In Deutschland wird in den nächsten Jahren eine Maut für Autobahnen eingeführt, was bedeutet das für Wohnmobilfahrer. Zoom

Die neue deutsche Autobahnmaut: Was bedeutet die Maut für Wohnmobilfahrer?

In Deutschland wird in den nächsten Jahren die Maut für Autobahnen eingeführt. Was ändert sich für die einheimischen und ausländischen Wohnmobilfahrer? promobil gibt einen Überblick.

Der genaue Zeitpunkt für die Einführung von Straßengebühren in Deutschland steht noch nicht fest. Nachdem Bundestag und Bundesrat den Plänen des Verkehrsministers zugestimmt haben, rückt die Maut nun jedoch näher. Für Inländer soll sie auf Autobahnen und Bundesstraßen gelten.

Der jährliche Betrag für Reisemobile orientiert sich wie die Kfz-Steuer am Gesamtgewicht und beträgt 16 Euro je 200 angefangene Kilogramm. Der Höchstbetrag ist aber auf 130 Euro gedeckelt. Gleichzeitig wird die Kfz-Steuer um diese Summe reduziert, sodass Inländer faktisch keine Mehrkosten haben sollen.

Anders sieht es für ausländische Reisemobilfahrer aus. Sie müssen zwar nicht für die Benutzung von Bundesstraßen, wohl aber für das Befahren von Autobahnen Gebühren entrichten. Geplant ist hier eine – wie für inländische Reisemobile berechnete – Jahresmaut oder zwei Kurzzeittarife: eine Zehn- Tages-Maut, die bis zu 25 Euro kostet, sowie eine Zwei-Monats-Maut für maximal 50 Euro. 

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Autor

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Oliver Boehmer

Datum

4. Juni 2017
Dieser Artikel stammt aus Heft promobil 06/2017.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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