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News: Campingbusse - die Trends für 2010

Campingbusse gefallen mit variablen Räumen, viel Komfort und hoher Alltagstauglichkeit. Neu sind originelle Ideen für Innendesign und Grundrissgestaltung. promobil zeigt die Trends für 2010.

Solider geht’s nicht. Ausgebaute Kastenwagen ha­ben einen guten Ruf. An­gefangen von den kleinen Kompakt-Campern auf Basis von Stadtlieferwagen wie dem Renault Kangoo oder dem Volkswagen Caddy reicht die Palette über die vielen Varianten des VW T5 oder Mercedes Viano, weiter über die weitverbreitete Du­cato-Familie bis hinauf zu bereits relativ stattlichen Campingbussen auf Mer­ce­des Sprinter oder Iveco Daily. Sie alle profitieren von der Stabilität ihrer stählernen Hülle.

Abgesehen von den vielfach eingesetzten Kunststoff-Fenstern entspricht die Einbruchssicherheit, aber auch das Crash- und Überschlagsverhalten bei einem Unfall weit­gehend dem normalen Lieferwagen.

So vielseitig wie die Basisfahrzeuge, so flexibel die Dachlösungen: Neben flachen oder hohen Seriendächern gibt’s für viele Typen Hub- oder Aufstelldächer mit textilen Seitenwänden. Aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen in aller Regel die festen Hoch­dächer, die auch kleinen Basisfahrzeugen eine reisemobiltypische Bewegungsfreiheit im Innern erlauben.

Platzhirsch im Bereich der kompakten Campingbusse ist, trotz seines relativ ho­hen Einstiegspreises, der VW California (hier viele Infos und Bilder). Die neue Sai­son beginnt für ihn mit einer großen Produktaufwertung auf Basis des neuen VW T5.

Branchenriese Hymer stichelt mit dem jüngst vorgestellten Car 302 (Infos und Bilder) auf Basis des Fiat Ducato. Etwas über zwei Meter hoch – die Tiefgaragentauglichkeit damit dahin –, sorgt das großflächige Aufstelldach für ein üppiges Raumgefühl und erlaubt ein 1,40 mal 1,98 Meter großes Dachbett. Dazu gibt es eine Küchen- und Schrankzeile rechts, eine Zweiersitzbank links und ein klappbares Doppelbett im Heck. Wer Speisen lieber im Grünen zubereiten mag, nimmt die Küche einfach mit nach draußen. Mit ein paar Handgriffen demontiert, ist der Block auch vor dem Fahrzeug stehend voll funktions­fähig. Ab rund 30000 Euro beginnt die Preisliste mit einer recht spartanisch ausgestatteten Basisversion.

Platz für die Familie im Campingbus? In den neuen Modellen von Chausson und Challenger gibt’s im Heck je zwei Doppelbetten übereinander. Im Twist 02 Max wie auch im Vany 02 Max lassen sich die vier Betten je nach Schlaf- und Gepäckplatzbedarf einzeln ein- und ausbauen. Wie Chausson und Challenger werden auch die Marken Ci und Roller Team aus einem zentralen Trigano-Werk im italienischen Atessa beliefert.

Eura Mobil und Karmann beziehen ihre Quixta und Davis genannten Campingbusse ebenfalls aus dieser Quelle. Zur Saison 2010 gibt‘s den Davis auch in weiß statt silbern. Innen fallen neue Polster und LED-Leuchten auf.

Mit neuem Markenzeichen am Kühlergrill kommt in dieser Saison der Westfalia Sven Hedin, der vom VW Crafter auf den weitgehend baugleichen Mercedes Sprin­ter umgesattelt wurde. Vergleichbar mit dem James Cook aus gleichem Hause ist der 61.300 Euro teure Sven Hedin mit robusten Holzmöbeln ausgestattet, die ihn mit fünf Mitfahr- und vier Schlafmöglichkeiten zum durchaus fami­lien­tauglichen Rei­semobil machen. Geräumi­ge Schrank­elemente und viel Stauraum im doppelten Heckboden erlauben auch längere Touren.

Als Gegenpol dazu geht der kompakte Westfalia Michelangelo (Bilder und Infos), ein Kompakt-Camper auf Basis des Fiat Scudo, an den Start. Mit schmaler Designer-Küchenzeile links inklusive 31-Liter Kühlbox, Zweiflamm-Kocher und Spüle, variabler Vierersitzgruppe, serienmäßigem Aufstelldach und attraktiven Preisen wird der schlanke Van zum interessanten California-Konkurrenten.

Ökologische Ideen, auch auf der Antriebsseite, werden bei La Strada umgesetzt: Auf Basis des bewährten Avanti H (Bilder und Infos) kommt erstmalig der neue Fiat-Erdgas-Motor zum Einsatz. Aus drei Liter Hubraum schöpft der Vierzylinder-Otto 136 PS, das maximale Drehmoment von 350 Nm steht – eher dieselty­pisch – bereits ab 1500 Touren zur Verfügung. Fünf unterflur montierte Gasflaschen fassen rund 37 Kilogramm verdichtetes Erdgas und sollen dem Fahrzeug eine Reichweite von etwa 400 Kilometern ermöglichen. Die bei so genannten monovalenten Gasfahrzeugen erlaubte Benzinreserve von rund 15 Litern könnte für weitere 100 Kilometer reichen. Wer grün unterwegs sein will, muss wegen des zusätzlichen Gewichts der Erdgastanks allerdings Ein­schrän­kun­gen bei der Zuladung hinnehmen.

Hoch hinaus ist das Motto bei Pössl. Das Hochdach-Modell Roady mit der keck vorgerückten Nase entspricht dabei dem Schwestermodell Globecar Scouty (Infos und Bilder). Beide fallen mit knapp unter fünf Meter Außenlänge handlich kurz aus und bieten dennoch erstaunlichen Komfort. Die Sitzgruppe mit integrierten Fahrersitzen reicht für vier, das großzügige Dachbett bietet zwei Personen Platz. Quer im Heck ist über die gesamte Fahrzeugbreite ein Bad mit eingebaut. Erstmals gibt es von beiden Marken auch ein Einzelbettenmodell mit stolzen 6,36 Meter Länge. Ähnlichkeiten des kurzen Modells mit dem Concorde Compact, der ebenso über Globecar- und Pössl-Händler vertrieben wird, sind aufgrund identischer Produktionshallen kein Zufall.

Wegen des längeren Basisfahrzeugs findet im Concorde aber sogar eine Viererdinette Unterschlupf.

Domo Reisevan – das steht für automobiles Innendesign und multifunktio­nelle Nutzung (Mehr Infos). So kommen für die Schränke in den auf Sprinter oder Crafter aufgebauten Reisevans Materialien aus dem Flugzeugbau zum Einsatz. Statt einem Waschraum gibt’s eine intelligent ausziehbare Duschwanne, und der breite Waschtisch wird ebenso nur bei Bedarf vorgeklappt – konsequenter Leichtbau, der allerdings nicht billig ausfällt.

Fast ebenso modern wirken die dynamischen GIT-Modelle von Adria (Bilder und Infos). Hier sind neben ungewöhnlichen Außen­far­ben wie Orange oder Schwarz auch alu­­farben be­schichtete Holzmöbel im Angebot.

Ganz gleich ob Schein oder Sein – bei den Campingbussen gibt’s Innovationen statt Stillstand. Ein gutes Argument für die mit Sicherheit unkomplizierteste Art, individuell zu reisen.

Wohnmobil-Neuheiten für 2010 bei www.promobil.de
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Datum

23. Oktober 2009
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