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News: Die Maut-Killer

Österreich: Gegner der Mautgebühren wollen jetzt juristisch gegen die Regierung vorgehen.

Das Thema Maut in Österreich schien angeschts der Kfz-Steuer-Diskussion in Vergessenheit zu geraten. Doch im letzten Sommerurlaub wurden Reisemobilisten wieder von der Wirklichkeit eingeholt. Und diese Wirklichkeit heißt: Fahrer schwerer Reisemobile zahlen in Österreich deutlich mehr als in den anderen europäischen Ländern. 15,60 Cent kostet jeder Autobahnkilometer einen Fahrer eines Reisemobils über 3,5 Tonnen; hat das nicht nur zwei, sondern drei Achsen, erhöht sich der Kilometerpreis sogar auf 21,84 Cent. „Das ist die weltweit höchste Maut für Mobile“, beklagt Harald Gindl. Der Sprecher der Initiative „Faire Wohnmobil-Maut“ (www.wohnmobilmaut.info) kämpft mit ehrenamtlichen Helfern seit Jahren gegen die Mauttarife in Österreich. Nun belässt man es nicht mehr bei Beschwerden über die unselige Gleichmacherei von privatem Reiseverkehr und Gütertransportern, sondern zieht vor Gericht: Die Initiative hat mittlerweile Anwälte beauftragt, die Klage gegen die Maut einreichen werden. Die Erfolgs-chancen sind gut. Einziges Problem: Der Prozess dürfte langwierig und kostenintensiv werden. Also sucht die Initiative nach Spendern. Bereits ein Euro könnte helfen, die Maut in Österreich weniger reisemobilfeindlich zu gestalten. Spendenkonto: Raiffeisenbank Langelois, Kto. 57745, BLZ 32426.

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Datum

12. Oktober 2005
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