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CIVD - Bilanz der Caravaning-Branche 2013: Jahresumsatz leicht rückläufig

Die deutsche Caravaning-Industrie erreichte einen Gesamtumsatz von 6 Milliarden Euro und liegt so nur gering unter den Ergebnissen des Vorjahres. Für 2014 wird eine stabile Marktentwicklung erwartet.

In der gesamten deutschen Caravaning-Branche gab es einen leichten Rücklauf von 4,3 Prozent auf 6 Milliarden Euro. Das Zubehörgeschäft ist um 4,9 Prozent auf 0,55 Milliarden Euro gesunken. Die Nachfrage nach gebrauchten Caravans und Wohnmobilen ist deutlich gestiegen und hat mit einem Gesamtumsatz von 2,42 Milliarden Euro um 3,4 Prozent zum Vorjahr dazugewonnen.

Wohnmobile: Absatz sinkt leicht, Neuzulassungen steigen

Der Umsatz bei den Wohnmobilen sank 2013 mit 2,51 Milliarden Euro auf ein Minus von 5,5 Prozent zum Vorjahr. Die Nachfrage nach Reisemobilen in Deutschland entwickelte sich allerdings sehr positiv. Im gesamten Jahr wurden 24.809 Wohnmobile neu zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 3,1 Prozent zum Vorjahr - damit hat 2013 der Rekordwert von 2012 mit 24.062 Neuzulassungen sogar übertroffen.

Caravans: Absatz und Nachfrage sinken

Der Umsatz bei den Caravans sank um 25 Prozent auf 0,53 Milliarden Euro. Auch bei den Neuzulassungen gab es ein Minus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 16.665 neu zugelassenen Fahrzeugen.

Deutscher Freizeitfahrzeugmarkt stabil

Im Gegensatz zu den neu zugelassenen Pkw in Deutschland, die 2013 mit 4,2 Prozent unter Vorjahresniveau liegt, bleibt der Markt für Freizeitfahrzeuge beständig. Insgesamt wurden nur 0,5 Prozent weniger Freizeitfahrzeuge zugelassen. Die Steigerung im Reisemobilmarkt gleicht den Rückgang im Caravanmarkt fast vollständig aus. Trotzdem hat sich Umsatz im Bereich der neuen Freizeitfahrzeuge im vergangenen Jahr gegenüber 2012 um minus 9,6 Prozennt auf 3,03 Milliarden reduziert.

Sinkender Absatz durch schwachen europäischen Exportmarkt

Die leicht rückläufigen Umsätze in der Branche hängen unter anderem mit der schwierigen wirtschaftlichen Situation in Europa zusammen: Im Jahr 2013 gab es europaweit 3,1 Prozent weniger neu angemeldete Freizeitfahrzeuge. Nur Norwegen, Deutschland und Großbritannien konnten das Niveau von 2012 halten. In allen anderen Ländern nahm die Zahl der Neuzulassungen zum Teil deutlich ab.

Deutsche Caravaningindustrie reduziert die Produktion

Aufgrund der gesunkenen Nachfrage im europäischen Ausland wurden 2013 in Deutschland weniger Freizeitfahrzeuge produziert, so der CIVD. Das Fertigungsvolumen ging auf 70.993 Einheiten zurück, was einem Minus von 14 Prozent gegenüber 2012 entspricht. Die Hersteller drosselten ihre Produktion, um den Aufbau von Beständen zu vermeiden. Insgesamt wurden 2013 nur 35.823 Freizeitfahrzeuge exportiert, etwa 12 Prozent weniger als im Vorjahr.

Caravaningbranche erwartet Marktstabilisierung für 2014

Für das kommenden Jahr erwartet die Branche eine stabile Marktentwicklung im Bereich Freizeitfahrzeuge. Zwar rechnen die Hersteller mit einem leicht rückläufigem Trend im Bereich Caravan, bei den Wohnmobilen werden jedoch weiterhin positive Entwicklungen erwartet. Das ergab eine CIVD-Mitgliederbefragung.

Quelle: www.civd.de

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Inter-Caravaning

Datum

13. Januar 2014
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