem Lenkrad leicht gegensteuern, dann kommt das Gefährt auch auf nasser Fahrbahn sicher zum Stehen.

Diese Kleinigkeiten sind es, die im Ernstfall auf der Straße zu beachten sind – und an einem Tag auf der ADAC-Trainingsanlage in Kempten im Rahmen des Fahrsicherheits-Trainings von Dethleffs erlernt und verinnerlicht werden können.

Eine sichere Reise beginnt mit der korrekten Beladung

Sicherheit beginnt bereits vor der Reise: Vor dem wohlverdienten Urlaub muss das Gepäck im Wohnmobil verstaut werden – und zwar sicher. Eine korrekte Beladung wird oftmals unterschätzt. "Je besser das Fahrzeug beladen ist, desto sicherer ist man unterwegs", so Jürgen Bartosch, promobil-Redakteur und Leiter der Station "Beladung".

Vor allem die Lage des Gewichts ist wichtig. Vier Punkte sollten dabei in jedem Fall beachtet werden: Im Idealfall das Gewicht zwischen und auf den Achsen verteilen, um so den Schwerpunkt möglichst tief zu halten. Außerdem darf nichts in offenen Ablagen liegen lassen, sondern muss sicher verstaut sein. Das Ladegut in der Heckgarage sollte man am besten festzurren. Beim Sicherheitstraining konnten die Teilnehmer außerdem einmal die Gewichtsverteilung auf einer Achswaage Rad für Rad überprüfen – und wie sich die Achslasten je nach Beladungsort ändern, beispielsweise, wenn sich jemand ins Fahrzeugheck setzt.

Rangieren mit dem Caravan

Nicht nur Wohnmobil-Besitzer kamen beim Fahrsicherheits-Training auf ihre Kosten. Auch Caravaning-Liebhaber lernten so manchen Trick, unter anderem an der Station "S-Kurve". Hier galt es mit Ruhe und Geschick rückwärts zu fahren – natürlich mit Anhänger.

Tipp von Stationsleiter und CARAVANING-Redakteur Dieter S. Heinz: Nicht nur den Caravan, sondern auch die Straße im Blick behalten. Zur Orientierung dienen die Seitenspiegel. Am besten nimmt sich der Fahrer zudem die Straßenmarkierungen zu Hilfe. Wird der Caravan beispielsweise im linken Spiegel größer, schnell einen kurzen, aber starken Impuls mit dem Lenkrad nach links geben. Das gleiche gilt für die rechte Seite. Außerdem: Nicht zu zögerlich fahren. Bei zu langsamer Geschwindigkeit sind die leichten Richtungsänderungen des Caravans nur schwer und oftmals erst zu spät zu erkennen.

Kein Campingplatz – trotzdem Spaß im (Bier)zelt!

Work hard, play hard! Wer tagsüber fleißig arbeitet und trainiert, darf abends feiern. So auch bei Dethleffs in Isny: Während tagsüber auf dem Testgelände geübt und gefahren wurde, durfte abends im Zelt bei Musik getanzt und gefeiert werden.

Wir meinen: Tipps und Tricks in Theorie und Praxis, dazu nette Menschen, Verpflegung und 30 Grad Celsius – ein rundum gelungenes Wochenende!

Das Fahrsicherheitstraining von Dethleffs findet alle zwei Jahre in Isny und Kempten statt und wird von der Dekra, dem ADAC sowie den Redaktionen promobil und Caravaning mitunterstützt und -begleitet.

Mehr Infos: www.dethleffs.de/family-events.

Autor

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promobil

Datum

14. März 2017
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